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Giesser Wochenblatt. Achtzehendes Stück.

Dienstags den 4. Mai 177;.

Mit Hochfürstl. Hessen Larmstadtlscher gnädigster Erlaubnis.

Eine Nachricht von dem ewigen Feuer in Perfun / den ETep&t* brunnen und andere Merkwürdigkeiten.

AM,iesr Nachricht, die wir hier einzurücken gedenken , ist die neueste und zuverlaßigste. Sie rührt von dem Herrn D. Med. und ru# ßischkaiserlichen Kollegienrath Lerch her, der dies Feuer selbst an­gesehen und untersucht hat. Die Beschreibung nehmen wir aus dem Aus­züge aus seinen Reisen, der in dem ; ten Bande des büschingischen Magazins der Historie steht; indem diejenigen, denen unsre Samm­lung bestimmt ist, schwerlich Geduld genug haben möchten, in dem Aus- Zuge selbst, der etwas trocken ist, so weit zu lesen , bis sie diese nützliche Nachricht finden; die in dem obgedachten dritten Bande S. rz. f. sicht Em Paar andre zu unsrer Absicht dienende Stellen werden wir uns auch noch anderwärts aus diesen Reisen zu Nutze machen.

D. Lerch reifete damals an der westlichen Seite des kaspischen Meers herum, und daselbst ist auch auf einer Landzunge, die sich ins Meer erstreckt, das ewige Feuer. Wir wollen ihn dies mit seinen eignen Worten beschreiben lassen.

Den 2?sten Julii (1754) sagt er, kamen wir nachMuflagl/wel­ches der beste Ort von allen ist, die um Baku herum liegen. Da wohnte S der