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haben.
8 vinzialbehörden erhalten, daß die Garnison von Tsinanfu auf 1000 Mann verstärkt worden ist und Mukden 3000 Mann
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sich hartnäckig weigert, über die Mongolei zu verhandeln. Ferner
1 schon andere Bewerber da, darunter Engländer. Dies könnte zu
die Zukunft der Mineralgebiete im ganzen Bereich des mittleren
nern vor der Takubank liegen sollen. Die Transportschiffe er⸗ Futschu umd Amon, sind noch keine Nachrichten zu erhalten. Das nicht
sich augenblicklich wehren. Als Vorsichtsmaßregel sind
mengezogen. Die Lage ist schwierig, aber nicht ver⸗
den aus Rotterdam: Zu
Weise ihre Freiheit wieder.
5 1
ben delsführer wurden nach rechtskräftigem Urteil erschossen,
rend * wieder eingebracht. Das Verhalten der ü
.
2* r
Bernhardy in der„New York Sun“ über Deutsch⸗ lands Kampf für die Freiheit beschäftigt sich die gesamte] Koster
*
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den Artikel wörtlich ab und widmen ihm einen Leitartikel. Bernhardy sagt: Großstaat oder Verfall, das ist für Deutschland die Frage Ein Großstaat bedeutet aber nicht
5
und für das Recht anderer Völker. Der Geist der vei teidigung, nicht der der Eroberung, erfüllt Deutschland.
1 i aus dem Osten. Bon unserem zum Ostheere entsundten Kriegsberichterstatter 5(Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, ber baten)
7
Eeknde Februar die Freundlichkeit,
Neutralität längst verletzt hatte, da der Kriegsplan der Aliierten auf dem Durchmarsch durch Belgien basierte Er
in den Stand versetzt werden, die beschädigten Batterien wieder herzustellen. Zehn Schlachtschiffe ankern bei der Insel.
Nonstantinopel, 24. Matz. W. Nichtamtlich) Zu der Meldung eines auswärtigen Blattes aus Genf, wonach der englische Kreuzer„Amethyst“ bis Nagaxa vorgedrungen fei. und dort schwer beschädigt worden sei, erklärt die Tel henagen⸗ tur Milli: Der Kommandant des vorgenannten Schiffes, der zwei⸗ sellos die außerordentliche Gefahr erkannte, in die er sich begeben würde, wenn er sich dem erwähnten Orte näherte, will sich mit billigem Ruhm bedecken, indem er sich eine solche Kühnheit zu⸗ schreibt. Tas Ende des„Bouvet“, der in Grund gebohrt wurde, ohne daß er Nagara auch nur von vorne gesehen hätte, bildet die beste Widerlegung dieser kindischen Erfindung.
Ein englischer Minensucher bei Smyrna gesunken.
London, 24. März.(WT B. Nichtamtlich.) Die Ver⸗ lustliste der Admiralität vom 23. März berichtet, daß der Trawler„Okino“ im Smyrnger Golf auf eine Mine ge⸗ laufen und mit der Besatzung gesunken ist.
Ein feindliches Torpedoboot im Schwarzen Meer.
Berlin, 25. März. Ein feindliches Torpedo⸗ boot erschien im Schwarzen Meer auf der Höhe von Arkahava, wagte aber nicht, sich der Küste zu nähern und entfernte sich, ohne irgend etwas unternommen zu
* 2*
Kritische Lage zwischen China und Japan.
Rotterdam, 24. März. WTB. Nichtamtlich.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant“ meldet aus London: Dem „Peking Daily Telegraph“ zufolge werden am Krankenbette Hiclis in der japanischen Gesandtschaft die Verhandlungen fort⸗ gesetzt. Die Artikel 2 und 3 bilden noch große Schwierigkeiten. China hatte bereits zehn von den geforderten 27 freien Handels⸗ plätze gestrichen, da diese in der Mongolei liegen, und China
hat China die 13 Bergwerksgebiete gestrichen, die Japan verlangte, vier- davon befinden sich in der Mongolei. Für die anderen waren
neuen Schwierigkeiten führen. Die Verhandlungen sind bereits bei Gruppe 3 angekommen, nämlich bei der Hanehping⸗Frage betr.
Jangtsekiang. Diese werden aber leichter zu lösen sein, als das Polizeiproblem und die Frage der Exterritorialität.
7 Inzwischen beginnen die Landungen japanischer Truppen an mehreren Punkten. Die Regierung in Peking hat gestern abend dringende Telegramme von den Pro-
Verstärkung erhält, während drei Transportscheffe mit 3000 Japa⸗ 5 schienen vor dem Jangtsekiang und vermutlich auch vor Hankau⸗ Hanlau. Ueber die Verhandlungen betr. China, namentlich über
Interesse konzentriert sich auf die Truppen vor der Takubank Wahrend sich China einer Verstärkung der Besatzung von Tientsin widersetzen kann gemäß dem Friedens vertrage von 1901, mürde jede Verstärkung der Gesandtschaftswache über die bestimmte Grenze hinaus das ganze diplomatische Korps angeben und China
300⁰ chinesische Truppen, die Elite der chinesischen
Armee, und 180 Geschübe um die Hauptstadt zufam⸗
zweifelt. Es sind alle Hoffnungen vorhanden, daß ein Ausweg 1 gefunden wird. 5 Die befreiten Deutschen in Singapore.
Berlin, 24 März(Priv.⸗Tel.) Die Abendblätter mel⸗ der von den Meuterern in Singapore aus der Internierungshaft befreiten Wei⸗
ßen gehört auch ein Teil von der Mannschaft der„Em⸗ weit
den“, die unter der Führung eines Offiziers entkommen
sind. Im ganzen erhielten etwa 20 Deu'tsche auf diese
Amsterdam, 24. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Te⸗ legraaf“ meldet aus London: Das Kolonialamt teilt mit, daß in Singapore alle Teilnehmer am Aufruhr sich d ben, gefangen oder getötet wurden. Fünf Rä⸗
acht zu ein⸗ bis fünfjährigem Gefängnis verurteilt. des Aufruhrs entkamen 17 deutsche 8 sechs urde 00 brac rigen ließ nichts zu wünschen übrig.. . 9 General Bernhardy über Deutschlands Kampf für die Freiheit.
Berlin, 2. März. Mit einem Artikel des Generals
englische Presse. Die„Times“ drucken laut„Voss. tg“
chsucht. Bernhardy betont, daß Belgien seine eigene
erinnert an den Burenkrieg, an Irland, Aegypten und
Indien, an die Aufteilung Persiens zwichen England und Pußland und sagt: Nur ein Sieg Deutschlands kann die Weltherrschaft Englands verhin⸗
dern. Deutschland kämpft für die Entwicklung der Freiheit
vor Lomza.
Suwalki, 16. März. hatte der Kommandierende General von Below eit, mich zum Armeroberkommando seiner Armee einzuladen. Militärische Gründe verboten damals, daß ich von den starken Eindrücken in der Armee Below— deren aufopferndes Ausharren in Ostpreußen während langer und schwerer Winter⸗ monate ja bisher auch nur zum Teil geschildert werden konnte—
Vor Ossomiec und
E
dieser Tage, in denen unter anderem eine Reservedivision drei russische Divisionen, darunter zwei Divisionen Garde, blutig abwies, muß vorläufig anderer Zeit vorbehalten bleiben.
*
Wir stapften durch den hohen Schner in den Wald hinein Der Weg schien fahrbarer dabei, als wir gedacht, eine kunstvolle Bretterlage und dicke Fichtenbohlen bildeten eine feste Unterlage. Ein Auto kam in ziemlich schnellem Tempo vorbei.„Hier ist's richtig,“ sagte der Oberleutnant von den Feldjägern, mit dem ich gefahren war. Ich sah dem vorbeiflitzenden Auto nach An der nächsten Schneise standen denn auch schon die mächtigen Wagen, die zu den Batterien gehörten.
„Wo steht die Mörser⸗Batterie?“ l
„Weiter vorwärts, aber mitten im Wald, sie hatte vorgestern in anderer Stellung einige Verluste.“.
Wir gingen den Weg durch den sehr schönen Hochwald weiter. Der ganze Wald schien in ein Geschützarsenal umgewandelt zu sein. Jegliches Kaliber bis zu Riesen hinauf stand da zwischen den Tannen. Mörser und Kanonen. Wenn sie gleichzeitig schössen, müßte es sein, als ob die Hölle aus dem Walde hervorbräche. Aber augenblicklich donnert es nur weiter vorn.
„Was machen die Russen heute, Kanonier?“) N 8
„Sie besehen sich die Wirkung von gestern. Sie schießen fast gar nicht.“ 8
Rechts am Weg, dicht hinter ein paar Tannen, in einer sehr schmalen Lichtung, stehen plötzlich die sauberen Ungeheuer.
„Die Rillen waren in der Tat noch so scharf in der Führung. daß man dem Ungetüm die 600 Schuß kaum ansah. Was hatte diese Batterie alles in den Grund geschossen und jetzt funkte sie auf Ossowiez. Zwei Forts schwiegen.
Die Bedienungsmannschaften sprangen zurück und faßten den Eisenwagen, setzten ein, sprangen wieder vor.„Schuß, Schuß.“ Ununterbrochen rollte der Donner. Von diesem Granatenhagel war Maubeuge gefallen, Namur, Luneville g
Wir verabschiedeten uns. Es blieb der Eindruck einer un⸗ keimlichen Präzision. Wie sorgsam ist das ausgetiftelt, daß die Bettung sofort fertig ist, wie glänzend ist die Unterbringung der Riesenlast geregelt, wie ist der Wagen konstruiert, daß er außer dieser Last noch eine Anzahl von 400 Klgr. schwerer Zuckerhüte tragen muß, damit die breiten Räder richtig fassen. 50 „Ich sah dann nach allerlei deutschen„Neuheiten“, die ihrer Zeit für sich„sprechen“ werden. f Am Waldrand, hinter dichter Tannenhecke, standen zwei Scherenfernrohre. Der Artillerieoberst, der zufällig an der Be⸗ obachtung war, stellte freundlicherweise den Apparat auf die Haupt⸗ stellung. Man sah deutlich das längliche Viereck der alten Be⸗ festigung, das an der südlichen Seite völlig niedergelegt war. Ge⸗ stern hatte es Explosionen gegeben. Aber hinter der Festung stiegen wieder leichte Hügelreihen, die das Sumpfnest erhöhten und die eisige, glitzernde Ebene dehnt sich vor den russischen Feldstellungen aus. Diese Hügel, die hellblau, kaum von den Abendwolken ab⸗ gehoben, die Festung und die Ebene beherrschen, mögen die Russen inzwischen feldmäßig befestigt haben.
*
Irgendwo hinter St. liegt die deutsche Stellung vor Lomza. Ein kleines, dreckiges Nest, dieses St. Mehr Juden als Polen auf den Straßen. Es ist Sabbath, als ich durch die Hauptstraße gehe. Schabbes. Ueberall stehen sie vor den Türen, und auf ein⸗ mal fängt das Donnern der Geschütze vor Lonza an. 5
„Werden sie nehmen Lomzi?“ fragt mich eine Jüdin.„Mein Mann ist dort und ich werde ihn nur sehen wieder, wenn sie haben genommen 8
Alle Handelsbeziehungen, alle Verbindungen führten hier nach Lomza, und ich glaube diesmal in der Tat, daß die Leute von St. für die deutschen Waffen beten, wie sie überall verfichern. Es mag schlimm sein, wenn die eiserne Linie nach vorn alles ab⸗ schließt, und nach Deutschland natürlich leine Verbi sind. Die Quartiere sind ganz gut. Ein junger Zahlmeister sagt mir, 44 1 8 in 93 bishet er⸗ wi ätten, ie bildschöne Haustochter gibt i ein neues Stück schneeweißes Schabbeshrot. Als ich mein Glas Tee bezahlen 9 ae dd 99 1 Ve. 1 ndli 9
nehmen der Juden des Gouvernements Suwalli fällt mir auf. Freilich sind die deutschen Truppen hier quch zum erstenmal und die wiederfehrenden Russen haben nicht die jüdische Bevöl⸗ kerung in der stärksten Weise terrorisiert wie die in Suwalki.
Schwere Geschittze rasseln durch die Straßen. Mit großen neugierigen Augen sehen die Juden den Zug.„Was ist das?“ fragt eine Frau drei Berliner, die mit Ruhe und Sachkenntnis e schälen und in einen Eimer, der mitten zwischen ihnen steht, werfen. 8
Die ieht i i d 10„Ach ja, i. ee ee ee. e der
*
Szezuczyn auf dem Wege zurück Grajewo hat ein schönes mit einer sehr schönen Kirche. Teile des Klostergebäudes sind als Spital eingerichtet. In einem Saal liegen und stehen leichtverwundete Russen, Garde. Sie sind in den letzten, sehr bluti⸗ gen Gefechten gefangen genommen worden. Als der Kürassierleut⸗ nant, den sein Dienst hierher führte, mit mir in den Raum trat, nahm die Mannschaft Haltung an und ein Unteroffizier salutierte. Stramm. Es waren fast alles Leute aus dem Petersburger Bezirk, wahre Hünen darunter. Ihre Gefichter waren fest und zeigten keine Spur von Entbehrung oder Strapazen, die Garde war ja bis hierher geschont worden Körperlich waren diese kräftigen, gut gekleideten und ernährten Menschen sicherlich dem Durchschnitt der Reservedivision, der sie sich ergeben hatten, mindestens ebenbürtig, nach den schweren Gefechtstagen, die die Division hinter sich hatte, vermutlich sogar überlegen. Aber die Riesen hatten e e batten sich in dem Gefecht, das eins zu vier stand, abwei assen, weil in ihnen der lebendige Wille, um jeden Preis vorwärts
kommen, fehlte. Diese Leute, durchschnittlich intelligente Kerls hatten nichts als den Wunsch: Wenn die Schweinerei nur endlith vorbei wäre und ich in meinem Gärtchen oder mit meiner Frau unsere Kohlsuppe äße! Auch die nicht mehr jungen Mannschaften der deutschen Reservedivision denken an N Glück der Heimat, aber sie denken, daß man nur durch den Sieg zu ihr marschieren kann. Dies eiserne Gefühl, daß 110 0 werden muß, daß da hinter dem Feind, hinter dem völlig geschlagenen Feind erst das
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In der Kirche von Szczuezyn, in der schönen, goldstrahlenden Klosterkirche von Szezuczyn saßen drei Nonnen, die nicht geflüchtet waren. Ihre weißen Hauben zitterten unter dem Windhauch, der durch die Türen flog, als sie ein alter Mann mir öffnete. Man hörte 1— 1 von Ossowiec* Die drei beteten. Ihre schönen, en ichter waren geneigt. sich mit dem Grollen von Osten plötzlich ein neuer Ton deutlich don 3 Drei Gesichter sahen auf. Der Wind trieb das ferne Dröhnen von
berichten konnte. Inzwischen ist es moglich, ein paar Bilder aus den letzten Februartagen zu geben. Die ilderung der Kämpfe
Lomza herüber, An allen Linien der Russen donnerten die deutschen
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Kanonen. Drei paar angstvolle blaue Augen sahen den Fremden an. 1 aus 2
5 et Schicksal.
1 Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.
Straftontribution für russische. Suwalki, den 21. März.
In außerordentlich humaner Weise hat die deutsche Heeres⸗ verwaltung die Bevölkerung und das Privateigentum der neuer⸗ dings besetzten Teile Polens vor jedem kleinsten U ff ge⸗ schüßt. Die russische Antwort auf das mustergültige Verhalten unserer Truppen war, daß russische Reichswehrhaufen plündernd und 7. ohne jeden militärischen Zweck in den nördlichsten Zipfel Ostpreußens eingefallen sind. Ihre Bestrafung wurde be⸗ sorgt, aber außerdem wurde sofort die Kontribution der wohlhabenden Stadt Suwalki auf bunderttausend Mark er⸗ — und die Erhöhung und der Grund der Erhöhung dem Magi⸗ at von Suumulki mitgeteilt. Um die Durchführung der Kontri⸗ bution zu sichern, wurden e aus den besseren Ein⸗
werden. Deutsche Flieger bekamen gleichzeitig den Auftrag, die Festungen Komno und Grodno mit Bomben Der
ausgeführt. Der Marktplatz von Grodno wurde von sechs 5 getroffen, die starke Wirkung wurde deutlich festgestellt. Es wird von nun an von der deutschen Heeresleitung, die die Mittel dazu in der Hand hat, strengere Bestrafung für die systematischen und schamlosen Plünderungszüge, die nur den Zweck haben, deutsches Privateigentum zu zerstören, durchgeführt werden. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß jeder weitere russische Versuch, das völker⸗ rechtswidrige Verhalten in der Kriegsführung zu wiederholen, nur für die Russen selbst die schlimmsten Folgerungen haben kann. Da man in der russischen Heeresleitung völkerrechtliche und mensch⸗ lichen Erwägungen nicht zugänglich zu sein scheint, werden viel⸗ leicht die praktischen Erfahrungen endlich den Gesetzen N 5 Kriegsführung Geltung verschaffen, zumal die Gelegenheit, legenden Feier der rener ehr faut alten large een egensten Teilen uri aum allzu lange
dürfte. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.
Aus dem Reiche.
Liebknecht in Uniform?
Berlin, 24. März.(Ctr. Blu] Reichstags abgeordneter Liebknecht, der seinerzeit bei den Pionieren seiner Militär⸗ pflicht genügt hat, ist nunmehr nach der Vertagung des Reichstages, wie der„Lok.⸗Anz.“ meldet, als Lan dsturmmann zu 1 Waffen einberufen worden und gestern nach Lothrin⸗ gen abgereist, um sich dort bei der Armierungstruppe zu stellen.
Aus Stadt und Can. Gießen, 25. März 1915.
* Volksernährung und Bahnhofswirt⸗ schaften. Die Frankfurter Eisenbahndirektion hat allen Bahnhofswirtschaften ihres Bezirks nahegelegt, während des Krieges die fertigen Mittagessen mit mehreren Gängen ab⸗ zu schaffen und den Reisenden eine Auswahl der einzelnen Speisen auf der Speisekarte vorzulegen. Die Wirte sollen fer⸗ ner statt der vielen Fleischspeisen ihr Augenmerk auf die Dar⸗ bietung von Kartoffel-, Eier-, Milch⸗ und Süßspeisen rich⸗ ten. In erster Linie sollen sodann solche Nahrungsmittel verwendet werden, die in größeren Mengen am Markte vorhanden sind. Brot darf nur auf Verlangen und 22— 25e 5— 7 6 allen Um 3 0 älle ni rtgeworfen, sondern im eigenen triebe verwendet oder an andere Personen zur Weiterverwer tung abgegeben werden. 3
* Ehrung Professors D. Dr. Holtzmann. 25 Jahre waren im letzten Semester en, seit Herr
Professor D. Dr. Oskar Holtzmann sich an der hiesigen
theologischen Fakultät habilitierte. Aus diesem Anlaß wurde dem Jubilar am heutigen Tage in seiner Wohnung von einer Abordnung seiner dankbaren üler unter Führung des De⸗ kans 32* tz 1 175„ Adresse über⸗ reicht, die fo n Wortlaut hatte: 5
* Herr Professor! Festliche Feiern läßt die Zeit nicht zu. Aber all das Gewaltige und Er des Kriegs läßt uns nicht vergessen, was uns der Friede Großes und Wertvolles hat. Und aus all den Sorgen und hen der Zeit hebt it ihre Stimme. Ihre alten
die er freuen sich des Semesters, an dem Sie vor 25 Jahren sich mit reichen Wissen und unerbittlichen Wahrheitsernst in den Dienst unserer
Landesuniversität gestellt haben und in der thevlogischen Fakultät ein geehrter und geliebter geworden sind. Wie Ihre Arbeit in diesem Zeitraum der gesamten theologischen Wissenschaft wert. volle neue sse erschlossen und bedeutsam dazu mitgewirkt hat, die Gedanken des Neuen Testaments klarer zu erfassen und die
Das soll Ihnen Die sehr große ein Beweis ten 50 Se 1* Hreiskomitee für r. riegshilfe. In Uebereinstimmung mit seinen rbei plänen 2 das Kreiskomitee die von anderer Seite ge⸗ Aufklärung über eine den.
nskursus über„Volks⸗
Denken an andere, weiche Dinge anfängt, machte die legen⸗ der Ortsauss. eine erfreuliche Beteili
beit der angestrengten und mitgenommenen Bataillone aus. 5 und das Interesse für die— e , e gefördert Solche haben seither schon mit gutem Erfo c weitere sind in Aussicht genommen. Die Ver⸗
* Höhere und erweiterte Mädchenschule. Wir entnehmen dem von Direktor Dr. Störi 0 erat Jahresbericht der Gießener höheren und erweiterten Mädchenschule, daß, im abgelaufenen Schuljahr i ge 369 Schülerinnen die erweiterte Mädche b
des Krieges“ teilnehmen
A
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