Wochenblatt.
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abschlagen, dabey zu seyn. Darüber verlor er den Proceß, der ihn bey- nahe völlig arm machte. Endlich bekam einer von seinen lustigen Freunden Verdruß mit zween andern jungen Leuten von ähnlicher Lebensart. Der Freund des Lucius ward im Duell gleich von dem ersten Gegner verwundet. Lucius glaubte, die Freundschaft erfoderte es, seinen Freund zu rächen. Er foderke den andern Gegner heraus, und ward erstochen.
Marcell ist auch ein solcher Märtyrer der Freundschaft geworden. Er liebte ein reizendes und liebenswürdiges Frauenzimmer, und hatte diegröß- te Hoffnung, ferne Schöne bald zu besitzet?. Ein ausschweifender Freund überredete ihn, einen Abend in einem übelberüchtigten Hause zuzubringen. Marcel! gieng bloß aus Gefälligkeit für seinen Freund dahin; denn er selbst hakte keine Neigung zu dieser Lebensart. Zum Unglücke entstund an demselben Abend ein Streit in demselben Hause. Der Vater seiner Schönen, ein ernsthafter Mann, erfuhr, daß Marcell da gewesen war, und versagte ihm seine Tochter.
(Der Beschluß folgt nächstens.)
Acadennsche ETemgt ft-
Unter Vorsitz Sr.Magnificenz des Herrn Ech. Rath und Vicekancel- larii D. Joh. Christoph Koch, bestieg Herr Joh. Phil. Elisa Fresenius aus Franckfurth den Juristischen Catheder, und disputirte um die Wurde eines Licentiari iuris. Die Dissertation ist 6 Bogen stark und handelt: de Alienatione bonor. Vxoriorum partim valida partim invalida ex iure praecipue Francofurtano.
AvertifTement.
Nachdeme die bisherige Pfachtung der Schäfercy zu Schiffenberg Vermahlen zu Ende gehet, und man entschlossen ist, solche hinwiederum anderwertlich in einen zweyjährigen Temporalbestand zu geben; Als wird solches hiermit bekannt gemacht, mit dem Anfügen, daß diejenige, welche Lüsten zu sorhanem Temporalbestand haben , sich bcy Herrn Baüey- Rarh und Svnvicus Hast zu Gießen, oder Herrn Amtmann Wiesener zu Schiffenberg melden, und von solchen die Pfachtconditiones vernehmen können. Signatum Schiffenberg den 2.2ten Sept. 177z
Von Commeudcn wegerr.
Die


