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WoPeiiklakk.
Sechs und Dreisigstes Stück. -
Dienstags den 7. Sept. -77z.
Mit Hochfürstl. Hessen DarmstäLtischer gnädigster Erlaubnis. .7
Vom L^indertheater.
/Mae edle Fttymüthigkeit, ein schicklicher Anstand in den Minin und in iy oer Acrion des Körpers, und eine richtige Deklamation, die zu ei- v nem jeden Worte des Vortrags den rechten Ton findet , sind für uns sehr kräftige Empfehlungen, nach welchen wir nicht selten gleich bey Dem ersten Anblicke von der Wett beurteilet werden. Sie sind ein Werk Der Erziehung. Wenn man in den Jahren der ersten Jugend darinnen verabsäumet worden, so wird man im erwachsenen Alter nicht mehr itti Stande seyn, sich diese Vorzüge zu erwerben , weil sie gröstentheils von einer Geschmeidigkeit der Muskeln und Biegsamkeit der Fiebern abhangen.
Obschon der gewöhnliche Umgang mir den Menschen von einer guten Erziehung diese Vorzüge in einem gewissen Maaße hervorbringen kann: so ist er doch nicht vermögend uns in dieser Kunst zu einer gewissen Vollkommenheit zu erheben. Daher muß man andere Mittel hervorsuchen, die theilS würksamer sind, theils der Natur durch gewisse Regeln und eine wiederhohlte Anwendung zu Hülfe kommen. Darunter verdienen vorzüglich die kleinen Familien oder Haustheaker einen Platz , auf welchen man die Kinder Ä einer steymüchigen Unerschrockenheit, zu einer richtigen De-
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