Ausgabe 
23.4.1776
 
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Wochenblatt- <7

bis das Vieh nach und nach wieder an sein gewöhnliche- Futter gebracht wird. , ,, .. ...

Nachstehendes Recept ist auch vor die Lungenendzundung sehr dienlich befunden worden. .

Enzian, Spießglas, gelber Schwefel, Lorbern, präparirter Wein­stein, Angelick Wurtz, Liebstöckel, jedes vor z Kreujer.

Untereinander gestossen, zu Pulver gemacht, und dem gesunden Vieh die Woche drey mahl eine Messerspitze voll des Morgens eingegeben Dem erkranckten aber täglich.

NB. Der bey diesem Recept sonst adhibirfe gebrannte Alaun und blaut

Vitriol ist dem Vieh höchst schädlich, und weg zu lassen.

Bey dem Anfang vieler Lungen« Kranckheit, welche dadurch erkannt wird, wenn man dem Vieh an den Bug oder ferne an die Brust greifet und solches kechzet oder autschet, kann die Lungen »Ader geöffnet werden.

Warmeö Getränck von Leinkuchen und Gersten »Schrot giebt man bey dem Pulver, und ist gut wenn solches Vieh mit Decken tugedecket wird.

Gießen den roten Febr. 177^

Akademische Neuigkeit.

Am i8ken dieses vertheidigte unter des Herrn Bergrath und erster» Profeflbr Medicinae, Dr. Baumers Lorsitz, Herr Georg Fried. Schraff von Dillenburg, zu Erlangung der Würde eines Do&oris in der Medicm, seine aut fi Bogen adgedruckte unter dem Tittel: Diffenatio Medica de vera catalcpfeos notione ac rational! curanone» mit großer Geschicklich­keit und Beyfall

Die 7te Ziehung der von Sr. Hochfürstl Durchlaucht des regieren­den Herrn Landgrafen zu Hessen Darmstadt gnädigst privilegirten und mit fünfzig tausend Gulden garantierten neuen Zahlenlotterie ist den 19 April mit aller »tccurateffe u^d gewöhnlichen Formalitäten vollzogen worden; Vit gezogene Nummern smv folgende:

6f. 7. 47. rr. 19.

Die Zte Ziehung bleibt auf den roten May festgesetzt, und die übrige ton 3. zu }, Wochen, diejenige Personen welche sich mit Einsätzen zu in. tmßi-