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Dienstag den uten i?feu 149

Burggraf von Kirchberg Georg Friedrich Rector. A. 1707- aber haben des jetzo re* gierendem Herrn Landgrafens von Hessen» Darmstadt/ Ludwig des achten / Hoch* fürstliche Durchleucht löblicher Utiiverfirät Die hohe Gnade erzeiget / daS Regiment bey derselben zu führen. Anno 1709. folgte Franz Ernst Landgraf von Hessen und i7*h Ludwig Johann willhelm Gruno Landgrafvvn Hessen-Homburg nach. Also hat die löbliche Universität den Ruhm bisher vier und zwanzig Re<ftore$ MagnifkentiC- fimoj, und darunter vierzehn Prinzen/ und zwar eilf aus dem Hochfürstlichen Hessi- schen Hause / neun Grafen / und einen Baron zu zählen. Niemals ist auf derselben ein Rector mit Tode abgegangen bis aufs Jahr 17;». den j. August Or.Gottlieb Schupart zu Schmalbach / und nach ihm 173^ den rf.Julii Dr. Johann Meb» ^zior Verdries allhier verstorben.

So viel merkwürdiges ist also unsrer belobten hohe Schule bisher wiederfahren. GQtt aber und die Vorsorge der von je her die Wissenschaften befördernden Durch­lauchtigsten Fürsten har sie jederzeit erhalten und verbessert. Bis auf unsre Zeiten ist sie in ihrer Verfassung geblieben/ und wir sind fo glücklich zu erleben/ daß sie nunmehr hundert Jahre nach ihrer Erneuerung zurück geleget hat. Der Allmächtige sey gelo­bet / daß er diese hohe Schule bis daher in seinen gnädigen Schutz genommen / daß ec seinen Segen über dieselbe reichlich ausgebreitet / viele Befördrer Der Gottesfurcht/ Tugend und Wissenschaft von ihr erziehen und den Endzweck der Durchlauchtigsten Stifter und Erhalter erreichen lassend Wir bitten GOtt demüthig / daß er dieselbe fernerhin seiner väterlichen Vorsorge empfohlen lassen seyn / Lehrer und Lernende mit seiner Weisheit erfüllen und alles dahin leiten und regieren wolle / damit sein Name gepriesen / dem Durchlauchtigsten Lairdesvater und dem gesainmten Lande ersprieß­liche Dienste mögen geleistet werden.

Dn weil der öffentliche Lehrer der Beredtsamkeit / Herr Pr. VTcbel den rühmlichen Vorsatz aus eigenem Triebe gefaßt / nächstens das Angedenken der Erneue­rung unserer Universität / deren Stiftungsjubiläum bereits in diesem Jahrhundert gefeyrer worden/ unter uns auszubreiten und GOtt/ den Durchlauchtigsten Stiftern/ Erneuerern und bisherigen Erhaltern in einer öffentlichen Rede zu danken ; so brechen wir hierbcy ab/ da wir ohnedas gestel)en müssen daß wir nicht vermögend find/ mit unsrer Feder alles dasjenige auszudrücken/ was wir bei) Beherzigung des jezigen Um­stands in unsrer Seele fühlen.

Recenfion hier herausgekommtner Bücher.

Des HHschen Hebopfers Theologischer und Philosophischer Anmerkungen 4t. Stuck 8. so bc» Verleger dieses allhier i?fo. gedruckt; Enthält folgende Aus- führnngen, m. Geyrg Clemens Dräut/ Zugabe/ was anbei'- über Die Art- »^9- ,be-