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Giesser Wochenblatt. Acht und Dreisigstes Stuck.

Dienstags den ri. Sept. i?7;.

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis.

Der Herbst ein Schäfergedicht aus dem Englischen ves Pope.

4 |nter dem Schatten, welche eine weitläuftige Buche ausbreitete, sangen | £ Hylas und Aegon ihre ländlichen Gesänge. Dieser beklagte eine uns

treue, jener eine abwesende Geliebte, und der Nähme von Delia und" Doris erfüllte den Wald. Ihr mantuanischen Nymphen schenckt mir cuern heiligen Beystand: ich singe des Hylas und Argons ländlichen Gesang.

Du welchem die neun Schwestern den Witz des Plautus, die Kunst Terenzens und Menanders Feuer einfiößen , dessen richtige Vernunft uns belehret, dessen Laune ergötzt, dessen Urtheile uns leiten, und dessen Leb­haftigkeit uns ins Feuer setzt, o du, der du in der Natur erfahren bist, sich die Herzen der Hirten, ihre ungekünstelte Leidenschaften , und ihren zärtlichen Kummer. Der untergehende Phöbus schiene hell und glänzend, und wollichre Wolken wurden von einem Purpurlicht durchstreift, als der vortrefliche Sänger Hvlas mit seiner harmonischen Klage Felsen weinen, und Berge seufzen lehrte.

Geht angenehme Winde und tragt meine Seufzer weg! Bringt die zärtliche Töne zum Ohr meiner Delias So wie eine traurige Turteltaube - P p ihren