W Erefslsche wöcheMich-ffew emr-ntzige Aßtzeigett
- 'b WeM Mw ec emek Pstichtm einen Ausschutz ydfr^jnr ModificS- tion Maubcn,. so wahtzt.z« der Cröfnung und zu der- Ausführung -eurer Rathschläge die bequemste Zeit , und richtet euch m Mw Vüttrage derfeL- ben nach der Fähigkeit/ nach der DtnkuBgsark, und nach den VomrthM ft« derjenigen Versammlung-/ welche, dicht Ke gut lzu heißen oder zu verwerp fen hat. - ' .
Erwählet zu der. Bewerkstelligung der Entschlüsse allemal die edelsten, gewissesten, sichersten/ und auch in andern Absichten deist gemeinen Bestes vorkheilhastesten Mittel; und gebet allezeit denjenigen den Vorzug,.welche die meisten dieser /Vmrheile miteinander vereinigen.
brachtet immer die Ausführung derselben den geschicktesten'/ tugendhaftesten und mit einer besondsrn.Gegenwandes Mistes begabten Perjv- Mn'anzuvertrauen. . . . : - > • <»• = * >
Sehet die Bescheidenheit für eins dsr .vornehmsten Tugenden eines weifen Rathgebers an. Höret andrer Gedanken begierig uuö ohue Elnge« vommenheit für eure eigenen. > ,
Haltet eS euch zur Ehre, in Sachen / welche andere besser verstchm als ihr/ euch nach derselben Einsichten zü-richten. ) . kü j ?•
Hütet euckwor den verführerischiti Regungen eurer Leidenschuften- insbesondere der Rachgier / des Eigennutzes/ und, wenn euix Seele tot diese zu edel ist, des Ehrgeitzes und der Eitelkrrt. Auch die erhabensten Seelen haben, ost am meisten Ursache, sich durch alle erstnulrche Mtttckwl- dcr diese Feinde ihrer Ruhe und ihrer Pflicht zu verwahren.
< Die allemal gleiche Fürsichtigkeit fetzet euren VorMheilm entgegen; und fliehet als eine Pest, die verführerische Begierde, einen blendendenunv riteln Witz, die Seuche unsrer unseligen Modegelehrsamkeit, zu zeigen.
Gebet ebenfalls auf euch selbst acht: daß, ihr euch durch ore Hoheit, durch das Ansehen, durch die Niedrigkeit und durch andre äußerliche Umstande derjenigen, Vie neben euch rathen, zu falschen Urtheilen Nicht ver« leiten lasset. : ;i ■
Schd standhaft, ohne barknäckigt zu feymm Gebt auf alle nur mön-r lichen Folgen eines Ensschlusss, und auf alle Hindernisse , die der Be- werkstelligung desselben im WegÄ stellen-können, sÄMlt^ AchtUng.
Verlanget niemals,. waö durch dieselben nschäich öder sittlich urr,' möglich ist. Das letztere, was nämlich den Gesetzen zuwider ist, ,oll euch.' mmöglich scheinen, als das, was einen Widerspruch mit sich üidrtt.
DV Beschluss iMMchttgü - -
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