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Giesser Wochenblatt. Vier und Vierzigstes Stück.

Betrachtungen über den Schnee. -

KUm Winter als in den traurigsten Theil des Jahres, wird die Erde mit Schnee bedeckt. Jedermann stehet fast alle Jahre im Winter YS» Cin Schnee herabfallen, wenige aber bekümmern sich darum, was der Schnee eigentlich ist, ob er gleich vielen zum Vergnügen dienet. Wir wollen also eine kurze Betrachtung über dem Schnee anstelle», und zu­gleich seinen Nahen zeigen- ,

Es entstehet aber der Schnee aus den subtilesten gefrornen Dünsten,^ noch ehe sie sich häufen und eine Regenwolke ausmachen. Sie fallen in ein» solchen Gestalt herab, die wir Flocken nennen, und nachdem sich mehr oder weniger kleiner- Flöckgen zusammen gesellen, sind sie bald groß bald kle n In unfern Gegenden fallt der Schnee nie sonderlich klein, allem m Lavoland soll er zuweilen so klein seyn, daß er dem kleinesten Staube glei­ch-, wie es die Reisenden berichten, besonders Mauperlius, welcher sich n-bli andern, die eigentliche Gestalt der Erde zufinden, in dem äußersten Lavvland stnige Zett aufg halten. Die außerordentliche Kälte daselbst, soll die Urlach davon seyn. Wie denn auch b-y uns bey leidlicher Witterung der Schm-größer fällt, als b-y strenger Kälte. Die kleinen Flöckgen, woraus gleichsam der Schnee bestehet, sind,sechseckigte Sterngen, doch u ' Rx findet

Dienstags den z. Ngvember -77--

Mit Hochfürstl.Hcsien'Daemid'dkisch-rg'nädigstcrNfäubnis. '