Ausgabe 
15.8.1775
 
Einzelbild herunterladen

L§4 tvöchenblE

um deßwillen lieber als alles andere das etwas kostet, brauchen'wird, weil man es ohnentgelrlich in der Haußhaltung nehmen kann.

Es ist ein Mrtel gegen die Krankheit der Schweine, die Bräune.ge- nant. Ein'hießiger Arzt untersuchte dieselbe voriges Jähr, in dein er meh- ' rere der abgestandnen Thftre eröfnete, er war dadurch in Stand geftzk, daß er diesem Uebel angemeßene Mittel entgegen setzen konte. -Hier ist ein an­deres Mittel, welches die Erfahrung vor sich hat, daß es schon oft glück­lich, schon allzeit gewiß geholfen hat.

Die Braune vergehet nicht allein davon, sondern die noch nicht an­gesteckten Schweine- werden auch dagegen verwahrt.

Man nimmt eine Handvoll reine Holtzasche und Mischet solche wüchent- sich 2. brß y mal unter das Futter oder Getränk, doch muß sie jedesmal wohl mit demselben vernnscht werden, Der Erfolg ist der beste den mgn sich davon versprechen kann.

Die Ursache des guten Erfolg-, den man sich gewiß, davon zu verspre­chen hat, ist wohl bloß den alcalischen Salzen zuzuschreiben , die in der Holzasche enthalten sind.

Diese werden unter dem Futter aufgelüßt, vermischen sich mit dem­selben und verbeßern die verdorbene Säfte.

Ich wünsche daß jeder dieses leichte Mittel bey seinen Schweinen ge< brauchen möge, und mache es in dieser Absicht hier öffentlich bekannt.

Avertiflemcnc.

Demnach auf Hochfürstl RegierungS.- Verordnung, des verstorbe­nen Advocati ordinarii Clermont hinterlassenes Hauß samt Scheuer, Stallung und Zugehör dahier MonragS den Wen dieses fub Katta ver­kauft werden soll; Als wird solches hierdurch zu jedermanns Nachricht be­kannt gemacht, und haben die dazu kusthabende Käuffere sich in praefixo Termino coram commiflione einjufinven, und darauf zu licitiren. Gie­ßen den iiten August 177s.

Ex fpeciali Commiflione Regiminis

<L L. peitmantt Regierung- - 8ecrerariu§.

Bey Nicolaus Krach allhier sind ganze frische von Hamburg ange- langte Heringe vaS Stück a 6 kr. zu haben.