Giesser 1,3
Wochenblatt.
Flmfzehentts Stuck.
Dienstags den 14* April 1772.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigster Erlaubnis.
Fortsetzung der im vorigen Stück abgebrochenen Materie von den Einwohnern in America.
Geschichte von Mexico und Peru unterscheidet sich von der Ge. Ss£v sch'chke der übrigen Völker dadurch, daß gewisse Fremdlinge an.
gekommen sind , welche die zerstreute Indianer in Dörfer und Städte gesamlet, und in dem Ackerbau und einigen andern nvkhwendi' gen Künsten unkerrichkei haben, wodurch bepde Nationen einen so arolien Vorzug vor den übrigen Bewohnern dieses Welttheils erhalten haben Diese Fremdlinge sind vhnfehlbar keine eigentliche Wilde, sondern au« einem entfernten aber schon gesitteten Lande gebürtig gewesen. Denn man muß sich nicht daran stoßen, daß die Mexicaner behauptet haben diese Leute wären aus Holen hervorgekrochen , welche vermuthlich ihr erster Auffemhalt nach dem Schifbruch gewesen sind, noch auch daß die Beca« selbst vorgegeben haben, sie seyen Kinder der Sonne. Man stehet Tcidif. daß die leztere Die Sprache angenommen haben , ■ um sich in ein gewisse« Ansehen zu setzen, und daß die Geschichte der erstern durch eine mündl ch- Fortpflanzung sehr unvollkommen biß auf uns gebracht worden ist o* erinnere mich nicht eine Mukhmaßung über die Abkunft der Mas gelesen zu haben. Ich würde nicht ungeneigk seyn, sie vor Perser zu halten. m, durch tausend Zufälle über das stille Meer biß nach Peru verschlagen wor. den. Der Dienst der Sonne, welchen sie elngefuhrk haben, ist zu allen
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