Giesser WWellVlatt.
Ein und Dreißigstes Stuck.
Dienstags den ;o, Jul- 1776.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischcr gnädigsterErlaubniK.
Anfrage.
err Tissot empfiehlt in seiner Anleitung für die Gesundheit des Land- X) Volks 2.7*. zur Vorbauung gegen die Wechselfieber und Stär- <r kung des Magens, das alltägliche Kauen der Wachholderbeeren und den Gebrauch eines aus selbigen gegorenen Getränks. Wie ist dieses Getränk zu verfertigen, und gehört eine Mischung von Malz dazu, um es in Gährung zu bringen? Welches ist das Verhältniß, und auf was Art ist überhaupt dieses Getränk einzurichten S Sollte jemand den ProccK zu Ausgewinnung dieses so sehr empfohlnen Getränks wissen, der wird NM dessen gefällige M-ttheilung gar sehr ersucht.
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Bekattnemachtmg.
Nachdeme auf Verordnung einer Hochfürstlichen Regiemng dahier, das sogenannte Trotz - und Reitzische frey adeliche Guth zu Burck- hardsfeld in dem Vuseckerltzal, bestehend aus etlich und fo Morgm Ackerland, sodann 5 Morgen 3 Viertel 8 Ruthen Wiesen, benebst denen dazu gehörigen kleinen Gefällen, als nemlich 68 Stück Rauchhüh- ner, s Leibeignen und der Blukzehnde an Lämmer, welche nach einem Durchschnitt von 6 Jahren, dedu&is deducendis 7 fl. zz Alb. 4 Heller betragen, öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden soll; und von Commissionswegen hierzu Terminus auf Montag den irten August anberaumet worden; als wird solches zu dem Ende hierdurch öffentlich bekannt gemacht, damit diejenige, welche dieses Guth entweder im gan- Hh Zen,


