. Doch daß er sich gelehrt wiS nennen Und fein« Schwache nicht erkennen/ ; ,, z . ist mir -u hoch.
Daß mancher/ wann er dieß ließt, lacht
Und spricht - das * ist auf den gemacht begreif ich noch.
Doch daß er den mit Namen nennet -W Der es gemacht, und ihn nicht kennet,
C moti \V. ist mir zu hoch._______________________________
FoWM Recepte sind uns bey-jetziger graff-render RindvichSeuche eingeschickt,und Mche hier einzurücken haben wir ebenfalls nicht ermangeln wol.cn.
' ' .£ . Für die Füsse des Rindviehes.
Wagenschmier, frischen keimen und -ObstEssg zur Salbe untereman- der gemacht, alsdann mit Tücher um Die Füsse gebunden.
Für den Halst und Zunge.
-Osterluzey welches man in den Apothecken bekommet, klein geschyik- ten, mit ObstLfflg den Kühen eirigegeben, und nachgehends die Zunge mit BienenHonig geschmieret, dadurch sie wieder anfangen zu fressen, da- bev darf aber kem grün Futter gegeben werden, sondern Grummet, ms haß das Vieh wieder besser ist. Diese Mittel sind im HeffenCaffellschen für sehr gut befunden worden. \
Zu verlohnen.
Nachdeme die hiesige HerrschafftlicheWindMühle, cum pertinentiis, als drey Härten, einem Teich und etwas AckerLand zu Flachs, Kraut und sonstig Gemuß, aus Montag den iten schierkmiMgeu >Dwnaths L-ct-obns, unter gewisser Bedingung an den Meistbietenden verpachtet werden lolle; Als har oeyenrge, so hierzu Lust bezeiget, sich besagten Montags Morgens 8 Uhr bey dem Fürstlich hessischen Herrn CammerRath Schantzen zu Marburg emzufinden und lein Oebott zu wagen, jedoch sich Zuvor mit ^>brig- hitl. Aiieitaiion, daß er gewisse Caution zu stellen vermögend, Nicht weniger des Mühlenwercks anreichend verständig seye , verlehen zu lassen. Grüningen den 4ttn Sept. 1764. " - ' '
Medern. •
Hochfürstl. Herrschen AmtsVerweser.


