Ausgabe 
7.11.1769
 
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Sechs und Vierzigstes Stuck.

Dienstags de» 7tcn Nsv. _________ y

'sTOit HochfürU. Hessen Darmstädtischer gnädig,ic» Erlaubnis.

Die falsche Bawnessi», eine wahre Geschichte. '

(MS&att wird aus dieser Geschichte mit Verwunderung sehen , tote tot« nia Geime, Schande, und Strafen bey gewissen Persohnenv.e WäW Meinung, so dieselben zu einem ungebundenen und luderlichm keben Kader, zu hemmen vermögend sind, nnd wie weit solcher lasterhaf. e,n Seelen Verwegenheit gehe, das gememe Wesen durch mancher,«» Metrüaereien M hintergehen. Man hat Ursache, es zu bedamen, daß dttgleichen Leute ihren natürlichen guten Verstand und Fähigkeiten nicht .wenden, sondern von dem Laster verblendet, nur auf Ran, - bedacht sind wie si mit ihres Nächsten Schaden ihren bösen Begier- S leisten mögen. Das Verbrechen der B-trügerey kann, w einem ,-dm bekannt ist, auf mancherley W-ise verübet werden, aber !in i-°7r w auch , daß ein Dummkopf sich iu einem Betrüger Nicht schick?, d" n dieser muß Witz und Verschlagenheit besitzen, wenn er seine l\ ^Mieten glücklich aussühren will. Er muß mancherlei) listige Ran, .- -rNnmn. vas S-m-ine Wesen zu hintergehen, seinen falschen und be. trüMifch-n Reden einen Schein der Wahrheit i» geben wiffen, damit er