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t 14 .iwochenblatt-

nehmlich gestern, unt heute Morgends gieng die Gnade, die ich bei dem- nig gehabt, wie ein Lauffeuer durch Potsdam. Denselbigen Abend ward ich von dem General de Roflieres (einem Schweitzer und Favoriten des Königs der jezt alle Mittage mit dem Obersten Cocccjibei seiner Majestät speiset, und cher einer der ehrlichsten Hochachtungs und liebenswürdigsten Mannern ist, die ich jemals gesehen) zum Nacht essen eingeladen. Ich verbat mir es aber, weil ich schon müde war und aße im Wirthshauße bei meinen z Damen. Der General de Rofliere ladete mich also zum Frühstücke auf heute ein.

Um 9. Uhr gieng ich hin, und fände daselbst den Major de Martine aus Morste: einen ebenfals verdienstvollen Officier. Der General brachte mich umlauf 10. nach der Parade, wo ich das Glück hatte alle Ba­taillons von der Garde in ihrer unbeschreiblichen Schönheit bei dem schön­sten Morgen zu sehen. Der General de Roflieres stellte mich allen Gene­ralen der Infanterie und Kavallerie die häufig gegenwärtig waren, für, und in Gesellschaft aller dieser Helden, sähe ich mit äusserster Entzückung olle Bataillons drei Schritte vor mir in ihrer Staalsumform vorbei mar­schieren. Die Absicht des Herrn von Roflieres war, mich dem Kronprin­zen darzustellen. Allein dieser erschien erst, als ich schon weg wäre; denn um 11 Uhr gieng ich ans essen , weil ich um 12 Uhr verreißen wollte, nach­dem ich noch vorhero in fans fouci gewesen , welches auch geschehen ist. Unendlich freut es mich zu wissen, wie viel die Schweitzer bei dem Könige gelten. Er hat gesagt: daß er jetzt keine andere Physiker und Mathema­tiker bei der Akademie haben wollte, als Schweizer. In Potsdam sind 19. Schweitzer Osficiers, die Roflieres in der Kriegskunst unterrichtet. Roflieres ist einer der größten Lieblinge des Königs; wir beide haben uns beim Abschied fast zu todte geküßt. Unaussprechlich zärtlich liebe ich den König von Preussen!

Als ich eine halbeviertel Stunde vor meiner Abreißenoch m fans fouci war und neben des Königs Zimmer vorbei den einsamen Hügel herunter gieng, stunde ich oft stille, kehrte mich nach fans fouci zurück und betete zu dem Herrn im Himmel für diesen grostn König, für die Verlängerung seiner Jahre, für seine und seines Landes Wohlfarth und zerfloß fast den ganzen einsamen Hügel in Thränen.

Eine Kleinigkeit muß ich Ihnen noch erzählen ! ich wollte nur einen Tag in Potsdam bleiben, und eher hätte ich des Himmels Einfall vermu- thec, als daß ich den König von Preussen sprechen würde ich nahm des­wegen