Ausgabe 
13.6.1775
 
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4i6 Wochenblatt.

Dann erwach ich bebend, und ersticke Noch den Seufzer, der mir schon entrann, BiS ich weg von AlbertS finsterm Blicke Mich zu deinem Grabe stellen kann. Heilige, mit frommen kalten Herzen, Gehn vorüber und verdammen dich; Ich allein ich fühle deine Schmerzen Theures Opfer! und beweine dich Werde weinen, noch am lezten Tage, Wenn der Richter unsre Thaten wiegt Und nun offen auf der furchtbarn Waage Deine Schuld und meine Liebe liegt; Dann, wo Lotten jenen süssen Trieben Gern begegnet die sie hier verwarf Vor den Engeln ihren Werther lieben Und ihr Albert nicht mehr zürnen darf Dann O.' dräng dich zu des Thrones Stuffen Neben mich an AlbertS Seite zu Dann wird selbst versöhnt! versöhnt! Er rufen: Ich vergeb ihm - Gott! verschone Du! Und der Richter wird Versöhnung winken. Ruh empfängst du nach der langen Pein Und in jener Myrtben - Laube, trinken Wir die Seeligkeit des Himmels ein.

Der Laffee - Freund.

Caffee, mein Liebling, mein Getreuer!

Noch sang ThuiSkons Enkel nicht

Ein deiner würdiges Gedicht:

Dein Lob versuche meine Leyer

Nur sie bis höher aufzufliegen

Ein andrer wagt durch PhübuS Huld, Zu tilgen seiner Väter Schuld;

Lzt laß mit Zinsen dich begnügen!

Du