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Dienstag den utm Aug. 17s». if;

der CommWn zu eiAeinen; itrgleichem daß das Consistonum zu Oehrmgen nebst Pfarrern/ Knopp/ Meyer undYelm von gedachter Commission bereits restituiret seyn/ da sich die Fürsten zu Hohenlohe nicht dagegen gesetzct/ sondern sich nur protcitando &r(etva''ldo ; un^ da sich die Herren Fürsten von Hohenlohe ausdrücklich erkläret/ daß sie nach dem Abschied der Fürstlich» Anspachisihen Commission alles/wa- durch sie versugct worden / wieder üoer den Haufen werfen wollen; so würde das Evangel. Corpus den Herren Marggrasen von Bayreuth und Anspach eine commiffio. nem perpctuatn ertheilen / damit sie/ so oft die Herren Fürsten von Hohenlohe voa neuem etwas unternehmen wollen / so gleich die Hohenlohische Lande einrucken kömr- ten. Indessen ist die Suche noch nicht völlig abgethan / und es kommt noch dieser neue U'nstand hinzu/ daß JhroMajeft. der Kayser Sr. Durchlaucht den Herrn Mar- grafen von Anspach durch ein Rcscript^r erkennen gegeben/ daß sie hosten/ man wür­de mit der Cxecution noch so lang Inhalten/ bis diese Sache auf dero besondern Beseht durch die schleunigste Untersuchung gründlich entschieden und ein endlicher und unpar- thcyischer Ausspruch erfolget seyn würde / welchen man um so viel eher erwarten könn­te/ da der Reichs» Hofra'h/ ohne die gewöhnlichen Formalien der Processe zu beo­bachten/ und ohne Ansehen der Personen / blos nach den Reichs-Grundgesetzen der Sache den Ausschlag geben wird.

Am verwichenen Freytag als den 7. August ist Herr Georg Wilhelm Ulubl aus Darmstadt auf dem Philosophischen Catbeder erschienen und hat unter dem Vorsitz unseres berühmten Lehrers der Naturwissenschaft / Herrn Alefelds / eine Streitschrift von dem Mondregenbogen mit einer ruhmwürdigen Fertigkeit ver- theidiget. In dieser gelehrten Schrift werden zuvorderst von dieser seltenen Himmeis- beqebenheit viele Observationen aus glaubwürdigen Verfassern angeführt/ und besonders diejenige hauptsächlich ausgeführt/ welche zu belobtem Aufsatz vornehmlich Anlaß gege­ben. Der Herr Verfaßer hat sowohl im Jahr 1749. den 11. Aug. Abends um 8. Uhr 30. Mim als dieses Jahr am 12. Febr. zwischen 9. und 10. gesehen / daß der Durchmesser des Mondregenbogens kleiner / auch der leuchtende und farbige Bogen selbst schmahler sey/ als von Sonnenregenbogen. Hierauf folget die Bemerkung der allgemeinen Beschaffenheit des Mondregenbogrds/ die durch Vergleichung vieler Er­fahrungen erkannt worden. Hierher gehöret sowohl das bereits angeführte / als die Wirklichkeit des Phänomeni/ die Seltenheit desselben/ der mit dem gewöhnlichen ge­meinschaftliche Ursprung/ die E>scheinung dessen bey mehr und weniger erleuchtetem Mond/ wie auch daß es an allen Orten und zu allen Zeilen gesehen werden kann / daß seine Farben bald stark/ bald viel schwächer, als bev dem Sonnenregenbogen / sind/ daß er auch wohl gar nur ganz weiß / manchmal auch doppelt ist. Zuletzt wird aus den Gründen der Naturlehre von den Eigenschaften dieses Regenbogens Ursache angege­ben. Die gemeine Auslegung des Sonnenregenbogens wird auf den vom Monde an- gewen-