Einzelbild herunterladen

Wochenblatt rzr

mir unstreitig zu Hülfe - ich hoffe, mir ist em gleiches Vergnügen Vorbe­halten. Beery! Nattcy! vereinigt eure Bitten mit den meinigen. O Mylord! hören Sie die Stimme der Dankbarkeit und Zärtlichkeit. Ver­bitten Sie nicht mrser Glück, dem wir lieber entsagen wollen. Erwegen Sie, wie viel Gütes Sie noch in der Welt thun können. Es gibt noch so viel Elende äusser uns, wollen Sie dieselben verlassen ? Diese Worte wurden mit Thränen begleitet. Berry/ bestätigte mit ihren Blicken, was ihr Mann sagte. Nancy halb ohnmächtig beschwor ihn noch zartlicherN Mylord, ries sie, Sie wollen sterben! O , warum sind Sie hieher ge­kommen! Warum hab ich unfern grosmüthigen Wohlthater kennen ler­nen, wenn wir ihn verlieren sollen.

Mylord Damby schwieg. Sein Misvergnügen mit der Welt war vermmdert. Er Dachte nicht mehr an die Undankbarkeit des mensch­lichen Geschlechts, da.er so viel Tugend sähe. Ich will leben, Hub er an; ich mich leben , denn Sie machen mir das Leben wieder theuer. Sie ha­ben mich überzeugt, Kingston/ daß die Freundschaft allen Undank der Gottlosen reichlich vergütet. Wir haben einander errettet, und ein neues Glück zeigt sich mir. Kingston ! Berry ! - Liebenswürdiges Paar, nehmen Sie mich zu ihrem Sohn auf! Theureste / bestes un­schuldiges Kind, darf ich hoffen ? -

Hier halt er ein, und sucht kn rtanc^ Blicken zu lesen, was er zu erwarten habe. Sie schlagt ihre Augen nieder, und seufzet - B.mgfion erstaunt. Endlich ruft er: Wie? Mylord! Nancy könnte Sie glück­lich machen! Ich sollte in meinem Wohlthater einen Sohn finden? O Mylord! wenn die Schönheit keine Ahnen , und die Tugend keines Reichthums bedarf, so erheben sie meine Tochter bis zu sich hinauf, und empfangen Sie dieselbe von den Händen der Dankbarkeit. Dieß Geschenk übersteigt alle meine Wohlthaten, rief. Mylord. Theureste Nancy/ beglücken Sie mich m>t Ihrer Einwilligung. Nancy warf einen Blick voll der zärtlichsten Liebe auf ihn. Sie sah in Mvlords Augen , daß er sie verstanden, und verbarg ihre Verwirrung in dem Busen ihrer Mut­ter. Die Vermahlung wurde nicht lange verschoben, und diese glück, siche Familie lebt in allen den Freuden, welche Tagend und Wohltha- rigkeit gewähren kann. .

. . ' V' T * f i C !

' Der