Ausgabe 
6.6.1769
 
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r r 4 Gicssische wochetttlich--8emeittttützige Anzeigen

ii Herbst, und den Winter durch keine andere Kennzeichen voü einander unterscheiden/ als durch den verschiedenen Grad der Wärme, oder der Kälte, den er empfinden muß. Wie sehr ist er zu bedauren.

Doch wünscht er seinem Mangel abzuhelfen; so können ihm hiezu die Angestellten Betrachtungen anderer wenn sie ausgesucht und schön sind, die­nen. Er muß sich in ihre Verfassung sezzen, mit ihnen empfinden, und so wird er sein ungern entbehrtes Vergnügen, durch ein anderes fasigleich grosses ersezt sehen.

Hat die an uns eingesande Ode; von der Weisheit Gottes aus dem Laufe der vier Iahrszeiterr die eigentlich dazu erforderlichen Eigenschaften, so hoffen wir durch die Mitteilung derselbigen man­chen von unfern Lesern zu vergnügen. Dieß wünschen wir beffändia; und therlen sie in der Absicht mit. 1 v,3> unD

Ode

X?on der Weisheit Gortes aus dem Laufe der vier Jahreszeiten.

Niemals kann ich um mich sehen, Ohne Gottes Wunder Macht, Und die Vorsicht zuerhöhen, Welche über alles wacht.

Seine Weisheit käst sich bkikken An der Sonnen Pracht und Licht. Und der Nacht, o wen entzükken - Ihre sanftem Lichter nicht?

Er, der durch ein Wort; es werdet Diese Welt herfür gebracht, Und den Bau der ganzen Erde, So bewundernswerth gemacht,

Er regieret nun in allen;

Und erhält im guten Stand Mas den Menschen zu gefallen Durch sein mächtigs Wort entstand.

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