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heit an dem Vieh merken, sondern sie dasselbe von dem gefunden ZZn^ lich ab, und halten es warm-, um den Schweiß zu .befördern. Dabey geben sie ihm nichts/ als gekochte Milch mit Rockenmehl untermengt/ und dann und wann einen Zug warmes Wassers. Wann es gar nicht ode§ uur 'wenig schwitzt , geben sie demstlben eine Dosin Venetischeu ThcricE mit Safran vermischt. Verschiedene -Personen versichern, Daß .sie durch Dieses Drittel das Vieh von Der Solche gerettet haben,
Das andere Mittel ist Don einem geschickten Hauswirth atrö DE Zellischen mitgetheilt worden. Sobald das Hornvieh nicht recht freffm wollte / ließ er demselben gyschmtten Brod in warmes Wasser geweicht, dar- ämter etwas Baumöl gemengt war/ des Morgends, Mittags imd AbenLS an den Hals schütten. Dieß setzte er so lange fort bis das Vich die Kranke heit ganz überwunden hatte, und wieder ordentlich zu fressen anfing.
^Drittens beschreibt rin Mecklenburgischer 'Landwirth sinne Twdov Viehseuche folgendergestaltu da ich angemeckthabL, daß Die Seuche nichts .anders als die -röche und weise Ruhr sey/ habe ich das Vieh so bald es -nicht mehr recht fressen wollte, von dem andern abgesondert-, in einen .recht < warmen Stall bringen., und demselben täglich zweymal Karckes warmes Bier, darinn ein bis zwey Löffel voll Hollundersaft, ebenso viel Honig, und ein halb bis drey Viertel odor ein ganzes Pfund Gänseschmalz, oder auch abgeschöpftes Fett kleingerührt war, laulicht warm eingiesen lassen. Ich setzte dieses so lang fort, bis ich eine Besserung merkte. Wann aber das Vieh sehr krank, und verstopft wurde; so gab ich ihm des Tags - dreymalivon diesem warmen Bier mit etwas mehr Fett ein; darauf.fing es den andern oder dritten Tag .an zu purgiren. Alsdann hörte ich mit dem HollunderSast, Honig und Fett auf, und gab nur warmes Bier mit Brod und Butter. Wurde aber der Durchlauf so stark, wie er bey der Ruhr zu seyn pflegt, so gab ich dem Vieh täglich zwey - oder auch viermal ein halbes Bierglas FranzBrandewein, oder in dessen Ermangelung auch KornBrandewein, und eben so viel altes Baumöl ein, bis sich der Durchlauf legte. So lang ich diese Mittel recht gebraucht habe-, sind mir nur zwey Stück an der Seuche gestorben, und ich sehe daraus, DH Dstmalsdir leichtesten Mittel die besten sind.
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