Ausgabe 
10.1.1764
 
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22 Sresische wSchetttliche Femeinnütztge Anzergett

Herr Magister weismann aus dem Schwarzburgijchen.

HM wEttbronner/ der Gottesgelahrtbeit Bchffeüer, aus (Sdwinfurtl). '

*5';rr Srmmermarm, der Gottesgelartheit Befl;ss. aus Darmstadt.

<)crr Gunkel/ der Rechte Beßiff. aus dem Werlburgischen.

Academrjche LTlachncheen.

Im ersten Stück haben wir folgende JnauguralDiffertation anzuzei­gen vergessen:

Am uten Marz dissutirte HerrAugust Lulemann aus Westphalm, Mlnmchr!ger Advocat des K. und R. Ccmmergericbts zu Weimar, über Thetes, un-d erhielt nachher den juristischen DoctorHut.

Am Sonntage, den 8ten Januar, übergab der vorjährige Herr Rector Magnifieus HerrD. Ludwig Gottfried motten, der Geschichte ordentlicher öffentlicher Lehrer, die academgchen Scepter an Se. Hoch­würden Herrn D. Johann Hermann Benner, der Theologie ordentlichen Lehrer, wre auch Superintendenten und Pädagogiarchen und Assessor des Fürstlichen Consistorii.

Der abgehende Herr Rector bewies in einer öffentlichen Rede sehr gründlich, daß der Pabst Clemens der vierte an der Enthauptung des un­glücklichen Prinzen Conradinus, wirklich mit Schuld gewesen fcy, und baß man ihn nicht mit Unrecht dieser U-beltbat beschuldige. Der neue Herr Rector redete von dem Unterschi.d der Religion und der Kirche mit der ihm eigener! Beredsamkeit. Er rief die Vorsehung mit einem sehr feurigen Ge­bet um ihren Beystand in seinem Amte an; bat den academischen Senat ihn in seiner beschwerlichen Würde zu unterstützen, und ermähnte die studi- rende Jugend zur Beobachtung der Gesetze.

Das Programma, wodurch der Herr D. Professor und Hofrath Mögen zu diesem feyerlrchen Actus einlude, handelt de tempore, quo Acadcmia MarbtirgenHs priuiiegia cae(ärea impetrauerit. Er zeigt darinn mit vielen überzeugenden Gründen, daß die gemeine Meynuug/~als wenn die Mmöurgische Academie ihre Privilegien erst im Jahr i $41. von Kayser Carl dem fünften erlangt habe, falsch sey. Schon im Jahr i rz».

hat