Ausgabe 
(4.11.1915) 260. Erstes Blatt
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Nr. 260

Der Sießener erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Sießener Familiendlätter; wennal wöchentl. Rreis⸗ latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Cand⸗ wirtschaftliche Zeitfragen Nerinprech: Anschlasße: für die Schriftleitung! 12 Verlag, Geschäftsstelledl Adresse für ether richten: Anzeiger Gleßen. Annahme don Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher.

Geleral- Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Heschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7.

Donnerstag, 4. November 1015

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Das Uabinett Briand an das französische Voll.

(TB.) Großes Hauptquartier, 3. November.

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplaß.

Krine wesentlichen Ereignisse.

Am Souchez⸗Bach(nordöstlich des gleichnamigen Ortes) wurde ein vorgeschobenes, der Umfassung ausgesetztes 9 9 85 von etwa 100 Meter Breite nachts planmäßi⸗ geräumt.

Oestlich von Péͤronne mußte ein englisches Flugzen im Feuer unserer Infanterie landen. Der Führer(Offizier ist gefangen genommen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hiudenburg. Vor Dünaburg setzten die Russen ihre Angriffe fort Bei Illuxt und Grabunowka wurden sie abgewiesen, viermo stürmten sie unter außergewöhnlichen Verluster vergebens gegen unsere Stellungen bei Gateni an. Zwischen Swenten⸗ und Ilsen⸗See mußte unsere Linie zurückgebogen werden; es gelang dort den Russen, da⸗ Dorf Mikulischki zu besetzen.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls l Prinzen Leopold von Bayern.

Die Lage ist unverändert.

Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Am Oginski⸗Kanal wurde ein feindlicher Vorstoß gegen die Schleuse von Osaritschi abgeschlagen. 5 Beiderseits der Straße Lisowo Czartorysk sind die Russen erneut zum weiteren Rückzug gezwungen, fünf Offiziere, 660 Mann sind gefangen genommen, drei Ma⸗ schinengewehre erbeutet.

* Bei den Truppen des Generals Grafen v. Bothmer wird noch im Nordteile von Siemikowcee gekämpft.

Balkan⸗Kriegsschauplatz.

Usice ist besetzt. Die Straße CacakKragufevac ist überschritten. Beiderseits der Morava leistet der Feind noch hartnückigen Widerstand.

In Kragujevac wurden sechs Geschütze, 20 Geschührohre, 12 Minenwerfer, mehrere tausend Gewehre, viel Munition und Mate⸗ rial erbeutet. Die deutschen Truppen der Armee des Generals v. Köveß machten gestern 350 Gefangene und erbeuteten vier Geschütze. Die Armee des Generals v. Gall⸗ witz nahm in den letzten drei Tagen 1100 Serben gefangen.

Die Armee des Generals Bojadjieff hat westlich von Planinica beiderseits der Straße Zajecar Para⸗ cin den Feind zurückgeworfen, 230 Gefangene gemacht und vier Geschütze erbeutet. Südwestlich von Knjazevac verfol⸗ gen die bulgarischen Truppen, haben den Brückenkopf von Sprljig genommen, den Sorljiski⸗Timok über⸗ schritten und dringen über den Ples⸗Berg(1327 Meter) und die Gulijanska(1369 Meter) nach dem Nivasa⸗Tal vor. 300 Gefangene und zwei Maschinengewehre fielen in ihre Hand. Die im Nisava⸗Tal vorgegangenen Kräfte wichen vor überlegenem Angriff aus. Der Bogov⸗Berg(1154 Meter) westlich von Bela Palanka ist behauptet.

Oberste Heeresleitung. 2* 8

Auch in Frankreich gibt es, wie in England,Klage⸗ weiber, die der verantwortlichen Regierung das Leben sauer machen. Asquith, das Haupt des englischen Ministe⸗ riums, hat, das muß man ihm bezeugen, einenunendlichen Vorrat an Mut gezeigt, als er im Unterhause den zwar bewölkten Himmel mit der Sonne seines Optimismus be⸗ leuchtete, und wir brauchen zu der gestrigen Kritik seiner Rede, die wir heute ausführlicher wiederzugeben in der Lage sind, kaum etwas hinzuzufügen. Nur sein persönliches Bekenntnis sei hier noch einmal hervorgehoben:Wenn ich mein eigenes Herz und Gewissen bis in die tiefsten Tiefen erforschte, würde ich nicht die große Entscheid ung widerrufen und ungeschehen machen. Ich bin ebenso vertrauens voll, wie vor fünfzehn Monaten, daß wir die gerechte Sache zu einem siegreichen Ende führen werden. Ich will die mir auferlegte Bürde nicht von mir abwälzen, bis ich weiß, daß ich sie nicht mehr tragen kann und daß andere ihr besser gewachsen sind. Konnte er anders sprechen? Wäre es ihm möglich gewesen, umgekehrt etwa zu sagen, daß, wenn er noch einmal die Entscheidung über Krieg oder Friede zu fällen hätte, er seinem Lande und der Welt dieergreifendste Tragödie der Menschheit fernhalten würde? Man würde mit faulen Eiern nach ihm werfen, und er würde die längste Zeit Premierminister gewesen sein. In wischen hal das neue fran⸗ zösische Kabinett ebenfalls einen Ueberblick über die Lage Nee und wir dürfen gleich vorausschicken, daß uns

iese Regierungserklärung ernster und würdiger vor⸗ kommt, als die verfehlten Kniffe des Herrn Asquith. Briand und sein Kabinett fühlten sich verpflichtet, vor dem Lande ein Programm abzugeben. Es ist bezeichnend, daß in Paris niemand von hoher Stelle es wagt, die Lage als Aren oder gar vielversprechend hinzustellen. In der Er⸗

ärung der neuen Regierung zittert vielmehr der bewegt Ton des Heldentums auch im Leide und in der Entsagung Zwischen jeder Zeile des Appells an das Voll ist der un esprochene Satz 7 lesen: Das Vaterland ist in höchste⸗ Gefahr! Mochten die Pariser Sensationsblätter bis gester⸗ noch große Worte im Munde führen und die deutschen

Siege verkleinern nichts von alledem findet sich in der Kundgebung des Kabinetts Briand.Die Stunde gehör: der Tat. Wie ein Trompetenstoß soll das neue Programs das franzöfische Volk durchdringen, dem man nichts meh vorreden darf von hochgeschraubten Zielen, das auch von Krieg mit Worten gegen den Feind nichts mehr höven will in Hohelied auf den Mut und die Tapferkeit des Heeres wa rlaubt, wird im Lande den erwünschten Widerhall finden, enn es aber dann weiter heißt:mit einer solchen Armee ind alle Hoffnungen erlaubt, so wird dabei die Auslegung ingeräumt, daß es sich nicht um die einst erträumte Zurück⸗ roberung von Elsaß-Lothringen, die Gewinnung der Rhein⸗ srenze handeln soll, sondern nur um die Hoffnung, den Feind us dem eigenen Lande zu vertreiven. Sogar den nicht mehr nsechtbaren Erfolgen der Zentralmächte wird die fran ösische Regierungserklärung in gewisser Weise gerecht. Di üätze, daß das Handden Wechselfällen des Krieges mit enverwirrbarer Gelassenheit und Kaltblutigkeit folgt, daß sein Stoizismus sich zu allen Opfern, selbst zu den grausamsten und schmerzlichsten, bereit zeige, werden tiefe Bewegung auslösen, denn sie bedeuten das Ende ver⸗ messenen Wahnes, die Ernüchterung auf trügerischen Rausch. Wenn also kein Anlaß vorliegt, dasProgramm des Kabinetts Briand zu höhnen oder zu bespötteln, so ist damit nicht gesagt, daß es besondere Erfolge zeitigen wird. Wir haben die Ursachen, die den erweiterten Ministerrat in Frankreich ans Ruder gebracht haben, schon dargelegt, und die neuen Programmsätze weisen ebenfalls darauf hin. Wie in England schreit der Ruf der Staatsmänner, die Unheil nahen sehen, nach Einigkeit, nach Beseitigung der störenden Meinungsverschiedenheiten. Zwar hat das Temperament der Gallier ein anderes Losungswort gefunden als das an⸗ rüchige Signal preußischer Bureaukraten, die in überwun⸗ dener Zeit des Tiefstandes Ruhe als die erste Bürgerpflicht ausgerufen hatten, aber zu verstecken und zu be⸗ schwichtigen gibt es doch auch im heutigen Frankreich etwas, das unter den Fesseln einer übertrieben strengen Zen⸗ sur seufzt. Das Volk soll freiwillig auf unzeitgemäße Kritik und Befehdung maßgebender Personen der Regierung ver⸗ ichten; die Zensurfrage sollin Erwägung gezogen, das deißt ein Ausgleich der Gegensätze gesucht werden. Im übrigen soll nicht Ruhe gepredigt werden, sondern das Losungswort soll heißen:klare, scharfe, schnelle Ent⸗ schlüsse. Großen Erfolg wird man sich davon nicht ver⸗ sprechen dürfen. Das Volk bann nur Entschlüsse fassen zu schweigen, zu leiden, zu kämpfen und zu dulden, mehr kann es nicht, alles Bessere, Entscheidende, Erlö ende müßte von oben herkommen, nämlich von der Regierung und dem viel⸗ gepriesenen General Joffre. Ob dort, an diesen Stellen. klare, scharfe und schnerle Entschlüsse die bisherige Richtung des Krieges noch ändern können, muß bezweifelt werden. Asquith hat es ausgesprochen, wenn auch mit anderen Worten: Die Bleigewichte der Verbündeten stehen oftmals solchen Entschlussen hindernd im Wege.

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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 3. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 3. November 1915.

Russischer Kriegsschauplatz.

Die Kämpfe an der Strypa dauern an. Die Russen setzten Verstärkungen ein. Nördlich von Buczacz brach ein russischer Angriff unter unserem Feuer zusammen. Nördlich von Bieniawa wurde den ganzen Tag erbittert um den Besitz des Ortes Siemikowee gekämpft. Der gestern mit⸗ geteilte Gegenangriff österreichisch⸗ ungarischer Truppen führte nach wechselvollem Gefecht in den Nachmittagsstunden zur Vertreibung der Russen aus Dorf und Meierhof. In der Nacht griffen neue russische Krüfte ein, so daß einige Häusergruppen wieder verloren gingen. Heute wird weiter gekämpft. Auch am Teich nördlich von Siemikowee sind Kämpfe im Gange.

Die unter dem Befehl des Generals v. Linsingen stehenden österreichisch⸗ungarischen und deutschen Streitkräfte brachen mit ihrer Staßgruppe bei Bielgow, westlich von Czartorysk, in die russische Hauptstellung ein. Es wurden fünf Offiziere und 660 Mann gefangen genommen und drei Maschinengewehre erbeutet.

Sonft ist die Lage im Nordoften unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Italiener setzten ihre auf Görz gerichteten An⸗ strengungen an der Front von Plava bis einschließlich des nördlichen Abschnitts der Hochfläche von Doherdo un⸗ unterbrochen fort. Gestern griffen wieder sehr starke Kräfte an. Sie wurden überall abgewiesen. In diesen Kämpfen verloren mehrere italienische Regimenter die Häfte ihres Be⸗ standes. Heute nach Mitternacht warf ein Lenkluftschiff zahlreiche Bomben auf die Stadt Görz ab.

An den übrigen Teilen der Südwestfront fanden keine bemerkenswerten Ereignisse statt.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die gegen Monten 1 ro kämpfenden üsterreichisch⸗ ingarischen Streitkrüfte erstürmten südlich von Avtovac die auf feindlichem Gebiet liegende Höhe Bobija und drei andere von den Montenegrinern zäh verteidigte Berggipfel.

eim Sturm auf die Bobija⸗Stellung wurde ein 12⸗Zenti⸗ mcter⸗Geschütz italienischer Herkunft erobert.

Bon den in Serbien operierenden verbündeten Streitkräften rückte eine österreichisch⸗ungarische Kolonne in Izice ein. Andere k. und k. Truppen stehen südlich und süd⸗ aͤstlich von Cacak im Gefecht.

Südlich der von Cacak nach Kragujevac führenden Straße und auf den Höhen südöstlich von Kragujevac und zördlich und nordöstlich von Jagodina gewinnen die An⸗ griffe der österreichisch⸗ungarischen und deutschen Streitkräfte troß des zähesten gegnerischen Widerstandes überall Raum.

In Kragujevac wurden sechs Geschütze, 20 Geschütz⸗ rohre, zwölf Minenwerfer, einige tausend Gewehre und viel Munition und Kriegsgerät erbeutet.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

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Das Programm des Kabinetts Briand.

Paris, 3. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die Erklärung der Regierung, die heute nach⸗ mittag von Briand in der Kammer und Viviani im Senat verlesen wurde, lautet:

Meine Herren! Erwarten Sie keine langen Erklärungen von uns. Die Stunde gehört der Tat. Auf die Tat hin müssen alle Kräfte der Regierung angespannt sein. Auf klare, scharfe, schnelle Entschlüsse, auf eine von jeder Formalität, von

jedem Zaudern und von jeder Ungewißheit freie und schnelle

Ausführung werden wir unsere Sinne und unsere Tatkraft rich⸗ ten. Die hauptsächlichste Aufgabe der Regierung ist es, die le⸗ bendigen Kräfte des Volkes durch Gliederung im Hinblick auf

den Krieg auszunützen, zu diesem Zwecke alle Bemühun⸗ gen aller öffentlichen Dienstzweige zusammenzufassen und zu vereinigen. Durch enges und unaufhör⸗

liches Zusammenwirken eines jeden guten Wil⸗ lens wird der Sieg errungen werden. Jeder muß an seinem Platze, der Anregung der Regierung folgend, seine Aufgabe erfüllen. Jeder Verstoß gegen die durch das Lebensinteresse des Vaterlandes gebotene Disziplin wird unverzüglich nach Feststellung der Ver⸗ antwortlichkeiten energisch geahndet werden. Jedem Fehler und

jeder Schwächeanwandlung wird die Sühne folgen. Auf der Grund⸗

lage dieses Programms wurde die Regicrung gebildet, die sich Ihnen vorstellt. Sie wurde als das Abbild des Volkes selbst gebildet, welches aus eigenem Antriebe eine vollständigere Einigkeit aller Bürger gegenüber dem Feinde verwirklicht. Männer aller Parteien: Vergessen Sie die Meinungsverschieden⸗ heiten, die Sie einst trennen bonnten, und nähern Sie sich ein⸗ ander mit der einzigen Sorge: Landesverteidigung und mit dem Ziele: Sieg. Niemals hatte Frankreich eine würdigere Armee, um zu siegen. Die Regierung muß mit Hilfe der Kammern diesen Helden, die wir mit Bewegung und Stolz begrüßen, alle Mittel hierzu in die Hand geben. Soldaten und Führer, in gegen⸗ seitigem Vertrauen vereint, wetteifern in Mut und Selbstlosig⸗ keit im Dienste des Vaterlandes. Sie entwickeln in den Schützen⸗ gräben wie auf den Schlachtfeldern die höchsten Eigenschaften unserer Rasse. Jeden Tag fügt ihr Mut dem Ruhmesglanze Frankreichs einen Strahl mehr hinzu. Bis dieses ihrer Tapfer⸗ keit gesteckte Ziel erreicht ist, werden sie, die auf die Meister⸗ schaft des großen Führers, der sie befehligt, voll und ganz vertrauen, und die seine ruhige Zuversicht in den End⸗ erfolg teilen, kämpfen. Mit einer solchen Armee, die von emem solchen Führer befehligt wird und mit einer Marine, die sie so wirksam unterstützt, sind alle Hoffnungen erlaubt. So folgt das Land, das des Abschlusses des Krieges sicher ist, den Wechsel⸗ fällen des Krieges mit unverwirrbarer Gelasß⸗ senheit und Kaltblütigkeit. Sein Stoizismus zeigt es zu allen Opfern, selbst zu den grausamsten und schmerzlichsten, bereit. Diese während 15 Monaten bewährte hohe moralische Haltung veranlaßt die Regierung, die Zensur⸗ frage in Erwägung zu ziehen. Diese Frage muß eine Lösung erhalten, die schon seit einiger Zeit gesucht wird.

Holländische Kritik der Rede Asquith'.

Amsterdam, 3. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter besprechen die Rede Asguiths und beschränken sich zunächst darauf, zu wiederholen, was Asquith sagte. Soweit eine Kritik geübt wird, so spricht daraus die Enttäuschung, daß die Rede den hochgespannten Erwartungen nicht eutsprochen hat. Nieuws van den Dag schreiben: Möglicherweise hat die Rede durch den Ton, mit dem Asquith sprach, auf die Stimmung gewirkt, in der das Haus sich befand. Die Zuhörer sind um nichts weiser ge⸗ worden, als sie es vorher waren; das Ergebnis ist also ein sehr mageres.

derNieuwe Rotterdamsche Courant schreiht: Wenig überzeugend klingt der Teil der Rede, in dem Englands militärische Lage verteidigt wird. Noch weniger glücklich war Asquiths Verteidigung von Englands Haltung bezüglich Serbiens. Sie kann nur den Eindruck bestätigen, daß England, nachdem es erst von Bulgarien Hilfe erwartet hatte, alle Hoffnung auf Griechenland setzte, aber selbst nichts tat, um Serbien zu retten, bis es vielleicht zu spät war. Unser Eindruck, soweit wir nach den Reutertelegrammen urteilen, ist der, daß die Rede zwar den Stempel kräftiger 8 trägt, aber was die Wichtigkeit anbelangt, enttäuschen muß. l 5

DerStandard schreibt: Viel Neues wußte Asquith nicht zu erzählen. Der Schluß, der mit spontanem Beifall aufgenommen

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