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Giesser

Moche»»lake.

Neun und Zwanzigstes Stück.

Dienstags dm 20. Julü 177r-

Mit Hochfürsil. Hessen Larmstadtischer gnädigster Erlaubnis.

Ein Ungenannter.

" Aus Finsterniß und Sturm, quilt für uns Licht und Segen.

Solgende Geschichte, mag die Unglücklichen belehren, wie nahe Glück und Unqlück mit einander granzt, und das Unglück oft die Quelle des grösten Glücks wird, damit sie ihre Hoffnung stärken, und dem Va­ter der Welt vertrauen, der es sich Vorbehalten hat; unsre Schicksale nach seiner Weisheit zu ordnen, und Licht aus der Finsterniß zu schaffen, und mit Ueberzeugung zu dem HErrn des Ledens zu beten:

Nacht ist und Sturm vor dir auf deinen Wegen, Doch hinten nach sehn wir, Herr, deine Herrlichkeit.

Aus Finsterniß und Sturm, quillt für uns Licht und Seegen, Dein Weg ist Labyrinth, der Ausgang Seeligkeit.

Die Glücklichen aber mögen dadurch zu dem Vergnügen ermuntert wer­den, welches die Wohlthäligkeit gewahrt.

Mylord Damb? war mit einem zärtlichen und grosmüthigen Her­zen gebohren. Er kam dem Mangel seines Nächsten zuvor: sobald er sei­ne schlechten Umstünde nur vermulhete, so eilte er auch schon ihnen abzu­helfen. Aber indem er andre um sich herum glücklich machte, war er eS selbst nicht. Milten in der Grösse und seinem Reichthum fühlte er eine

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