Einzelbild herunterladen

Gi-ffrr UMUhW Vier und Vierzigstes Stück.

Dienstags dm ». k7»v- >77)-

Mit Hochfürstl. Hessen Daemstädtischcr gnädigster Erlaubnis.

Von der Lunst sich selbst ?« quäle».

Ein Brief.

c>^ddisan sagt, wenn sich $eufe in guter Gesellschaft über Mattigkeit ode» 3)| Unväßlichkeit beklagen, so wäre es am besten, wenn man ihnen so« A N ein-Nachtmütze anbite, alS -in-n Wmk, daß man.hnendaS Beste anriekhe, sich noch Hause zu begeben. Ich gestehe, daß ich einer von denen bin, di- keine Gedanken haben, weder meine Sorgen noch Un- vaßlichkeiken außer meiner Wohnung herumzutragen, es wäre denn, «daß ick wüßte, daß ich Hülfe oder Linderung bekommen wurde. - Warum IMke ich ünnöthiger Weise meiner Freund- gutes Gemuth verwunden, oder mich meinen Feinden verächtlich machen? - Wenn die Erzählung meiner Beschwerden wirklich das Vergnügen derer, unter denen ich mrch bettnde/ unterbricht, so habe ich ihnen Schaden ^gefügt, ohne nur emett y?iMn ru verschaffen; wo sie sich hingegen nur mitleidig gegen nnch siel« len, so mache ich mich auf old e Art lächerlich, daß ich den bloßen Gedan« ken davon nicht ertragen kann. - Erlauben Sie nur aber auch, wem Herr, tu bemerken, daß ich mich bei) dieser Gelegenheit nur auf den Sie­chen -inschränke, und der Kleinigkeiten zu Widerwärtigkeiten macht - denn dem, der wirklich an Seit* oder Geist ernstlich angegriffen wird, den