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Giesser

16,

Wochcnölatk.

Zwei mH Zwanzigstes Stück.

DienflaW de« Juni -77).

Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtlscher gnadtgster Erlaubnis.

Der Sommer dn Schäfergedr'cht aus dem Englischen des pope.

8^in junger Schäfer (keinen bessern Nahmen verlangt er) leitete sei- - L ne Heerden langst der silbernen Themse, wo tanzende Sonnen- strahlen auf den Wassern spielten, und grünende Erlen einen schau­erndell Schatten machten. Als er sanft klagte, vergaffen die Strühme zu fließen; die Heerden umher bezeugten ein stummes Mttleiden: die Naga- ten weinten in jeder wasserreichen Grotte, und der Himmel stimmte mit ihnen überein, durch einen stillen Regen.

(Nimm an, o Garth, die frühen Gesänge der Muse, welche diese Kränze von Epheu zu deinen Lorbeern hinzufügt. Höre, was ungeübte Herzen von der Liebe ausstehen-, von der Liebe, dem einzigen Nebel, das du nicht Hellen kanst )

Ihr schattiaten Buchen, und ihr kühlen Strühmedie ihr ein Schutz seyd von den Strahlen des PhöbuS, aber nicht von den Pfeilen des Ku­pido, euch klage ich, und ich singe keinem Tauben, die Wälder sollen antworten, und ihr Echo erthönen. Die Hügel und Felsen horchen auf meinen betrübten Gesang: Warum bist du stolzer und härter dann sie? Die blöckende Schaafe nehmen Anrheil an meinen Klagen, sie sind von