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Giesser *

DoHenölatt.

Fünf ilnd ZwanzigSks Stück.

Dienstags bat m« Junii 1772. y !

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Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischek gnädigster Erlaubnis. i

Zdrtsttzung der Ursachen des Windes, Ddnners und Blitzes-

MDus dem vorhergehenden erhellet, daß derMnd insgemein auS den Orten zu wehen pflegt, wo das Wasser im Nebel aufzieht und sich verdünnet; Oftmals aber geschehet es auch, besonders im Som! mer, daß wir den Wind aus den Wolken fühlen und nicht aus der Ge­gend, wo das Wasser verdünnet und aufgezogen ist, und dies scheint de« vorigen zu widersprechen, allein die gegebenen ExeMpck werden nur Mb durch mehr bestätiget , wenn wir die Sache genauer erwägen. Wenn Vit Sonne das Wasser verfeinert hat und aufgezogen bis in die kalte Lust> so wird durch eben diese kalte Lust das Wasser wieder ein wenig verdicket und ziehet wie ein dicker Nebel unter sich, bis an die Oberfläche der Erden, wo die Luft merklich wärmer ist; eben durch diese untere Wärme über dem Erdboden werden sodann die nebelichten Wolken wieder verdünnet/ ( Das durch geschieht eS alsdann, daß, so wie die folgende Luft, die aus ihnen bewegtwird, auch die dichte, dicke und kalte Lust, die überder Erdflächk ist , durch das Sinken derer Wolken eingelassen.wird, welche an andern Oertern durch die Wärme ausgeschlossen wird; darum vermehrt und er­weitert sich auch der Wind an allen Seiten: daher kommt es, daß ost die Wolken gegen einander zicken. Denn die kalte dicke Luft schwebet überder warmen Lust, bis an die Mck Oerter, da sie unter dem Schatten M

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