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Wochenblatt-

Die <S« ward stille, und der Capitain versprach so »ul Hülfe, als m ftineMVermögen stünde, er versprach Brod zu geben, weil er sich mal« en übrigen Stücken selbst schon habe einschranken muffen. Dies« Hulse verschob er indessen mit der unerwartetesten Gleichgültigkeit; indem er vor, aab> er stellte eine Observation an, welche zuvor geendiget werden muffe. Die armen Leute warteten also mit der ängstlichsten Begierde eine ©tun« be lang, jedoch in der volkommenstenHofnungauf denversprochenen Bey« stand. Ihr Capikain war so entkräftet von Hunger Fatiquen und Krankheit, daß ihm die Augen zufielen, und da er außer dem einen Nar. fen Riuß in den Knien hakte, so gieng er um auszuruhen herunter in seine Cajüke, er erwartete alle Augenblicke die Nachricht, daß das verspräche« ne Brod angekommen |«y. Allein er hatte kaum eine Viertelstunde ge­wartet, als seine Leme mit Blicken voll Verzweiftlung ;u ihm Drunter gelaufen kamen» und ihm in kaum verständlichen Tünen verkündigten,da« Schiff segele in der grellen Geschwindigkeit hinweg » ohne chnen den ge« rinqsten Bevstand geleistet zu haben. Bey dieser erschrecklichen Nachricht kroch er auf das Verdeck und fand daß es richtig war. Der Bösewicht, welcher das Schiff commandirke, hakte noch mehr Segel als zuvor auf« aespannet, und in weniger als fünf Stunden war er ihnen aus demGe« stchk. So lang« al« die Unglücklichen die er in einer solchen Hungersnokh neriaffen hatte, noch die geringste Spur von ihm sehen konnten »hingen sie an den Masten herum» und rannten von einem Theile des Schiffes zum andern mit wütenen Gebärden und wilden Blicken, und suchten noch meh- re e Zeich n von chrer Noth zu geben. Sie erfüllten d,e Luft mit Geschrey so lange sie noch gehört werden konnten, und rufen immer desto laukerum ckiülf«. i weiter sich das Schiff von ihnen entfernte. , Allem dieses setzte unter dem Commando des unerbittlichen Unmenschen feinen kauf fort, und bekümmerte sich weiter nicht um ihr Elend. , Der Capitam Harr.son, aus einem Grundsatz, den er für rühmlich halt, und nach welchem zu handeln für ihn deswegen auch rühmlich ist, hat den Nahmen des Man­nes v schwiegen, der .hm mit einer so unverdienten und ungerechten Un- barmh-rzigkeit behandelte. Aber in 2ßubrheit etnen solch-» Bösewicht neuen die allgemeine Verabscheuung und Ehrloßigkeit sicher stellen, ge- aen ckne Straft , di« nur deswegen ein Verhältniß zu fernem ^bre, chm hat, weil kein« härter« mäglich ist, sicher stellen, v'-si ist alien Gese« uen und Anstalten zuwider, welche die weisesten und vortreflichsten Gesetz­geber zum besten ter Gesellschaft gemacht haben- Es ist wahr, wir sind