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Drey und Vierzigstes Stuck. >

Dienstags den 24« Gcesber 177?.

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer.- gnädigster Erlaubniß.

Unterricht von Anpflanzung lebendiger Zäune.

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er immer von der zu weit ausgetrettenen Verschwendung des allge- 1 mach selten werdenden Gehölzes auf todte Zäune, dem hieraus größ- tentheils entsprungenen allgemeinen Holzmangel, und der davon un­mittelbar abhangenden Preiserhöhung durch dis tägliche Erfahrung näher "überzeugt ist, wird mir nimmermehr verargen, wenn ich durch dasreitzen- ve Bevspiel entfernter Länve'keyen gelocket, zum Vesten des Staates, und der gemeinnützigen Wohlfart einen alten Vorschlag neuerdings auflebend machen und die zum östern schon den Landmann angepriesene, auch durch heil­same Verordnungen bestätigte Anlegung lebendiger Hagen nicht nur wieder­holter anzuempfchlen, sondern auch durch einen achten patriotischen Unter­richt, wie man hierin ordentlich vorschreitten solle, in ihre tyätigfeit zu befördern vorhabe. Meine Ordnung ist folgende: Ich entdecke meinem Mitbürger zuförderst die mannigfaltigen Gattungen des Zaungehölzes, un­terscheide das nützliche von dem unnützlichen, das schnelle von dem langsam aufwachsenden, kurz das,tüchtige von dem untüchtigen, und bestrebe mich sodann nach meinen Kräften ihm die geschickte und bequemste Art einzupra- gen, das Hag-oder Zaungehölz mit Vorthei! zu pflanzen, zu verwahren, und mit beträchtlichen Gewinnst zu genießen: schlüßig aber folgerungsweiö darzukhun, welch ansehnliche Früchte der Staat, der Landmann, und im gewiffen Verstand alle Stande hieraus zu ärndten habm.

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