Wochenblatt
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Rachel. Wie er denn aussehen mag, Vater?
Rode Wre? Als ein rechtschaffener Soldat, ohne Zweifel. - Zwar auf Rock unD auf Band kömmts nicht an ; aber die Narbe, Mutter, die er queer über die Stirne haben soll, die ist das wahre Ehrenzeichen eines Soldaten. Aus der muß man sehen, daß ihm das Herz auf dem rechten Flecke sitzt.,,
Die Fortsetzung folgt.
Acadcmische Neuigkeiten.
Das jetzige Öfter Programma handelt de Via ad Vitam Redem- tori parefa&a Pfalm. XVL 11. Adtor. II, g. 2^ Vogen und ist von Sr. hochwürd. Magnificenz Herrn D. und Kirchenrakh Benner verfertiget.
Am 9ten April tratt der zum dritten Superintendenten nnd ordentlichen Professor der Theologie gnadigst ernannte Herr Ludw. Venj. Ou- vrier sein Lehramt mit einer feyerlichen Rede an, worinnen er de odio theologico handelt.
Den i4ken April vertheidigte ohne Vorsitz um die Doctorwürde zu erhalten Herr Elias Conrad Schneider von Ulm, seine Disputation welche handelt: de Quadrante Gratiae & (peciatbn quatenus obuneat in Au* gultilbmo Collegio Camerae Imperialis sie bestehet aus Bogen.
SU Verskreichctt.
.. DeS Rathschöffen Johann Wilhelm Müllers nachgelassene Kinder in Giesen sind entschlossen ihr Elter!, ererbtes auf dem neuen Weg stehendes Gasthauß, zum güldenen Löwen genandt, mit der Schildgerechtigkeit, samt dem darhrnter gelegenen Hof, Scheuer, Stallungen und Waschhauß, benebst dem daran gelegenen Hintergarten, so i| Viertel Morgen hält, mit dem darinnen stehenden desondern Gartenhaus , wor- innenzwey Stuben befindlich, aufkünftigen Montag den 4ten May Nachmittags um 1 Uhr an den Meistbietenden verstreichen zu lassen, und können diejenige, so Lüsten dazu haben, sich um gemeldete Zeit im güldenen Löwen einfinden. Giessen den 7ten April. 177».
AnzeL-


