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Waffenstillstand verlangten. Während demselben wußte sich PachsiCurd so staatsklug aufzusühren , daß er im Jahr 1644. endlich einmüthig zum Oberhaupte dieser Drei) Völker erwählet wurde.

Er blieb hieraus ein Jahr ruhig , und machte die Zubereitungen zu seinem großen Vorbaben. Dies war nichts geilngerS, als eine neue Mo narchie an Den Ufern des schwarzen Meeres zu errichten, und sich zum et* sten unumschränkten Beherrscher Derfeibeo zu machen Pachi Curd über­häufte seine neue Untertanen nut Wohlthaten. Er war eifrig in Hand, habmig der Gerechtigkeit, führte em/ genaue Kriegszucht unter diesen um gezähmten Völkern em, versähe sich mit Gewehr und allem Kriegsvorra- the und hatte eine Menge Schiffe auf dem Don, Dem Dnieper und Dem schwarzen Meere fertig liegen. Ich hatte vergessen zu sagen , Daß er alle von ihm aufgenommene Summen richtig wieder bezahlte, und noch mit reich ichen Geschenken begleitete. Und nunmehr beeiferten sich Die Kaufleu­te, wer von ihnen ihm, wenn er es verlangte , neue und noch größere Summen vorstrecken sollte, als Die vorigen gewesen waren.

Im Jahr fieng Pachi- Curd hin und wieder an den pohlni- schen Gränzen zu streifen an Die Pohlen welche mit Moscau Krieg führ­ten, und gewöhnlicher Weise unter sich selbst uneinig waren , thaten ihm die vortbeilbafteste Vorschläge, wenn er sie mit Ruhe lassen , und seine W issen wider die Türken wenden wollte. Dies letztere war ohnehin seine Absicht, er wollte nur zuvor einen Versuch thun, was er von Den Pohlen zu gewarten. Die Hauptbedingung des mit ihnen eingegangenen Ver- güchs war Die völlige Freyheit Der donischen Cosaken.

Nunmehr wendete sich mein Held wider die Türken, und schickte im Jahr 1646. einen AbgeorDneten an Den Bossa von Bender, welchem er Den Krieg ankündigen ließ, woferne Die hohe Pforte nicht alle Drei) ihm unterworfene Völker für unabhängig und frei) erklärte. Der Bass« be­richtete diesen Antrag Dem Großherrn. Man lachte zu Constantinopel über Die Kühnheit dieser Fliege, wie man den Pachi» Curd nennte, und der Baffa von Bnder erhielt Befehl, diesen Straßenräuber zu demüthi- gen, und ihren Anführer in Asseln nach Constantinopel zu schicken Mu­rat Baffa aieng nur Der gänzlichen Uederzcugung zu Felde, Den ihn auf- getragenen Bffehl glücklich auözuführen. Allem seine Zcinde hatten kriegen flelcrneL