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„„ mitmwoch, 3. Juli 405 l
rscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. f
5 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen . Universitäts-Buch- und Steindruckerei. 100. werden dem R. Lange, Gießen. nzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das paste i a relablatt für den UArels 9 8 Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul- ö
wöchentlich. Die i candwirtschaftlichen Feit⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S551, Schrist⸗
fragen“ erschenen monatlich zweimal General⸗Anzeiger für Oberhessen eee
G It li dem südlichen Kriegsschauplatz verfolgt, und wie treue, herzliche in vertrautem Kreise und an dem sichtlichen Streben, dem deut⸗ 5 egen alien! Wünsche die tapferen verbündeten Truppen begleiten, die neue schen Gaste diese Stunde zu einer besonders erinnerungsvollen zu Kriegsbericht don Paul Lindenberg Lorbeeren um ihre ruhmreichen Feldzeichen winden. gestalten.—— Und das ist ihnen in schönster Weise gelungen! 1 1 797„Ja,“ meinte der fürstliche Herr,„ich ersehe das mit inniger— 1 5 7 Vom K. K.„ genehmigt. 1 aus den 5 Zeitungen, die ich 9 105 Petersburger Stimmungen. 1 1 1 N s auch ganz direkt aus so manchen Zuschriften, die Der dänische R dichter Palle Rose 1 Beim Erzherzog Eugen.— Im Kriegsheim des Erzherzogs.— Und erfahre es Viwÿ en 19 N„Der dänische Romandschter Palle Rosenkrantz, der a Briese n 3 516 8 4 ir 2 mir aus den verschiedensten deutschen Städten zugegangen. Da Verfasfer des„Marquis von Carabas“, ist auch bei uns als
i lia fragen Viele an, ob sie nicht in meiner Armee dienen könnten, fn a 1 25 zum Heer.— Junge und Alte.— Allerhand Briefe.— Der heilige] S 5 f D 8 e Psychologe und Humorist wohl bekannt. Was er in„Poli⸗ 8 Born.— Die 5 an der Front.. Es gibt kein unmöglich“. 5 eee— 5 a und kiten“ von den Eindrücken eines Aufenthaltes in St Peters. 3— Abends in der erzherzoglichen Villa.— Gute Wünsche. wenn wir ihn nicht als Soldat gebrauchen könnten, so möchten] burg erzählt, das zeigt ihn als einen besonnenen, unbefange⸗ 4. Juli. wir ihn doch als Küchenlehrling mitnehmen, er wolle seine Sache] nen Beobachter, der, mit Erfolg von den Erscheinungen der „Seine Kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzogs gut machen; selne Photographie hatte er auch gleich beigelegt.] Oberfläche zu den tieferen und wahreren Volksstimmungen Eugen wird Sie um 6 Uhr empfangen.“— Das war] Und nun erst die Bitten und Briese aus ganz Oesterreich und Un⸗ durchzudringen bestrebt ist. Die Kreise, mit denen er in den eine frohe Botschaft, die mir, kaum daß ich eine Stunde in der trau-] garn, zumal aus meinem lieben Tirol. Zu hunderten und aber⸗ russischen Hauptstadt in Jühlung getreten ist, scheinen haupt lichen und bes. lchen, von bewaldeten Bergen umrahmten öͤster⸗Thunderten liefen und lausen sie ein, von ganz Jungen und ganz sächlich der gebildeten Ober schichtt angehört zu reichischen Stadt verweilt, der. gebracht Doppelt] Alten, aber auch von„Ausgemusterten“, die nicht militärtaug⸗ haben. In diesen Kreisen, so berichtet Rosenkraut, sieht man willkommen nach den oft recht angeregt in Offizierkreisen verlebten, lich sind. Der eine schrieb;„Ich bin 32 Jahre alt und unglücklich, klar 8 l. 5 n 0 0 0 2d* 8 0 lar, was vor sich geht, und macht sich keine übertriebenen aber auch von Hangen und Bangen nach der Front unruhig er-] nicht dem teuren Kaiser dienen zu köunen, haben denn Ew. K. H. Vorstell übe 1 2e 5 8 füllten letzten zehn Tagen. Nun würde es ja mit Volldampf voran- nicht emen noch so untergeordneten Posten für nrich fret“ Welches srolshellungen über das, was erreicht werden lann. Auch en, nachdem in umsichtigster und entgegenkommendster Weise die Glück wäre es, wenn ich mich irgendwie dem geliebten Vaterlandespricht man da nicht mit Zorn über die Kampfweise der a 12 K. Orden aaa rsseauartier mit wechseln⸗ nützlich erweisen könnte!“ Und ein Siebziglähriger:„Ich bin Deutschen, sondern man erkennt an, daß sie das Handwerk r getroffen wor
waren. noch so rüstig, daß es keine Mühsal und Entbehrungen für mich verstehen, 17.0 durch ihre Artillerie und ihr Eisenbahnnetz
1„Aber— Herr Rittmeister,“ und meine Blicke streiften den gibt. Ich habe nur noch eine Lebenssehnsucht: gegen das ver⸗ Rußland überlegen sind und daß die gegenwärtigen Tage gbherauen Feldanzug. 71 zu kämpfen! O, wie gern will ich dafür bluten 19 9 Trauer und Verlust bringen. Ueberhaupk hat der e„ Selbstverständlich kommen Sie so, wir sind ja im Kriege.] und sterben!“— änische Beobachter in den Reden der russischen Gebildeten Also kurz vor 6 steht das Autv vor der.. N„Aus vielen dieser Schreiben,“ bemerkte der Erzherzog,„auch[keinen Haß gegen ein Volk gefunden, dessen Größe sie
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Und um die angegebene Zeit hasteten wir durch die alen] aus jenen aus Deutschland, geht ein heiliger Zorn anerkennen, und wo, wie sie wohl wissen, die allgemeine Giassen zum vorübergehenden Heim des Erzherzogs, der. gegen die Treubrüchigen herbor. Diese allgemeine Em⸗ Kultur ganz anders in die breiten Volksmassen eingedrun⸗ f Kommandant der Streitkräfte im Südwesten is. Eine pörung ist ein schönes Zeugnis für das kiefesittliche gen ist, als dies in dem russischen Reiche der Fall sein kann. cke, gartenumgebene Villa, die einem wohlhabenden Bürger[ Empfinden unserer Völker das man im Auslande so llebereinstimmend versichern sie alle, daß sie nicht den rt. Alte Linden, Kastanien und Nußbäume breiten ihr dich- sehr zu verdächtigen sucht. Diesez gewaltige, leidenschaftliche Auf- Keri ollt hab 9 2s scheint Re 5. 2 11 Dach aus, in dessen Zweigen die Spatzen lärmende wallen der Volksseele bildet mit unsere Stärke in unserem gemein- Arieg gewollt haben, und es scheint Rosenkrantz kaum Ang Befakungen abhalten, während unten auf dem kurzgeschuittenen samen Kampfe gegen eine Welt von Feinden.“. L. 15 25 1— 8 sche i Der Erzherzog gedachte der jüngsten österreichischen Er⸗[Ses rten. Zurzeit geht es jedenfalls schlecht folge am 39 schilderte beredt die Schwierigkeiten dor das eroberte Land geht verloren und rufsisches Land wird
52 Kriegsführung an den südwestlichen Fronten, mit leuchtenden] vom Feinde erobert und bedroht. In Petersburg frei⸗
K 5 Posten mit ihren wettergebräunten Gesichtern und den] Augen und bewegtem Klang in der Stimme die unermüdliche lich merkt man am Leben hiervon nichts. Die große Stadt blinkenden Kriegsmedaillen sowie die eilig aus- und eingehen-] Hingebung und glänzende 3 1 W 3 mit ihren prachtvollen Palästen und Kirchen liegt in der 4 zu geben scheint. Jeder fühle als Auf! Nemski⸗Ir 2 3 Leben, Lorpsbesehlshaber und Landesverteidigungs⸗Kommandant in Junns⸗persönliche Beleidigung den Verrat der bisherigen„Bundesge— e 1 5 Iten Eten Fe bruck geweilt und die größte Verehrung sowie das freudigste Ver- nossen“ und möchte diesen auch persönlich rächen:„Welche Freude Kaffeel äuser und Unterhaltungsstätten. Die Straßen nd Tauen seiner Truppen genießt. Auch im behaglich eingerichteten und welcher Stolz, mit solchen Truppen zu kämpfen und zu 1 0 Sold 8 ö W 1 1 ef Id Junern wert man den gegenwärtigen ernsten Zweck der sonst[stegen! Nun, Sie“ werden a bald alles selbn beobachten, Sie gell von Soldaten und die Verwundeten, die In kleinen Del ber Geselligkeit dienenden Räume. Im großen Vorzimmer, in ind gerad zu günstiger Zeit gelommen, und ich freue mich, daß] Gruppen von Krankenpflegerinnen geführt werden, sehen Wartens
für die es„Kein unmöglich'
lügeladijutant des Erzherzogs die wenigen Minuten des] Sie fetzt an die Jsonzo Front gelangen. Es geht dort scharf und eigentlich so abschreckend nicht aus. Und so verbirgt sich die urch fesselnde Erzählungen der neuesten Ereignisse des] ernust her. Sie werden gewiß viel da sehen und erleben— hoffent-][wahre Trauer und Not in den Lazaretten, die man in jeder nahen südlichen Kriegsschauplatzes verkürzt, hängen und liegen] lich nur Erfreuliches— und darüber berichten können. Alles[Straße und in den großen öffentlichen Anstalten findet. Karten mit den bekannten bunten Fähnchesl und laufen fortwäh Gute und Glückliche mit auf den Weg und ein frohes Wiedersehen.“] Woran man den Krieg in St. Petersburg merkt, das sind rend Meldungen ein, Depeschen und militärische Schriftstücke harren eee e 9 150 3 1 5 vor allem die Unterhaltungen. Seine beste Seile ist das rascher Erledigung. erzherzoglichen Villa teilnehmen. etwa 20 Hexxen des Haupt⸗; 9 0 5 l 11 Ein n und die Tür zum anstoßenden Arbeits- 9 an der blumengeschmückten Tafel im Speisesaale ver⸗ n 2 15 1 e nach eee der a wird seitens Adjutanten geöffnet. Ein großer, an⸗ einte. Zugegen war auch der Generalstabschef des Kommandos durchgeführt wird und es un 92905 macht, si c. brechend gehaltener Raum mit dem Blick durch das breite Fen- im Südswe ben, der mich schon kurz vorher im Oberkammando emp- Dreimillionenstadt einen Tropfen Alkohol zu vers haffen. al die klabende Rosenpracht der Veranda in der Mitte ein fangen und mir an der Hand der Karten die jüngsten Operationen] Die Lebensmittel sind reichlich und nicht 0 9 Tisch mit Broschüren, Zeitungen, Karten, in Istrien und bei Gorz des näheren erklärt hatte.„Da sind wöhnlich, ausgenommen natürlich die Gegenstände, die e cken, ein paar Fan einige gute Bilder und aber] Sie doch schon ein weni unterrichtet,“ sneinte er lächelnd,„wenn] geführt werden müssen. Kraftwagen sind selten und werden . an— re Sie draußen und vorne sind. In jeder Beziehung werde ich Ihnen meist von Angehörigen des Heeres gebraucht, aber Droschken freundl.„. mir
* Ihre Aufgabe zu erleichtern trachten, alle Wege sind Ihnen ge⸗ i rei 1 1 e 1.
Erzherzog e en Enel dee dadenkaften Siegers von fn, es gibt keine Hindernisse für Sie— ausgenommen die eee 5 das Straßen leben, wie el.
7 chnittenes pbales 1. 12 25 fene ee schweres Silbergeschirr auf den Linnentllchern Aber will man die Folgen des Krieges ertennen, so — blonden Knebelbart Güte und Klugheit aus. Von der schlich-] der scäherzaglichen Tafel und 2. 7 neben kühlem Pilsener Biere, kann 11 05 sie doch finden, wenn man den Schritt zu den
ten blauen Uniformbluse hebt sich glänzend das große Kreuz des] der leichte Wein des Landes in silbernen Bechern dargeboten, aber[Newa-Kais richtet. Die Schiffahrt steht still; draußen vor
Hoch- und Deutschmeisters des tschen Ritterordens ab. Das sonst ging es durchaus einfach zu: ein Fleischgericht, eine Mehl- der finnischen Bucht liegt die deutsche Flotte und hält Wacht. ganze Wesen gehaltvoll und von echter Liebenswürdigkeit durch- speise, Kaffee, auch dieser in silbernen, innen vergoldeten Tassen,] Es ist fast, als ob man mit der Flotte und ihren Möglich- 1
bDlrungen. Schnell 3— sich in der von dem Erzherzog zwanglos bazu Zigarren und Zigaretten. keiten nicht mehr rechnet; man hält die Schiffe drin 4
0 ten Unterhaltung das eifrige Interesse des Literatur- und Desto mannigfaltiger war die Unterhaltung, in der alles befährt die Meere von Archangelsk und Wlabiwostok N
freundes, der so lebhaft be uert, daß er, der damals in] Wichtige der gro zen, von Tag zu Tag wechselnden, so vieles noch mit fremden Schiffen. Der Handel muß sich auf di
Weimar gespeilt, im letzten Augenblick— noch dazu durch das] umgestaltenden Gegenwart verständnisroll mit ruhigem Abwägen beschwerlichen langen Schienenwege beschränken.
4 lt, im 5 5 N i J 0 g 19 80 9 i 0 8 erschütternde Ereignis in Sarajewo am Besuch der Leip- behandelt ward. Und wie sympathisch berührte das herzliche Ent Dieser Krieg Ol das ist der Eindruck, den aue
viel teurer als
diger Buchgewerbeausstellung, auf die er sich so sehr gegenkommen all dieser hohen Ofsiziere, und pflichterfüllten, tätigen gefreut, verhindert wurde.
t l 5 Männer, an ihrer Spitze der Erzherzog, die über dem rauhen, krantz in Petersburg empfing— ist nücht ein Volks⸗ * Voll warmer Zustimmung vernimmt der Erzherzog, mit wel- bunkbelebten, anstrengenden Kriegskrubel und rastloser Arbeit nicht[brie g; er gilt nicht einer heiligen Sache, erwärmt nicht cer gespannten Teilnahme man in Deutschland die Vorgänge auf! di tl. Freude verloren hatten an einer geselligen Stunde haller Herzen; er gilt auch nicht einem bitteren Feinde, essen e
1 klänge: dingt zu bejahen und sie als durch 725 Der Salutierverein. hilfezwecke eingeht. aus obenbürtig anzuerkennen. Zu einer Zeit, als in den Sammler-. 5 Heiteres Kriegszwischenspiel.* 5 15 9* kaum 8 er 1 15 1 von 8 5. 1 N— Vom Patriarchen der holländi schensden Meistern der Schule von Fontainebleau wissen wollte, sam— ö 12. Meeder de Narerei. In Hendrit Willem Mesdag, dessen Hinscheiden wirf melte er bereits die Werke dieser Künstler, die er dann zusammen
ili lter in Jivil, die fei 5 in Wien] schon meldeten, hat die holländische Malerei ihren Patriarchen mit Bildern von Delacroix, Courbet, Israels, Maube, den ars 1 5 7 e ae 107— 1 serlfeipe e Hasel führt bund die alte Haager Malerschulekihren lebten großen Vertreter und von ihm selbst zu jenem Muscum bereinigte, in dem Holland in Berlin schon viel, viel länger und darum auch viel mehr ver⸗ aus ihrer laassischen Zeit verloren. Sein Genosse Israels beute sein erstes 1 Kunsdakkem beste. 1 sen: der Verein der Nicht⸗Hut⸗Abnehmer wurde dort 1845 unter war ja Mesdag schon vor einigen Jahren vorausgegangen. Mes„— Damals wie heute in Rom! Aus unserem Leser⸗ orsitz eines Dr. Weil gegründet). Und alle schönen Argumente, dag und Israels waren beide gebürtige Groninger und sie sind kreis erhalten wir folgende, interessante Notiz: Ueber Rom zu die er für sein Programm anführt, schufen ihm ebenso viele ge“ durch eine innige Freundschaft verbunden gewesen. Als die„beiden Cäsars Zeiten schreibt— kein anderer als der Deutschenfresser barnischte Gegner: das viele Hutlüften macht den Hut s adhaft;] großen alten Männer“ der Haager Kunstschule zählten sie zu] Ferrero(in„Größe und Niedergang Noms“)„Andere schän⸗ gewiß, ja— aber eben das ist den Hutmachern recht. Auch ist den typischen Persönlichkeiten der vornehmen holländischen Resi⸗] deten die Römische Diplomatie, indem sie das von Rom⸗bis dahin es bei Regen, Wind und Wetter gar nicht zuträglich, barhaupt] denzstadt; dabei bildeten sie merkwürdige Gegensätze: der kleine] gewissenhaft geachtete Völkerrecht für ein albernes Vorurteil er⸗ auf der Straße zu stehen; aber wer wünschte in den unliebsamen, unscheinbare Israels und Mesdags imponierende Hünengestalt. klärten. Verachtung aller Nicht⸗Römer, Ersolg um jeden Preis jede Heiratschance mindernden Ruf zu kommen, daß sich unter[Ter junge Israels war in Groningen manch liebes Mal zum und Erreichung des Ziels, ganz gleich mit welchen Mitteln, das seinem Hut nichts als das spiegelblanke Nichts einer Glatze befinde? alten Mynheer Klaas Mesdag gekommen, um bei ihm Held⸗ waren die Grundsätze der neuen Diplomatie“.„Fortan galt So also bligb es bei dem jahrhundert⸗ und jahrtausendalten Brauch, angelegenheiten zu erledigen und sich dann von ihm seine Gemälde] jede Treulosigkeit gegen„barbarische“ Völker für erlaubt, und daurch Hutlüften seine männliche Reverenz zu erweisen. Ja mehr zeigen zu lassen. Tort, im Bureau des Hauses Mesdag, hat man scheute sich nicht einmal, sie ohne Herausforderung oder ohne naoch; seit zwei, drei Jahren machte sogar das schönere und zärtere] Hendrik Willem bis zu seinem 35. Jahre auf dem Kontorstuhle ge⸗] Kriegserklärung anzugreisen— Sehr aktuell, in der Tat!— Geschlecht dem wetterhärteren in punkto Barhäuptigkeit Konkur⸗sessen, Rechnungsbücher geführt und Zahlenreihen addiert, bis er„Schöne, Worte suchten dieser Politik bald den Auschein eins renz. Wenigstens zur Hochsommerzeit. Die Hutlosigkeit, aus zum Pinsel gegriffen hat. Und alle Klugen, die Geschäftsleute] hochherzigen Idealismus zu geben: Rom kämpfe nicht für sich* Amerika eingeführt, war sozusagen der gemeinsame Hut, unter den 8 wie die Künstler, rieten ihm damals— es war anno 66—sondern um den unterdrückten Völkern„die Freiheit zu geben! 72 Männlein wie Weiblein gebracht hatte. ringendst ab, die sichere kaufmännische Laufbahn mit der sehr In Wahrheit lönnen wir in diesen 30 Jahren die Entwickelung 3. 1 Saluti in“. Da aber kam der unsicheren des Malers zu vertauschen. Da war es für Mesdag einer schlauen Politik militärischer Intervention und diplomatischen VVT
Ränke verfolgen.“„Im damaligen Italien überließen die oberen zu den Bundessatzungen der Nicht⸗Hut⸗Abnehmer. Eine allge⸗
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Houten selbst als Malerin rühmlichst bekannt geworden ist, ihm Klassen aus Mangel an Zeit und aus Egoismus den Staat den 1 5 4 91 1 N treu zur Seite stand und ihn in seinem Entschlusse bestärkte. Für] Händen einer Minorität von Berufs⸗Politikern für die Stgats. meinere Propaganda als diesen Weltkrieg hätten sie sich gar nicht uns Deutsche ist aus Mesdags Leben der Umstand besonders inter⸗ angelegenheiten hatten sie nur dann etwas übrig, wenn ein be⸗ wünschen können:„Gegrüßt! riefen sie ihm zu und schwenkten. essant, daß er sich als Maler zum ersten Male eigentlich auf sonderes Ereignis alle Geister mit Unruhe erfüllte. Wenn aber Nein! Sie schwenkten natürlich nichts! Sie standen stramm, legten deutschem Boden gefunden hat. Im Jahre 1868 ging er zur Er⸗ eine derartig
die Finger an den Hutrand und ingen hin und huldigten dem holung nach Norderney. Bis dahin hatte er bei seinem Ver- 0 is Haft Dien, Es war entschieden das Beste, was die bisher getan haben. wandten Ama Tadema und bei dem bolländischen Landschafts- zu leisten!...„Die papierne Begeisterung der Hivilhevöllcung Wimlich: zu Gunsten der Kriegsfürsorge stiftete der Salutierverein] maler Roelofs Studien getrieben, bei denen indes von feiner] für den Krieg griff in Italien um sich und wurde eine Macht, Lin e ebngsgeicen, das Stück zu zwei Kronen,„das eigentlichen originellen Kraft und Gabe noch gar nichts heraus- deren sich die Parteien und Interessenten bedienten, um das im Knopfloch, am Hutband ober auch als Brosche getragen werden gekommen war. In Norderney nun setzte er sich daran, frisch] Staatsschiff in das Fahrwasser einer imperialistischen Abenteuer⸗
kann“. Jawohl, auch als Brosche, weil— pie oben bemerkt— und frank, wie er es sah, das ewige Meer, die herbe Nordseen] Politik neinzutreiben.“— Die Zeiten haben sich wenig geändert, seit zwei Jahren auch die Frauen die schlimme Gewohnheit des zu malen, und die Stizzen, die er damals aus Norderney heim und Ferrero kennt seine Leute!
ö e Woge gewaltiger Erregung durch ganz Italien ging, wagte keine Partei, keine politische Körperschaft Widerstand
Hutabnehmens angenommen hatten. Oder: vielleicht darum, weil achte, si u weit ines Lebens und Frithjof Nansens Reise nach Amerika. Wie
die F rauen, die ja in. o beispiellos piel Mildes— King ee 1228 fach Mesdag aus Presst ia nia gemeldet wird, plant Frithjof Nansen im lau⸗ 1 etan haben, sich damit öffentlich zur verzeihenden Nachsicht mit mit einem Male als der gefunden, als der er dauernd in der Kunst⸗] fenden Monat eine Raise nach ben Vereinigten Staaten. Diese n Glatzköpfigen bekennen sollen? Gleichviel. l.
ichte seinen Platz behalten wird: als der erste große Schil⸗] Absicht hat ein gewisses Aufsehen erregt und mancherlei Erörte⸗ ufalls sehr apart 7— 1—— Meeres. Damals ließ 91 sogleich[ rungen hervorgerufen; der Forscher selbst hat jede Auskunft über 9a, daran eine im Haag nieder, um Scheveningen nahe zu sein, und Strand und] die Zwecke seiner Reise verweigert, Jetzt verlautet jedoch, daß die von Scheveningen haben seitdem anderthalb Menschenalter] Reise der Untersuchung von Pearys Papieren gelte Es hat hier⸗ lang sein nie versagendes künstlerisches Jagdrevier gebildet. So] nach den Anschein, als ob Nansen, nach dem an der Zuverlässigkeit ist Mesdag ganz und gar mit dem Haag berwachsen und vollends] der Papiere, die Peary von seiner Entdeckung des Noropols zu⸗ zieht den Hut tiefer ins] seitdem er sein Gartenhaus an der vornehmen Laan pan Meer- rülckgebracht hat, gewisse Zweifel entstanden fie, zur Nachprüfung ung dihefte das neueste Werbemittel des devoort mit all seinen Nunstschätzen dem Staate als Museum ge-] dieser Papiere mit herangezogen werden foll e 5 schenkt hat, zählte ihn die Residenz mit Recht zu ihren Ehren⸗— Zürich, 13. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Staats- so grüßen, wie vor] bürgern. Mesdag hat nämlich den außerordentlich seltenen Mut reckhtslehrer Professor F. Fleiner⸗ Heidelberg ist zum Galllervereln recht! gehabt, felbst gegenüber den größten Leistungen der Vergangenheit! 1. Oktober 1915 an die Unibersität Zürich berufen. 5
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