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vieles mit Grund zur Last legen können. Aufruhr und Königsmord nicht nur öffentlich zu billigen, sondern so gar selbst mehr als einmahl zu veran-; statten, daS ist fteylick zu arg. Allein wenn man an uns andre will, so- wird man eben so mancherley.Beschuldigungen finden können, und sollte man sie auch bloß erdichten, wie man bey den Tempelherrn gröstentheilö aethan hat. Das schlimmste ist, daß wenn man uns genau prüfen sollte, wir die Probe nicht halten. Denn Ihnen, mein Freund ! kann rch E wohl gestehen: was sind wir inögesammt? Müßiggänger, die, ich null Nicht sagen nichts zum Nutzen des Staats, sondern nicht emwal etwas t zum Nutzen der Kirche beytragen. Leute die ihr Leben mit Essen unD T«»? * xen, und'beydes gemeiniglich in einem großen Uebermaaße zubringen, und nicht einmal so viel nutzen, als ehmals die Proktani in der römischen Re- vublick die doch dieselbige mit Kindern versorgten. Denn ob wir es gleich hieran unsrer seits auch nicht fehlen lassen, so sind wir doch ungebetene, und meistens unnöthige Helfer, die zuweilen wohl gar dasjenige wieder verder­ben, was andre gut gemacht haben. Will man uns noch größere Der- brechen vorwaffen, so findet man sie leyder! auch in der Geschichte. Wik Dominicaner insonderheit; wir haben nicht viel weniger gethan, als Die Jesuiten. War es nicht ein Dominicaner der den Kaiser Henrich Den siedendten so gar im Abendmahl vergifte? Und ein Dominicaner, dec Ven König Henrich den dritten in Franckreich ermordet hat? Gott bewah­re uns , daß die Regenten nicht auf den Einfall gerathen, uns wenigstens nach der Absicht unsrer Stiftung und nach unfern Ordensregeln zu, prü­fen! Sonst bleibt wahrhaftig kein Mönch, ja so gar nicht einmal keine Nonne mehr in irgend einem Kloster, es müssen dann die paar Benedic- kiner von der Congregation des heiligen Maurus feyn, welchen man vielleicht wegen ihres Fleißes ihre Klöster noch biß an ihren Tod kaffen möchte. Und sollte nur die Helste der Strenge gegen uns gebraucht wer- Dcn, die man an den Tempelherrn ausgeübt hat, so kämen wenigstens zwey drittel von uns auf die Galeeren , wobey wir höchstens noch den Trost hatten, daß die Jesuiten alsdenn an die Mastbäume gehmckt wer­den müßen.

Sollten auch dergleichen uns nachtheilige Grundsätze nicht vöÄkg Mode werden, so ist doch klar, daß die Begierde nach unfern Reichthü- man tausend scheinbare Vorwände finden würde, uns wenigstens wie­derum in den ersten Zustand der Bettler, zu versetzen , die wir in Absicht auf