Ausgabe 
(4.9.1915) 208. Drittes Blatt
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seines Hermann, daß d

Feldpostbrief

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3 ging es zurück zum gefahrvolleren Feuer der

straft. Zuerst kam die große Flut farbenrei seligen Riesenplakate, dann stiegen Damen derhöchsten Gesellschaft in die Quartiere des Londoner Vor⸗ ortlebens herab, um persönlich die wehrfähigen jungen Männer an ihre Pflicht zu gemahnen; jetzt aber, da dies alles zu wenig gefruchtet zu haben scheint, mobilisiert man die beliebten Varisté⸗ künstler in der Hoffnung, daß ihre in Friedenszeiten erprobte An⸗ ziehungskraft auch den zum Kriegsdienst unentschlossenen jungen Leuten ge üb t versagen werde. Eine solche Werbesammlung, die im Londoner City stattfand und deren Mittel- punkt zwei englische Varistégrößen bildeten, wird in denDaily News geschildert. Schauplatz: Trafalgar⸗Square, der größte Plat

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Londons Dekoration: die Nelson-Säule mit den berühmten stei nernen Löwen. Vor dem Denkmal eine Flut von Menschen,

aus der Strohhüte, emporgehaltene Babys und Soldatenmützen aufragen. Zeit: mitten am Tage; Sonne und Staub. Personen: Harry Tate, der beliebteste englische Variétékomiker, und Miß Violet Loraine, ein Stern der englischen Revuen,(tritt meist in der Rolle derDame Frivolität auf). Neugierige, anfeuernde Unteroffiziere, Unentschlossene, Gassenjungen und sonstige Sta tisterie. Orchester: ein in Khaki gekleidetes Musikkorps Auf einem kleinen Podium, zu dem eine kurze Leiter führt, erscheint in einem Seemannsan Harry Tate, der Komiker.Harry! Harry!.. brüllt die Menge, und Herr Tate läßt seine Komiker⸗ falten hinter einer dem Zweck Augenblicks angemesseuen ernsten Miene verschwinden. Er erklärt, daß dies sein erstes Auftreten auf dem Trafalgar-Sgare ist(Gelächter im Publikum) und geht nach diesem Einleitungswitz gleich aufs Ganze:Ihr wißt alle, welche Aufgabe unserem Land gestellt ist? Chorus: Jawohl... Jawohl.Wir lieben alle unser Land, nicht wahr? Legt den Beweis ab, tut Eure Pflicht und tretet in die Armee ein!. Harry Tate verschwindet unter Applaus und beifälligem Gemurmel. Erneutes Vegrüßungsgeschrei der Menge: Miß Violet Loraine erscheint. Aber siehe da auch dieDame Frivolität kommt in der Rolle des Ernstes, gemildert durch eine Flut fröhlich nickender weißer Kunstblumen, die ihr neuestes Hut⸗ modell umrahmen. Sie hält eine kurze Rede und ruft dann: Dies ist ein großer Augenblick; und große Taten sind vonnöten! Wünscht Ihr die allgemeine Dienstpflicht? Chorus(in auffallender Einigkeit):Nein!.. Nein!... DieDame Frivolität: Nun denn, Ihr könnt ihr nur entgehen, wenn Ihr freiwillig in die Armee eintretet. Los denn! Wer seine Pflicht erfüllen will, steige diese kurze Leiter herauf und schreibe seinen Namen in das Register!... Das khakifarbene Musikkorps bläßt einen Tusch, die Menge applaudiert, Nelson lächelt von der Höhe seines Denk⸗ mals herab. Der Endeffekt der Augenblick zum Hinaufsteigen der Leiter ist gekommen... Nun aber das Merkwürdiaste: an dieser Stelle ist der Bericht derDaily News zu Ende. Stieg jemand die Leiter empor? Und wie viele taten dies? Das Lon⸗ doner Blatt gibt keine Antwort; keusch verschweigt es diesmili⸗ tärische Geheimnis!

Die Rote Kreuz-Sammelbüchse der Karten legerin. Aus Wildungen wird uns geschrieben: Die Wohnung der Chesrau eines biesigen Gärtners, der gegenwärtig im Felde steht, bildele seit einiger Zeit den stillverschwiegenen Sammelpunkt einer großen Zahl von Vertreterinnen des schönen Geschlechts. Es war ein offenes Geheimnis: die Gärtnersfrau besaß die nicht alltägliche Gabe der Hellsichtigkeit. Aus reiner Nächstenliebe ließ sie Frauen und Mädchen der Segnungen solcher zukunstslüstenden Geheimkunst teilhaftig werden, denn sie zeigte sich

von ausgesuchter Uneigennützigkeit. Und so eine mit verheißun ds vollen Orakelsprüchen gefütterte Kundin nach ibrer Schuldigkeit fragte, wurde ihr regelmäßig bedeutet, daß eine so ideale Sache wie das Wahrsagen sich nicht zu einem Geschäft herabwürdigen lasse, daß sich der Besucherin jedoch Gelegenheit biete, ihrer Dank barkeit durch eine milde Stistungfür unsere Verwundeten Aus- druck zu geben. Zu diesem löblichen Zwecke stand auf dem Tische der Pythia eine Sammelbüchse, die das Zeichen des Roten Kreuzes trug. Gerade dieser selbstlose Zug im Wesen der Wahrsagerin war es, der die Dame so verehrungs würdig machte. Und diese Ver⸗ ehrung ging so weit, daß sich eines schönen Tages sogar die hohe Frau Justitia nicht scheute, der Gärtnerbehausung einen Besuch

abzustatten. Auch ihre Vasallen, so man gemeinhin Schöffen nennt, besaßten sich plötzlich überaus liebevoll mit der Hellseherin und ihrem Wirken. Da aber bekam der gute Ruf merkwürdigerweise ein Loch, denn es stellte sich heraus, daß die Gelder aus der Sammelbüchse nicht zum Roten Kreuz, sondern in die Tasche der betriebsamen Kartenschlägerin gewandert waren. Der Richter nannte dasUnterschlagung in vier Fällen und verordnete der prophetischen Sünderin angesichts eines von Frauen und Mädchen überfüllten Zuschauerraumes eine empfindliche Geldstrase. Ob dieser Beurteilung ihrer Tätigkeit im Dienste der Nächstenliebe verlor die Seherin all ihre Würde. Sie begann wie besessen zu toben, beschimpfte mit keisender Stimme Richter und Zeugen, und es bedurste recht muskulöser Arme, um die Wildgewordene soweit zu besänftigen, daß ihr verkündet und begründet werden konnte, weshalb sie, abgesehen von der verwirkten Geldstrafe, nunmehr auch sogar noch drei Tagebrummen sollte.

Des

er Mann in ihm lebt, der Preußens Ge⸗ eutschlands machen sollte: Bismarck.

6 er Feuelinie. Der nach⸗ Variétévorstellung hinter der Feuerlinie findet sich in einem von derDaily Mail veröffentlichten eines englischen Korporals:Manchmal geschieht es, daß auch der gewaltigste und fortgesetzteste Kanonendonner ein Ende nimmt. Und in einer solchen kurzen Zeit der Ruhe und Entspannung ereignete es sich, daß ein Ordonnanz⸗Unteroffizier uns mit der Frage überraschte:Wer will heute abend ins Theater gehen?... Zuerst hielten wir vor Verblüffung den Aten an, und dann stürzten wir uns auf die Motorwagen. Ein leeres Munitionsautomobil brachte uns nach dem Platz, auf dem das geheimnisvolle Theater stand, umgeben von einer harren⸗ den Menge. Durch Geschicklichkeit, freundschaftliche Hilfe und Zahlung von Frs. gelang es mir mit knapper Mühe, einen Sitz in dem Wunderreich zu erhalten. O, Ihr Leute zu Hause, Ihr vermögt nicht zu ahnen, was es für Männer, die seit unend⸗ lichen Zeiten keine Musit gehört haben, bedeutet, ein richtiges Varistétheater fast im Bereich der Geschütze vorzufinden. Da gab es Rampenbeleuchtung, Kostüme, Lichteffekte, ein Orchester und einen Kapellmeister im Abendanzug. Die Aufführungen waren das Werk dreimonatlicher Arbeit der Angehörigen der Motor⸗ Transport⸗Kolonne. Meiner Schätzung nach waren 1500 Offiziere und Soldaten versammelt, und aus dieser Menge stieg ein Murmeln neugieriger Erwartung. Die 30 Blasinstrumente des Orchesters setzten ein, und der Vorhang wurde emporgezogen. Bier Sänger traten auf und sangen bekannte Lieder, wober sie die beliebtesten Londoner Bühnensterne nachzuahmen suchten. Hier⸗ auf erschien ein Franzose als Geigenkünstler. Aktuelle und popu⸗ läre Lieder wechselten einander ab, und dann folgte, als Glanz⸗ nummer des Abends, die Aufführung eines Einakters des Variété⸗ komikers Harry Tate. Die Handlung, die eine lustige Inspektion einer Transportkolonne zeigt, war natürlich des Erfolges sicher. Mit einerKriegsrevue wurde der Abend abgeschlossen. Und dann strömten wir wieder hinaus ins mächtige Freie, wo die schweren Transportwagen warteten, und vom Glanz der Rampenlichter Schützenlinien.

schick zum Schicksal D Ein Variété hinter der folgende Bericht über eine

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Berichten von den verschiedenen Wirtschaftsmärkten empfängt. In

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Boörsen⸗Wochenbericht.

g Frankfurt a. M., 3. Sept.

Im freien Verkehr an der Börse stand in dieser Woche naturgemäß das Interesse für die dritte Kriegsanleihe weitaus im Vordergrunde, und es erweckt die besten Hoffnungen, für einen Erfolg der Anleihe, daß schon vor der ersten Aufforderung zur Zeichnung aus weitesten Kreisen Anmeldungen eingelaufen waren, die meist größere Beträge betrafen. Die Börse hatte ihre Rüstungen für die Kriegsanleihe rechtzeitig begonnen, aber immer noch sind sie nicht abgeschlossen, wie die zahlreichen Abgaben aus⸗ ländischer Anleihen und industrieller Aktien, welche jetzt in den kleinsten Einzelposten zum Zwecke von Tauschoperationen an den Markt kommen, erkennen lassen. Die Ruhe des Börsengeschäfts in den bisherigen Favoritpapieren hängt mit dem Interesse aller Börsenkreise für die Kriegsanleihe eng zusammen. In voller Würdigung des jüngst ergangenen Mahnxufs treten alle speku⸗ lattven Neigungen vökig zurück und die Börse will alle verfüg⸗ baren Mittel in den Dienst des Vaterlandes stellen. Im übrigen bietet die günstige Kriegslage im Osten er Börse immer noch reichlich Gelegenheit zum Optimismus, der wei⸗ tere Nahrung aus den von Woche zu Woche günstiger werdenden

dieser Beziehung wurden die Abschlüsse einiger Stahlwerke von der Börse besonders bemerkt. Nach den Dividendenerhöhungen ver⸗ schiedener Gesellschaften lauten auch neuerdings die Schätzungen für den Phönix und für die großen oberschlesischen Werke wieder zuversichtlicher, nachdem vorübergehend durch den enttäuschenden Abschluß des Stahlwerks Hösch und den Dividendenrückgang bei Rheinstahl die Hoffnungen etwas gedämpft waren. Einen guten Eindruck machten die Steigerung der Roheisenproduk⸗ tion, die zum ersten Male seit dem Kriege wieder die Monats- zisser von einer Million Tonnen überschritten hat, sowie die Er⸗ klärungen des Handelsministers in der Budgetkommission des Reichstags über das geplante Zwangskohlensyndikat und die An⸗ kündigung, daß die Kriegsgewinnsteuer erst nach dem Frieden ge regelt werden solle. Montan papiere, namentlich ober⸗ schlesische Werte, lagen recht fest, wenn auch die Umsätze keinen größeren Umfang erreichten. Von Rüstungswerten waren nur Deutsche Waffen, Daimler, Benz, Fahrzeug Eisenach, Hirsch Kupfer, Rheinmetall, Aluminium und Adler und Oppenheimer gefragt. Elektrowerte und die Aktien chemischer Fabriken lagen still und teilweise schwächer, In Banten und Schiffahrts⸗ aktien war wenig Geschäft. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet: 3⸗ und proz. Anleihen waren etwas angeboten. Ausländische Staatsanleihen gaben ebenfalls meist etwas nach, stärker gedrückt waren Russen. Amerikanische Werte lagen fest. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit in unverändertem Maße an. Tägliches Geld stellte sich auf etma 4 Proz., der Privatdiskont auf etwa Proz. Von ausländischen Zahlungsmitteln waren Kabelauszahlung New York anziehend, nordische und Rubelnoten nachlassend. Das weitere scharse Fallen des New Vorker Sterling⸗ kurses das durch die letzten englischen Gold- und Effektensendungen nach New Pork nicht aufgehalten wurde, erweckte die besondere Auf merksamkeit der Fachkreise.

Miürkte.

FC. Wiesbaden, 3. Sept. Auf dem heutigen Viehmarkt standen zum Verkauf: 106 Rinder, 23 Ochsen, 8 Bullen, 75 Kühe, 96 Kälber, 16 Schafe, 53 Schweine. Der Auftrieb wurde bei flottem Geschäftsgang glatt abgesetzt. Die Preise zogen gegen die Notie⸗ rung vom 31. August d. J. etwas an.

se. Frankfurt a. M.,. Sept. Auf dem heutigen Heu und Strohmarkt war nichts angefahren.

C ˙ TTT Spielplan des Groß h. Aurhaustheaters Bad Nauheim.

Sonntag, den 5. September:Herrschastlicher Diener gesucht. Montag, den 6. September:Die deutschen Kleinstädter. Mitt woch, den 8. September:Johannisseuer. Freitag, den 10. Sep- tember:Mathias Gollinger. Sonntag, den 12. September: Raub der Sabinerinnen.

Spielplan des Nönigl. Uu

rtheaters bad⸗Ems.

Donnerstag, den 9. September?Herrschastlicher Diener gesucht. Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.

Sonntag, den 5. September, abends 7 Uhr:Der Postillon von Lonjumeau. Hierauf, zum ersten Male: Charaltertänze von Anton Rubinstein, instrumentiert von Erdmannsdörser. Montag, den 6. September, geschlossen. Dienstag, den 7. September, abends 7 Uhr:Die Zauberflöte. Mittwoch, den 8. September, abends Uhr:Der Vogelhändler. Donnerstag, den 9. Sept.,, abends 6 Uhr:Lohengrin. Freitag, den 10. September, abends Uhr: Der Zigeunerbaron. Samstag, den 11. September, abends 7 Uhr: Orpheus und Eurydike. Sonntag, den 12. September, abends 6 Uhr:Die Meistersinger von Nürnberg. Montag, den 13. Sept., geschlossen. Dienstag, den 14. September, abends 7 Uhr:Der Bettelstudent. Mittwoch, den 15. September, abends 736 Uhr: Hoffmanns Erzählungen. Donnerstag, den 16. September, abends 7 Uhr:Der Postillon von Lonjumeau. Hierauf: Charaktertänze.

Schauspielhaus.

Sonntag, den 5. September, abends ½8 Uhr:Die deutschen Kleinstädter. Montag, den 6. Septbr., abends /½8 Uhr:Nordische Heersahrt.(Die Helden auf Helgoland.) Dienstag, den 7. Septbr., abends ½8 Uhr:Maria Magdalene. Mittwoch, den 8. September, abends ½8 Uhr:Zwei glückliche Tage. Donnerstag, den 9. Sep- tember, abends 8 Uhr:Die Lokalbahn. Hierauf:Die Medaille. Freitag, den 10. September, abends%8 Uhr:Marta Stuart. Samstag, den 11. September, abends ½8 Uhr: Zum ersten Male: Doppelselbstmord. Bauernposse mit Gesang in 3 Akten von L. Anzengruber. Sonntag, den 12. September, nachmittags ½4 Uhr: Wie einst im Mai. Abends ½8 Uhr:Doppelselbstmord. Mon- lag, den 13. September, abends /½8 Uhr:Zwei glückliche Tage. Dienstag, den 14. September, abends 8 Uhr:Nordische Heer sahrt.(Die Helden auf Helgoland.) Mittwoch, den 15. September, abends ½8 Uhr:Doppelselbstmord.

Mirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. ö Sonntag, den 5 September, 14. nach Trinitatis. Kollekte für die Kaiser-Wilhelm⸗Stistung. Gottesdienst. In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr! Pfarrer Schwabe.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markus gemeinde.

Vormittags 9⅛ Uhr: Pfarrassistent Hoffmann.

In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannes⸗

gemeinde.

Vormittags Uhr: Professor D. Schian.

Abends 8 Uhr: Versammlung und Vibelbesprechung im Johannessaal.

Mittwoch, den 8. September, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer Bechtolsheimer.

.* z 1 Sonntag, den 5. September: Vortrag. Dienstag, den 7. September, abends 8 Donnerstag, den 9. September, abends 876 Samstag, den 11. Sept, abends Uhr: 2 Gäste stets willkommen. f

Evangelischer Gottesdiensst. Sonntag, den 5. September, vormittags 10 Uhr.

: Bibelstunde. hr: Leseabe 5 lellere Abteilung.

1 W

Kirchberg: Vormittags 11 Uhr: Christenlehre für die weib- liche Jugend. 0 5 Nachmittags 5 Uhr: Kriegsbetstunde. 8 Mainzlar: Sonntag, den 5. September, nachmittags 1½¼ 2 Lollar: Mittwoch, den 8. September, abends Ubr: Krie betstunde. Delan Guß mann. 1 Katholische Gemeinde. Hottesdienst. f 1 Samstag, den 4. September: a

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 5. Sept., 15. Sonntag ma Vormittags Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Heil, Messe.

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ch Pfingsten:

1 um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 1 um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

0 um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. 8

Nachmittags um Uhr: Jungfrauen-Kongregation. Dienstag und Freitag abend um 8 Uhr ist Kriegsbittandacht.

Diaspora⸗Gottesdienst. Sonntag, den 5. September. In Hungen um 8 Ühr. In Laubach um 10 Uhr. In Lich um/ Uhr.

Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 5. Sept. 1015: Wolkig bis heiter, trocken, tagsüber etwas wärmer.

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Haag, 4. Sept. Der ameritanische Gesandte im Haag, van Dy, ein persönlicher Freund Wilsons, sieht den verlaufen werde, voraus. Es wird auch eine Aenderung der ameri⸗ kanischen Politik in der Munitionsfrage für möglich gehalten 2 5 amerikanischen Munitionslieferungen verlängert wird. ö

Eine rumänische Absage an die Entente? Aufforderung der Entente, in den Weltkrieg einzugreifen, mit der Erklärung zurückgewiesen, daß die ungarischen Festungen scheine, dagegen Rumänien ein offenes Land sei. 5

Haag, 4. Sept Ein Drahtbericht aus Budapest mel⸗ det, daß neue Verhandlungen zwischen Bulgarien und tet worden sin

Ein Einspruch Italiens gegen Serbien.

Nisch wurde beauftragt, gegen das Einrücken serbischer Truppen⸗ körper in Albanien den schärfsten Einspruch zu notiftzieren.

Die deutsch⸗amerikanischen Beziehungen.. Abschluß der deutsch-amerikanischen Verhandlungen, der günstig bald Wilson die Ansicht gewonnen habe, daß der Krieg durch Wien, 4. Sept. Wie verlautet, hat Rumänien die letzte sehr stark seien und eine Offensive daher fast unmöglich er⸗ Verhandlungen zwischen Bulgarien und Rumänien. Rumänien 57 7 einer Grenzberichtigung eingelei⸗ Rotterdam, 4. Sept. Der italienische Geschäftsträger in

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Bekanntmachung. 8 ruch der Maul- und Klauenseuche in Heuchel⸗

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e n. Die ee ausgebrochen. Die Gemarkung Heuchelheim bi det einen Sperrbezirk. Für diesen Bezirk gelten die Bestimmungen unserer Bekanntmachung vom 12. November 1914(Kreisblatt Nr. 70 vom 17. No⸗ vember 191). 8 15

Gießen, den 3. September 1915. N ee eee Kreisamt Gießen.

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