i*8® Giefifche w-cheutlich -- gemetnrrützige Anzeigen

zu gefallen, ein Mittel wider die Würmerchen, welche aus alten verweßtem Miste zum Vorschein kommen, und der Blumen Flor sehr schädlich sind, mittheilen.

Ein Freund war begierig eine schöne Balsammen * Flor zu hoben, t)em me nohm er aus einen alten verfallenen Stalle, wo vor mehr als w 3ahren Rind- und SchaafVieh gestanden, einen grossen Therl verweßter MistErde, diese vermengte er mit einen Theil schwarzer GartenErde und (Land, worein er denn die jungen Wanzen setzte, welche auch eine Zeitlang nach Wunsch wuchsen. Auf einmal aber fingen sie an von untenherauf gelb zu werden, und zu verwelken. Dieses eiwcckte bei) Begierde die wahre Ursache dieses Unfalls zu entdecken, und fand, als er die Erde in den ersten Topf eröfnete, eine erstaunende Menge le­bender Wurmerchen von mehr als einen Geschlecht. Sie waren nicht grös­ser denn etwan z neben einander gesetzte Stecknadel Köpfe, einige mit vie­len Beinen, ewige dem Ansehen nach mit gar keinen, einige ganz weis, einige grau, und emrge hellröchlich.

Dagegen er denn nachfolgendes Mittel gebraucht:

. Ach nahm einen guten Theil alten Ruß aus dem Camin, that ; gute Handevoll klerngeschnittenenWermuth hinzu,und ließ solches eineWeile un- teremander vermenget in einem grossen Kestel, der nach Proportion derer Specierum mit hinlänglichen Bachwasser angesiillet war, kochen, bis ich

' bitfern und salzigten Theile des Ruses und Wer-

muths hinlänglich ausgezogen waren. Mit dieser Brühe begoß ich, nach peni sie ganzlich erkaltet, meine Stöcke des Morgens und Abends, den Mittag darzwischen aber ließ ich solche jedesmal mit reinen Bachwaffer wie. der abspuhlen, und wurde, da id; solches nur zwcymal angetrieben, ein Tvdschlager mlex tausend lebendiger Einwohner der Eiden, indem ich den nachmahger Eröfnung meiner BlunienScherben, nicht das qcrinalre, so einem Wurme gleich gewesen, antreffen konte. Dieses Gusses Habelch mich g?mW&,S«nTW' f° U"6 ben ^^mTüßfen schädlich

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