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I7o wochenblaer.

ben Das Feuer macht die Luft klar, eS reiniget sie von allen Dünsten, die eine Feuchtigkeit sind, und macht sie subtil; es macht mit der Luft Ge­meinschaft, so daß es nicht ohne ihr bestehen kann; denn schlüffet das Feu­er ein, und benehmet ihm die Lust, so wird es verlöschen. Dies weiS ein jedes Kind; es gehet alsdenn zurück, woher es gekommen ist.

Wie aber das Feuer in die Lust würket, so auch ins Wasser und die Erde; es macht das Holz glänzend, wenn wirs damit entzünden; denn eine Kohle wird, wenn man sie anzündet, ganz helle und durchsichtig, wie das Feuer; es bringt sie zurück in ihr erstes Wesen, in Aschen. Diese Asche fann durch das Feuer wieder clarificirt, zum Glaß und also auch unsichtbar gemacht werden, denn ihr sehet keine Asche mehr , sondern Glaß. Dazu bedient sich daS Feuer der Lust, als des Vereinigungsmlt- tels, durch welche es in die Körper eindringen kann. Eben dieses Mittel braucht das Feuer auch, wenn es sich mit dem Wasser vereiniget, wozu noch die Trockenheit der Erde beytragen muß; denn ihr könnt kein Wasser erhitzen ohne Lust und trockener Erde, welche Torf oder Holz seyn kann.

So wunderbar diese Vereinigung, die Erhöhung der Elemente und -ihre Würkung ineinander ist; so wunderbar ist auch ihre Scheidung. - ! Nun kommen wir auf die Scheidung der Elemente, die beständig fortgehct. Da sie aber alle unter einander unzertrennlich vermischt .sind, so scheiden sie sich auch nur auf eine solche Art, daß immer eines von den andern etwas mit sich führt. So steigt der Geist des Feuers von der Erde empor, und führet mit sich Luft, Wasser und Erden, welche durch die Kälte der Lust erkaltet und verdicket werden, und gehen dann wieder zu ihres gleichen, davon sie gegangen sind. Der Geist des Wassers , wel­cher auch das Oehl oder die Fettigkeit der Erden heißt, steigt in Gestalt eines Nebels aus dem Wasser, oder der mit Wasser erfüllten Erde, und fällt wieder nieder in Waffertropsen, u. s. w.

Ein jedes Element ist tot) ohne die andern. - Das Feuer giebt den übrigen Elementen das Leben, so wie auch die Warme daS Leben des menschlichen Cörpers bestimm:, der aus allen Elementen zusammen gesetzt ist. - Auch das Feuer ist tod ohne den übrigen Elementen. Und so sichet man, wie die Weisheit des Schöpfers alles in der Natur auf das ge­naueste