Ausgabe 
(24.12.1915) 303. Zweites Blatt
Seite
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Zweites Blatt Erscheint fäglich mit Ausnahme des Sonntags.

DieGießener Famikienblätter werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Gießen zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen erscheinen monatlich zweimal.

165. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General⸗Anzeiger für Gberhessen

Freitag, 24. Dezember 1915

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.

Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗

straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗

leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Aus dem englischen Unterhaus.

London, 23. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Unterhaus. (Ausführliche Meldung.) Tennant sagte in Beantwortung einer Frage das Londoner Verteidigungskorps gegen Luftangriffe sei noch nicht dem Kriegsamte unterstellt. Dillon(Nationalist!) fragte, ob der Regierung bekannt sei, daß gewisse, sehr reiche Eng⸗ länder ihr Eigentum in England verkauft haben und nach New Vork übergestedelt seien, um der Besteuerung zu entgehen, und ob diese Leute Pässe erhielten. Der Minister des Innern John Simon er⸗ klärte. davon nichts zu wissen. Die Erteilung der Pässe sei sehr er⸗ schwert.(Zwischenruf des Abg. Markham: Außer für Parla⸗ mentsmitglieder.) Premierminister Asquith sagte auf eine An⸗ frage, Sir John Hamilton sei nicht aus dem Orient zurückgekehrt, um ein neues Kommando zu übernehmen. Wenn er ein anderes Amt erhielte, würde es belannt gemacht werden. Asauith begrün⸗ dete dann die Forderung der Heeresvermehrung um eine Million Mann und sagte, die Armee verschiedener Kriegsschau⸗ plätze betrage einschließlich der Engländer über See über 1250 000 Mann. Die Verluste seien sehr groß. Die Rekrutierung diene in erster Linie zur Auffüllung. Das Haupt⸗ ziel müßte stets sein, die Effektivstärke möglichst der Sollstärke ent⸗ sprechend zu erhalten. Das ist namentlich bei den Territorialtrup⸗ pen schwer. Wir brauchen viel mehr Leute, um die neuen. For⸗ mationen aufzufüllen und die gesamten Streitkräfte zu verstärken. Asquith lehnte es ab, anzugeben, wie viele Divisionen oder Mann⸗ schaften nötig seien, und sagte: Wir brauchen alle Mäftner militär⸗ fähigen Alters, die nicht aus wirtschaftlichen Gründen unentbehr⸗ lich sind. Wir brauchen nach den Abzügen, die für die Herstellung von Munition und Exportwaren nötig sind, die Höchstzahl, gleich⸗ viel, ob Freiwilligensystem oder Dienstzwang. Der Rückzug von der Sublabai und der Anzaczone bedeutet nicht ähnliche Operationen bei Kap Helles wo wir den Eingang in die Meerengen beherr⸗ schen. Dieser Schritt geschah gemäß den Urteilen militärischer und seemännischer Ratgeber. Nachdem Monro und Kitchener alle Stellungen geprüft hatten, billigte die Regierung den Rückzug mit starkem Widerstreben. 5 5

Redmond sagte, es sei skandalös, daß noch kein ausführlicher Bericht Hamiltons über die Expedition in der Suvlabai vorliege. Asquith bemerkte, die Regierung habe erst in den letzten Tagen Bericht erhalten. Redmond fuhr fort: Hamilton ist zurückgerufen worden, um über den fürchterlichen Fehl⸗ 95 n des Unternehmens zu berichten; ich muß die Regierung tadeln, weil sie es nicht durchgesetzt hat, einen Bericht zu erhalten. Der Redner erklärte sich durch Asquiths Rede enttäuscht, da sie nichts über die Beibehaltung oder Aufgabe des Freiwilligen⸗ systems sage. Die Entscheidung müsse bald fallen. Die Ein⸗ führung der Wehrpflicht würde aber unheilvoll sein, die Nation spalten und im Parlament und Lande heftig bekämpft werden. Die nationalistische Partei sei unter den augenblicklichen Umständen entschieden gegen jede Form der Dienstpflicht. Stanton(Ar⸗ beiterpartei) erklärte sich gleichfalls durch Asguiths Rede unbe⸗ friedigt, da sie offenbar etwas verheimliche. Der Bericht Derbys müsse ungünstiger sein, als er sein dürfte, sonst wäre er dem Unterhause bereits mitgeteilt worden. Holt(Liberal) fragte, ob die Regierung versucht hätte, mehr als die bisher bewilligten drei Millionen auszuheben. Asquith sagte: Das Gesetz sei in keiner Weise verletzt worden. Holt erwiderte, viele glaubten, daß das Gesetz verletzt sei. Asquith habe dem Hause keine wirk⸗ liche Information zur Begründung der Heeresverstärkung ge⸗ 1 Es sei ein alter Trick, dem Hause das Vertrauen auszu⸗ prechen, daß es selbst imstande sei, zu beurteilen, ob die vorge⸗ schlagene Heeresversträkung der Industrie, dem Transportwesen und der Schiffahrt genug Arbeitskräfte lasse. Der Redner, der in Liverpool Reeder ist, sagte, er bekomme in den Häfen Londons und

iverpools nur die Hälfte der benötigten Arbeiter; andere Reeder

seien in gleicher Lage und es werde täglich schlimmer,(Hört! Hört!) Auch der Eisen bahn fehlten die Arbeiter. Die Transportfrage sei aber wesentlich für die Zahlungsfähigkeit der Nation. Die Hauptaufgabe Englands sei, die Verbündeten finanziell und mit Munition zu unterstützen. Den Verbündeten müsse es überlassen bleiben, die Soldaten aufzubringen.(Hört! Hört!) Der Redner widersprach der Heeresvermehrung, die den festen Aufbau der Nation und die Fähigkeit, den Krieg zu gewinnen, gefährde.

Carson bekämpfte Holt und sagte, die Regierung behandle die Industriefrage eher zu schonend. Er habe an der Regierungs⸗ forderung nur auszusetzen, daß sie zu spät komme und nicht groß genug sei. Die Auffüllung der Gefechtseinheiten sei sehr schwer. Beispielsweise seien 36 Bataillone der Territorialtruppen im nahen Osten auf 11000 Mann, 1 um zwei Drittel, zusammen⸗ geschmolzen. Man brauche nicht Soldat zu sein, um die Lage zu beurteilen, denn der einzige Weg, den Krieg zu gewinnen, sei, die deutsche Front zu durchbrechen und die Deutschen über den Rhein zurückzutreiben. Das Gallipoliunter⸗ n 0 sei eine große Enttäuschung gewesen, die Ursachen müßten später untersucht werden. Die Regierung hat den un⸗ geheuren Fehler begangen daß sie seit August keinen Entschluß fassen konnte, obwohl die Verluste durch Krankheit zeitweise tausend Mann täglich betragen hätten.

Thomas(Arbeiterpartei) sprach gegen die Wehrpflicht. Nö⸗ tigenfalls müsse Lord Derbys Werbearbeit wiederholt werden.

Dillon(Nationalist) forderte genauere Darlegung der Gründe Z

für die Heeresvermehrung und für die Ansicht, daß das Land sie tragen könne. Dillon fuhr fort: Die Zeit werde kommen, wo die gesamte Politik und die Diplomatie, die zu diesem Kriege geführt und England in die jetzige Lage gebracht hätten, er⸗ örtert werden würden. Irland werde jedenfalls die Wehrpflicht nicht dulden. Parker(Arbeiterpartei) sagte, er werde der Dienst⸗ pflicht scharf widersprechen. Griffith(Liberal) erklärte es für zu spät, die Dienstpflicht zu bekämpfen; sie bestehe in gewissem Sinne seit Beginn von Derbys Arbeit. Runciman legte die Methode der Regierung für die Beurlaubung unentbehrlicher Ar⸗ beiter aus dem Heere dar. Die Aussprache dauerte bei Redaktions⸗ schluß der Blätter fort.

Ats Stadt und Cand. Gießen, 24. Dezember 1915. O du fröhliche, o du selige

Die Weihnachtspakete für unsere Lieben im Felde sind nun wieder unterwegs und die sonstigen Vorbereitungen für das Fest getroffen. Nach all dem Trubel und der Arbeit der letzten Wochen finden wir wieder Zeit, uns still in eine Ecke zu setzen und nachzudenken. Zum zweiten Male liegt es unsern deutschen Müttern ob, den Weihnachtstisch für den kleineren Familienkreis zu decken. Zum zweiten Male feiern wir das Fest des Friedens in friedloser Zeit. Nach wie vor zerfleischen die Völker, die sich zur Heilslehre der Weihnacht bekennen, einander in wütendem Kampfe und unter dem Rufe, die christliche Kultur zu verteidigen, versuchen gerade jetzt unsere Feinde, immer mehr Völker in den Kampf zu

zwingen. 5 Nur die Kinder die ein Recht auf Freude haben, sollen ihr Weihnachtsfest ungeschmälert genießen. Gut, daß ihnen die grausige Wirklichkeit vorenthalten bleibt, wenn auch rieg in ihrer Vorstellung eine große Rolle spielt. Die erscheinen längst in allen Gattungen: Fußvolk

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und Reiterei, Artillerie und Fliegertruppen, Sanitäter und Pioniere, Telegraphisten und Kraftwagenfahrer kurz, es fehlt nichts. Und ebenso wie unsere Freunde, Oesterreicher, Türken und neuerdings Bulgaren vertreten sind, so fehlt es natürlich auch nicht an der bunten Schar der Gegner von den Engländern bis zu den Senegalesen und Japanern. Da können unsere echten deutschen Jungen Krieg spielen mit Eifer und Begeisterung, wenn auch nur auf dem Tische. Und wir Großen sehen zu und suchen in der Erinnerung an unsere eigene Kinderzeit den blutigen Hintergrund des Spieles zu vergessen. Der Lichterbaum brennt und das Zimmer ist an⸗ gefüllt mit dem Duft der Nadeln und Kerzen. Die Christ⸗ nachtglocken sind verklungen und in der friedvollen Ruhe steigt uns die wehmütige Frage auf: Wann wird der Vater, der Gatte, der Bruder wieder heimkehren?

Das Weihnachtsfest ist der Augenblick, um in kleinen Dingen sich groß zu zeigen. Schenken und Empfangen zwischen diesen beiden geht die Weihnachtsfreude her und hin. Die junge Seele freut sich des Besitzes ungetrübt Sie weiß noch nichts von dem Mißverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit, das uns Aelteren die Weihnachtsfreude zu schmälern vermag. Aber uns ist das Beschertwerden auch nicht die Hauptsache. Wir sonnen uns in dem Gedanken, Freude geweckt zu haben bei anderen. Die Feinfühligsten fühlen sich wohl gar durch Geschenke beschämt, wenn sie derer gedenken, denen keine Weihnachtsfreude blüht. Das ist wohl die Stimmung der meisten Erwachsenen, die dieses zweite Kriegsweihnachten daheim im geschützten Vaterlande feiern. Sie haben ja keinen anderen Wunsch als den Frieden. Aber wir wollen ihn mit derselben ruhigen Zuversicht erwarten, mit der die Millionen deutscher Männer in den schauerlichen Schützengräben und auf den von Granaten durchpflügten Schlachtfeldern ihren harten Dienst tun.

*

Auszeichnung. Dem Kriegsfreiwilligen Arthur Tränkner von Gießen, im Res.-Inf.⸗Agt. 222, wegen Verwundung entlassen, wurde das Giserne Kreuz verliehen.

* 187 Volksschullehrer sind nach der Ehrentafel im Hessischen Lehrer⸗Kalender 1916 bis zum September d. J. im Weltkrieg den Tod fürs Vaterland gestorben.

* Einschränkung des Feldpostverkehrs. Mit Rücksicht auf den Neujahrsbriefverkehr können Privat⸗ briefsendungen im Gewicht über 50 Gramm(Feld post⸗ päckchen) nach dem Feldheere in der Zeit vom 29. De⸗ zember bis einschl. 2. Januar nicht angenommen werden.

* Fernsprechanschlüsse sind in Gießen nach dem Nachtrag, der im laufenden Monat erschienen ist, 34 zu

streichen. Landkreis Gießen.

= Burkhardsfelden, 24. Dez. Mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille wurde Unterossizier Theodor S che pp im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 116, mit dem Eisernen Kreuz dessen Bruder Johannes Schepp im preuß. Grenadier⸗ Regiment 209 ansgezeichnet.

-. Lich, 24. Dez. Am verflossenen Sonntag hat sich ein 13jähriger Junge aus unbekannten Gründen aus dem Hause seiner Pflegeeltern entsernt und ist bis jetzt nicht dorthin zurück- gekehrt. Wohin sich der Knabe gewandt hat, konnte trotz aller Nachforschungen bisher nicht ermittelt werden, und es wird ver-

mutet, daß demselben irgend ein Unfall zugestoßen ist. Schon

seit Ende September sind in unserer Gemeinde zwölf gefangene Russen bei verschiedenen Landwirten als Ersatz der fehlenden Arbeitskräfte eingestellt. Nun muß auch die diesjährige Holzfällung im Stadtwalde durch zwanzig Russen unter Anleitung von zwei hiesigen Rottenführern ausgeführt werden.

Kreis Lauterbach. 0

ri. Frischborn, 24. Dez. Nach der Zuschrift eines sonst zuverlässigen Mitarbeiters teilten wir in. Nr. 301 desGießener Anzeiger die angeblich bereits erfolgte Beisetzung des Barons Riedesel zu Eisenbach mit. Wie wir jetzt von unserm hiesigen Ge⸗ währsmann erfahren, beruht diese Mitteilung auf einem Irrtum, der allerdings die Sorglosigkeit des betr. Berichterstatters in keiner Weise entschuldigt. Die Leiche des Gefallenen ist in Wirk⸗ lichkeit noch nicht eingetroffen, und die Beisetzung dürfte erst in der nächsten Woche gehalten werden.

Kreis Schotten. a Schotten, 23. Dez. Die Hessische Tapferkeits⸗ medaille erhielt der Vizefeldwebel Müller. 4 Wingershausen, 25. Dez. Die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille erhielt der Wehrmann Horst. Kreis Wetzlar.

a. Wißmar, 23. Dez. Ende voriger Woche gelangten aus unserer Gemeinde die Weihnachtspakete für unsere Krieger zum Versand. Jeder erhielt zwei Pakete im Werte von ca. 3 Mk. Der Inhalt besteht aus Chokolade, Taschentüchern, Handtüchern und igarren aus hiesigen Fabriken. Für den Empfänger an der Front war außerdem ein Licht beigefügt. Der Gesamtwert der Pakete beträgt rund 800 Mk. Für das 18. Armeekorps wurden 85 vorher über 377 Mk. als Weihnachtsgabe freiwillig ge⸗ zeichnet.

Spielplan des Gießener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingoetter.

Samstag, den 25. Dezember(1. Feiertag), abends 5 Uhr: Gesamt⸗Gastspiel der Großherzogl. Hosoper und der Hofmusik in Darmstadt:Die Gärtnerin aus Liebe.(La finta giardiniera). Komische Oper in 2 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Ende nach 8 Uhr. Sonntag, den 26. Dezember(2. Feiertag), nach⸗ mittags 3¼½ Uhr, bei kleinen Preisen:Herrschaftlicher Diener gesucht. Ende Uhr. Abends Uhr, bei gewöhnlichen Preisen Fer heDer Juxbaron. Ende gegen 10% Uhr. Montag, den 27. Dezember(3. Feiertag), nachmittags 3 Uhr, bei Volkspreisen: Kinder⸗-Vorstellung:Hänsel und Gretel. Ein

Märchenbild in vier Bildern von Siegfried Stutz. Ende 5 Uhr. Abends Uhr, bei kleinen Preisen:Die selige Exzellenz. Ende 10¼ Uhr. Mittwoch, den 29. Dezember, abends 8 Uhr, bei ge⸗ wöhnlichen Preisen(ermäßigt), 9. Dienstags-Abonnement-Vor⸗ stellung:Armut.(Neuheit!) Ein Trauerspiel in 5 Akten von Anton Wildgans. Ende gegen 10% Uhr. Samstag, den I. Januar 1916(Neujahr), abends Uhr(außer Abonnement), bei kleinen Preisen:Die selige Exzellenz. Ende 10% Uhr. Sonntag, den 2. Januar, nachmittags 31 Uhr, bei Volkspreisen: Kinder⸗Vor⸗ stellung:Hänsel und Gretel. Ende 5 Uhr. Abends Uhr, bei gewöhnlichen Preifsen:Der Juxbaron. Ende gegen 10 Uhr.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

1. Weihnachts feiertag. Samstag, den 25. Dezember. Kollekte für die Kleinkinder-Bewahranstalt Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags Uhr: Pfarrer Sch wabe

Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann

In der Johanneskirche.

Vormittags Uhr: Pfarrer Ausfeld.

Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas⸗ und Johannes⸗ gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

2. Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember. In der Stadtkirche.

Vormittags Uhr: Pfarrer Mahr.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus Ae Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. 5

Abends 5 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. 8

Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche.

Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Abends Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen und weiblichen Jugend der Markusgemeinde im Gemeindesaal.

Im Konfirmandensaal(Liebigstraße 56). Nachmittag 2 Uhr: Taubstummengottesdienst. Pfarrer Bechtolsheim er. Silvester, den 31. Dezember. In der Stadtkirche. Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr. In der Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Wartburg, evangel. Jünglings⸗ und männer⸗verein. Montag, den 27. Dezember, abends 8 Uhr: Weihnachtsfeier. Dienstag: Bibelstunde. Mittwoch: Spiel⸗ und Leseabend.

Donnerstag: Turnstunde(West⸗Anlage)ß. Samstag: Aeltere Ab⸗ teilung. Sonntag: Vortrag.

Evangelischer Gottesdienst. Mainzlar: Freitag, den 24. Dezember, abends 6 Uhr. Kirchberg: 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, vormittags 10 Uhr. 18 Abendmahl für Staufenherg). achmittags 5 Uhr: Kollekte für die Heidenmission. 2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, vormittags 10 Uhr. Nachmittags 4 Uhr: Kindergottesdienst. Dekan Guß mann.

Uatholische Gemeinde.

Gottesdienst. Freitag, den 24. Dezember:

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Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil.

Beichte. Samstag, den 25. Dezember: Weihnachtsfest. Vormittags 5 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. 5 Christmette.

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6-7, Hl. Messe.

5 8 Austeilung der hl. Kommunion. 0 9 Hochamt mit Predigt.

15 11 Heil. Messe mit Predigt.

Militärgotttesdienst. Nachmittags Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. Nachmittags 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 26. Dezember; Fest des hl. Stephanus. Vormittags 9 1 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.

15 Hl. Messe.

5 8 Austeilung der hl. Kommunion. 9 Hochamt mit Predigt.

5 11 Pl. Messe mit Predigt.

Militärgottesdienst. Nachmittags Uhr: Fest⸗Andacht mit Segen. Dienstag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht.

Diaspora⸗Gottesdienst. Samstag, den 25. Dezember: In Lich Uhr. Sonntag, den 26. Dezember. 5 Grünberg um Uhr. n Hungen Uhr.

ö b Israelitische Religionsgemeinde. ö Gottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage). Samstag, den 25. Dezember 1915: Vorabend: 4.30 Uhr. Morgens: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.20 Uhr.

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SEFEORG A. JASrUAHZI AKTIEN GESELLSCHAFT

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