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Gicsscr

Moche nvlatl.

Zwey und Dreistgffes Stück.

Dr'eftstagsden 10^ August i.77?«

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtrscher gnädigster Erlaubnis.

lieber das Steigen und Fallen der Familien.

Itnfer die politischen Rathsel, Deren Auflösung, statt vieler andern, von A> einer Akademie der Wissenschaften mit einer goldnen Medaille gekrönt zu werden verdiente, gehört auch dies, von den Ur fachen / woher gewisse Familien und Geschlechter, nachdem .sie viele Jahre her auf einem hohen Gipfel des Glücks, und einer zahlreichen Ausbreitung ihres Stammes gestiegen waren , mit tutem mal von ihrer Höhe herab- stürzen, rmdwre Nordlichter plötzlich verschwinden? Ihre Reich­tümer nehmen eben so, wie die Menge ihrer Nachkommen ab, und eS scheint sogar, daß zuweilen der eigenthümliche Familiencharakter, er betreffe nun den Geist, oder die Leibeskräfte eines Geschlechts, sich schon bey dem dritten oder vierten Zeitalter ihres WachsthumS verlieret. Man könnte dies Steigen und Fallen derer Familien mit einer Ebbe und Fluth verglei­chen , nur daß man von der letztem eher eine Physikalische Ursache angcben kann, als von jenem.

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Es kann eine Familie schon ziemlich alt seyn, ohne diejenige Höhe des Ansehens und die Menge ihrer Zweige erreicht zu haben , wodurch sie denen Zeitgenossen bemerckbar wird , und als ein weitlaustiges Geschlecht itt die Augen fallt. Mik einem mal glückt eS einem einzigen aus ihrem Stam­me, der durch besondre Verdienste, durch Fleiß, durch merckwürdigeVor- ' 3< ' falle