ttttd V7achrichten. P7
M-Hlnechende rmd wohlschmeckendeLFküchte von einem Baum zu bekommen.
Wenn man den Stamm eines Baumes aufkliebet oder spaltet, dessen Mark daraus nimmt, und hingegen Gewürz oder sonsten wohlriechende Sachen hineinfüllet, dm Spalt oder das aufgekliebte dichte wieder zubm- det, und mit PottErde, Ton oder Leimen wohl verkleidet, so fallen die Kochte den Geruch oder Geschmack der darein gefüllten Gewürze an sich uehen, und darnach schmecken. Wenn man aber Muscus, Brsam oder andere wohlriechende Dinge hinein füllet, sollen sie eben dergleichen Geruch bekommen.
Der traurige Gchmarozer/ nach dem Martial-
Dort schleicht Arist - wie traurig schleicht er hin? Sein trüber Blick mahlt den betrübten Sinn. Er geht gebeugt: er taumelt durch die Strafen. Gedankenvoll bleibt er izt stehn, und schlagt An seine Brust - so ängstlich so verlassen Bebt der, dem man zur Gruft den werthen Vatter trägt - Was fehlt dem Mann, sprichst du, welch herber Kummer Zernagt sein Herz, zehrt seine Glieder aus?
Vielleicht sank heut sein Kind, fein Weib in ewgen Schlummer? -O nein! - Was denn? Er speißt - und wo? zu Hauß.
Neue Bücher.
Joh. Gerhardi Loci Theologici cura & Praefat. Job. Frid. Cotta» z. Tomi majori 4to. Tub. 1762. 6. fl.
Christ. Friedr. Sattler allgemeine Geschichte Würtembergs. mit .Rup* ' fern, 4to. Frf. 1764- 4. st-
Die Geschichte eines jungen Herrn von ihm selbst aulgezeichnet, aus dem
Englischen übersetzt, 8, Frf. 176z. zr, h.
Joharm


