und Nachrichten.

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tüdcbcv tkemeimiätzitte Nachrichten liefern will, die besten 9)2it* te( wodurch Är in der Ökonomie so beträchtliche Schaden er!e.zt werden kan bekannt zu machen. W v haben deswegen aus den vornehmsten und bewährtesten öconomischen Schriftstellern folgende Anmerkungen gesammelt.

Es aiebt verschiedene Stauden, von welchen Hecken kömien gemacht werden: Holunder, Weiden, Weis- und Schwarzdorn, Stechpalmen, siachlichter Genst, und einige andere. Zu einer Heere in trocknem Boden schickt sich nicht leicht ein Gewächs besser als Holunder. Findet: man alo bofi diese Art von Hecken in einem Feld nützlich seyn können, so mache m r im Herbst an dem Ort, wo die Hecke angebauet werden soll, einen Gra- den, i Elle tief, mW eben so breit, nach der Schnüre. Will jemanö d e

»liebt waren , und solchen z. Ellen breit und andeithalbe Ellen tus machen, der hat den Vortheil zu gewarten, daß die Hecke desto besser und geschwinder anwächst- Ist dieses geschehen, so wirst man den Graben mit der klaren Erde wieder voll und macht es gleich. Hernach nimmt man reift Holunderbeeren, thut sie in ein GefäS, zerknirscht sie, gießt ^Lasser oar- auf, und rühret es um, so schwimmt der Unrath oben, und der Saame seht sich zu boten. Diesen laßt man nut tin wenig trocken werden, daß man damit umgehen toi; wenn man ihn gan^ trocken werden liesse, wuwe er untüchtig werden. Man kan auch dm Saamen an solchen Orten in Menge bekommen, wo Holundermuß gesotten wird, und wo die Kerne ohnedem weggeschmissen iverden. Hat man nun den Saamen, so ziehet man eine Schnur nach der Länge der anzulegendeu Hecke , macht em kleines Oirdbcben mit einem Stock i oder anderthalben Zoll tief in die Erde, streuet den^Saanien hinein, und deckt es mit Erde zu Man wird wohlthun, wenn man unter diesen Saamen etwas von wilden Aoseusaamen menget. «N Frühjahr gehet der Saame bald auf, und man muß zu der Zeit darauf >e- hen, daß das Unkraut ausgerauft werde. Haben die jungen Pflanzen ei­nen Sommer gestanden, so werden sie eine halbe Elle hoch gewachsen seyn, folamdes Jabr aber noch stärker treiben. Alsdenn müssen sie mit einer Gar- nsch'ere oben'und auf beyden Seiten abgeschnitten werden, damit sie von der Erde auf desto mehr ausschlagen und unten dicker werden. Und so muß man hernach alle Jahre damit verfahren. Der Vortheil dieser Hck- ken ist, daß sie sich innerhalb z. bis 4. Jahren in vollksmmnem Stand be- finöet, und alsdann 8° Jahre und länger stehen kan > daß das >aieh, äus­ser die Ziegen mchl davon frißt, daß man das alle Jahr abgeschnittene Holzver-

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