46 Wochenblatt.
Kleider alsdann an die Sonne, oder in Ermanglung dessen, an einen warmen Ofen gehängte und getrocknet; wann nun auf die nervliche Art etlichemal damit verfahren wird, so werden dadurch die Flecken die ein blauet Ansehen gehabt, wieder grün und wie zuvor schön hergestellet seyn.
Nachrichten.
Biß Ende März dieses Jahres zwird Herrn Lenneps vortreflicbeS Werk vom LandsievelRecht, 4w welches bißhero nicht anders als für 9 st. verkauft worden um den weit masigern Preiß jedoch nicht anders alS für 6 st. baar verlaßen. CS ist dieses Commißionssache; man erwartet also von auswärtigen Brief und Gelder Franco. Gießen den 4ten Februar. r775.
Rnegensche Buchhandlung.
Herr Profefibr Vogel in Halle der sich schon lange als ein Kenner der hebräischen Litteratur gezeigt hat, ist jezt mit einem Vorhaben beschäftiget, daS alle mögliche Unterstützung und den glücklichen Erfolg verdienet. Er will nemlich des Unsterblichen Groiii Annorat, in V. T. aufs neue herausgeben Das ganze Werk soll zwey Quarrbänden jeden zu z biß 4Alphabet starck, ausmachen und nicht höher als 4 Rthlr. Sächs. oder 7 st. ir kr. Conventionsmünze zu stehen kommen. Auf den neu Thei! wird hiß zur Leipziger Ostermesse 1775. 1 si. 48 kr. Vorschuß bezahlt und der. selbe in der M'chaelmesse 1775. gegen ist. 48 kr. Nachschuß ausgelieferr, und wird Messe zu Messe mit 1 st. 48 kr. zupränumeriren conkinuirt. Die Namen der Herrn Pränumeranten werden dem ifen Theil vorgedruckt, und dieses Werk wird nachgehendö nicht unter 6 Rtlr. verkauft werden. Alhier in Gießen wird in der Kriegerischen Buchhandlung Pränumeration angenommen.
Inder abgewichenen Woche sind fr. sodann in dieser Woche 60 also in Summa m. Treffer aus der Lotterie gezogen worden. Welche nach der Taxation ertragen 7?6fl. 18 kr. die bezahlte Loose aber belaufen sich überhaupt auf $42 st. Ferner wird noch erinnert daß derjenige welcher m',gedachte Lotterie einlegen will, darf sein Geld nur verpetschirt schieren, wo.
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