l84 Giesser Wochen-Blatt/ Nurn. XXIIT.
füctiötci flrfm / inwendig weis und roch waren/ und in der Mitte ein gelbes ^ufd/ ktn von Staubfedern hatten/ wie man cs sonst an Rosen stehet. Es ist ein solcher ött>ei(i in Cwn Mifcellaneis oder Ephemeridibus nat.curiofor. ann. VI. & VII. ubletvac. i17 p. ux. in Kupfer vorgestellet / zu finden. Diejenige/ so man hier gesehen/ waren von den daselbst beschriebenen in etwas unterschieden/ und scheinen/ soviel man auö dem grünen Laub des ÄestleinS uttheilcN konnte/ an wilden Werden/ die man an einigen -Orten Saalweiden nennet/ gewachsen zu feyn. Ob nun wohl dergleichen Begebenheiten/ da die Natur durch den zufälligen Trieb unbekannter Neoenurfachen aus ihrer Ordnung schreitet/ gar keine Vorbedeutung haben: So tönte mau doch/ wenn sie ja etwas voraus verkündigen sollen/ aus einer angenehmen Blume/ wie die Rosen sind/ ehender etwas gutes als böses mulhmassen; wie denn in itzt angeführtem Kalte etwas heilsames darauf erfolget ist.
Allhier ist heraus gekommen.
D. Johann Jacob Rambachs / weiland ersten Piofcifjris Theol. und Superintendenten in Giessen exegetische und moralische Beira-l tungen über die lieben Pastoral» Briefe Christi an die sieben Asiatische Gemeinen in der Offenbarung Johannis Cap. z. und j. nebst einem vorgesetzten Beweis von der Göttlichkeit und dem Canonischm Ansehen der Offenbarung Jobanmö/ auS des sei. Verfassers zwei-en eigenen Handschriften zum Druck befördert und mit einer Vorrede und Registern versehen von Henrich Chustoph Nebel/ Profess. Philos. in Giessen. Franckfurt und Lepzig i?r°. in $. i. Alph. 8. Bogen.
Dienst suchende Personen.
Ei'N Candidatus Iuris 5c Philof. der ilt humanioribus, Philofophia, Mathefi Sc panibus iuris bereits vielfältig Unterricht ertheilet/ auch in praxi cvmmuni sowohl als cametali eine häufige Uebung gehabt/ sucht eine convenable Condirion.
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