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Wissenschaft Utrtb wtfctct erben um> Fürstent hums besten nutzen willen mit einem steten Vesten vfirichtigen Berkanse, MH besten- digst vnnd Cresstigst, der Bonn rechts oder gewohnheit wegen bk schehen käme, Grafit vnnd macht haben soll vnd magk, Bund Crast dieses briwes verkaufsen dem Besten vnserem lieben Getrewen, Friederichen vonn Rolshansen, vnsers freundlichen lieben Bruder« vnnd Gevattern, Landtgravens Wilhelms zu Hessen, O b r i st e n, allen seinen rechten erben, vnnd Künftigen mit ihrem gutten wissen vnnd Jnhawern dieser vnserer Kerschreibung, Bnnser Sch loh vnnd Stadt Staussenberg mitt allenn Bund jedenn derselben In, An vnnd Zugehorungen, nne die genannt vnird Nahmen haben mögen, »ichtts ausgeschieden. In aller- massen das Herpracht Ist, Bor vnnd vmb sechs Tansent g u I b e n n , Jdenn gülden,i tzu fünfzehn bähen pp, ivelche ob­genanter Friederich vonn Rolshansen vnns bar dargezellt vnnd geliefertt hatt, wie die auch Inn Bnnserm Ruhen empfangen vnnd anwenden lassen.

Lagen demnach berunen (berülnten) Bnserm lieben Getrewen Friederichen vonn Rolshansen, saine» Erben, vnnd Mit Ihrem gutten wissen vmrd ivillen Inhabern dieies briesfs vorberurter Haupt Summe hiermit q u v i t vnnd w o h l - be, alltt, Sagen derhalben für die bemeltten Käufer Ihre erben vnnd ntitbeschriebene folchs vnnser Schloß vnnd Stadt Stansenbergk Mit seinen In an vnnd Zugehorungen, alß obstshet, in einer rnigen gewehr Bnnd oesitzung, vnnd wir, »nfere Erben vnd Nachkommende Fürsten zu Hessen darauh, wollen sie darbei treulich schuhen, schirmen, Berthcdingenn vnnd handhaben, auch aller inniglichen Ansprüche, was dero durch vnfer Verursachen an sie gelangen möchte, entnehmen.

Darumb so sollen vnnd nmgen nun hinfüro der Vorgedachte Friedrich vonn Rolshansen, saine Erben vnnd mit­beschriebene, dah gemeltt Bnser Schloß vnnd Stadt Stans- s e n b e r g k Mit Ihren An In vnd Zugehorungen, wie obgerurt, ginne haben, nutzen, Niessen vnnd gebrauchen nach Ihrem willen Bund gefallen von Unfern Erben vnnd , . von,

Unsert wegen U n b e h i n d e r t t, Jnmahen das Herkonunen vnnd gebraucht worden ist. Damitt auch solch Unser Schloß Stauf- senbergk nicht verwüstet noch in abfäll komime, im Be­sonderen in gutten besserung vnnd bawe gehalten were, So verwilligen wir genieltten Friedrich vonn Ro ls hau­se n, daß er an solchenn vnserem obgemellten Schloß Sechs­hundert gnldenn. Münz hu sechs vnd zwanzig albus, v er - v a w e n Magk, Doch das Jder zeitt solich bawen Mit vnserem wissen Vnd off vorgehender besichtigung beschehe, vnnd vorgenommen, auch vorter (fürder! dah Jyenig, ,vas vnnd wie es zu demselben baw geivendett teglich vnnd wöchentlichem zu Registern bracht werde, vnnd das er also an solcher Summe der sechshundert guldenn künftighin Verbaiven vnnd mit Bauregistern bescheinen würdt, dah soll Ihme seinen erben vnnd mitbeschrie­benen Zur zeitt der ablossung mitt vnnd beneben dem Psand- schilling obgenant güttlich Widder geben vnnd bezalt werden ohn g e v e r d e.

Wir haben auch ermelttem Friederichen vonn Rolshansen »ergont vnnd zugelassen, Da etl,oas zu dem Borgenanten Un­serem Schloß vnnd Sladt Staussenbergk gehörig, anderen verpfändet, verschrieben oder versaht wehre, daß er solches auch vmb denselben Psandschtlling, darüber es lauth darüber

g egebener briesf vnnd siege! verschrieben ist, widderlosen lnnd zu oorgenantem Unserm Schloß vnnd Stadt Staussen- bergk Prinzen Möge, vnnd waß er also desseir zu sich losen wurdt, solches soll Ihme vfs Darlegung der zuge- lostcn Verschreibungen auch gütlich Widder erleget vnnd h e z a l e t t werde»,

> ^ (Fortsetzung folgt.)

vermischte».

Brennendes Eis, In unserem Zeitalter der Nord- landsahrte« vergrößert sich von Jahr zu Jahr die Zahl derer, die das volare Treib- und Packeis aus eigener Anschauung kennen lernen. Da dürste öS von Interesse sein, etwas von den merkwür­digen Ansichten zu hörein, die man in früheren Zeiten von diesen Etsmassen hatte. So berichtet der im 11. Jahrhundert lebend« Domherr Adam von Bremen in seinerHamburgischen Kirchen- aeschichte" hei der Beschreibung ber Insel Island, dah jenes Eis so schivarz und trocken vor Alters zu sein schejinel, dah es brenne, wenn man es anzllnde. Dieser Glaube hat sich,it überraschender Zähigkeit noch säst bis in die Gegenwart erhallen. Im Jahre 1774 bemerken die Dänen Olaffen und Povelsen in der Schilderung einer von ihnen unternommenen Bereisung Islands, dah nochin diesen erleuchteten Zeilen selbst große Naturknndiger in ihren Schriften die Ungereimtheit anzuführen pflege», daß dieses Eis, besonders die großen Stücke, Feuer fangen und als Holz gebraucht loerden könne". Zum Beweis für die Richtigkeit derartiger Behauptungen führte man die Beobachtung an, man habe eine helle Flamme aus Mni Eise herauskommen sehen, Olaffen und Povelsen suchten die Erscheinung dadurch zu erklären, dah es sich in solchen Fällen um

brenne,wes Treibholz gebandelt habe, das sich infolge der starken Reibung zivifchen dem Eise erhitzt habe und in Brand geraten sei. Eine andere Erklärung gab bald daraus der Professor und kur» fürstliche geistliche Rat Weher zu Landshut, Dieser beobachtete im Jahre 1795, als bei Antritt des Tanwcttcrs zu Dillingen da? Donaneis brach, in der Abenddämmerung, daß zwischen den Eis- stücken, die sich übereinander schoben, Fcuerstrahlen in Menge her- vorschossen. Da nirgends im Strome sich Holz zeigte, und di« Feuerstrahlen auch nicht denen einer Holzslamme glichen, sondern denen, die aus kräftig geriebenen Eiskugeln hervorkommen, sot glaubte Weber, daß es sich auch bei dembrennenden Eise" um Vorgänge elektrischer Natur bandle. Eine andere höchst seltsame Ansicht, die iwch gegen das Ende des 18, Jahrhunderts selbst von Gelehrten allen Ernstes vertreten wurde, tvar die, daß das Treib« eis zum größten Teil aus Salpeter bestehe und deshalb in de« Pulverfabriken gebraucht werden könne.

Büchertisch.

D ie Werkbuud-Nummer derDeutschland", die soeben in recht stattlichem Umfange und gnit erner Füll« eigenartiger Photographien und künstlerischer Zeichnungen er« schienen ist, gibt ein außerordentlich interessantes Bild von deht gefamlen Umfang der vielbesuchten Kölner Ausstellung, gewahrt aber durch die Auswahl der Beiträge insbesondere einen tiefen Einblick in die vielseitige Tätigkeit der deutschen Werkkunst, dt« ja auf 'der Kölner Ausstellung zum ersten Male in geschlossener Größe vor die Oessentlichkeit tritt. In dem einführenden Aufsatz Köln als Stadt der Deutschen Werkbundausstellung" gibt Bes^ geordneter Rehorst, der geschäftsführende Vorsitzende der Aus­stellung, eine sesselnde Darstellung von dem Wesen der deutschen Werkkunst, Aus dem weiteren Inhalt des Heftes erwähnen wir vor allem als Beiträge von wertvoller prinzipieller Bedeutung die Artikel:Der Weltbund und die Kunst?',Der Werkbnnd mw das Verkehrswesen",Werkbund u,id Industrie", Moderne Er-, holungs- und Vergnügungsstätten",Veredlung der Reklame", Städtebau und WoMrkultur",Die Tätigkeit der Frau im Sinne der deutschen Werkkunst", die vor allem für die weitesten Schichten des Publikums Interesse haben uich diese Nummer nicht nur zu einem wertvollen Führer, sondern auch zu einer Veröffent­lichung von bleibender Bedeutung stempeln,

Ravensteins Touristenkarte der Umgegend!

vonGießen.die wir vor einiger Zeit schon kurz ettvähnt haben, mit der Markiernngsboarbeitung des Zweigvereins Gießen des Boaclsbcrger Höhenklnbs (Maßstab l: 100000, Preis aus Seinen* Mk, 1,50) ist int Verlag Ludwig Raven stein, Frank­furt a, M, erschienen. Me Karte reicht von Marburg im Norden bis Nauheim im Süden, von Dillenburg im Westen bis Frer­ens en und Nidda im Bogelsberg im Osten, Die touristisch inter­essante Gegend des Lahntales mit feinen Nachbargebieten ist in überaus klarer, selbst dem Laten leicht verständlicher Weise durch ?sachen Farbendruck dargestellt. Besonders der Eindruck der Orts- zilänchen in twsa Und die kräftig gehaltenen Markierungszeichen! gestatten rasche Orientierung, Die Gebirgsdarstellnng mit brauner Kreideplatte gibt der Karte in Verbindung mit den grün ge­druckten Waldflächen eine leichte Plastik, welche deutlich Höhen sind Täler hervortreten släßt. Men Wandet freunden fei die in allen Buchhandlungen und heim Verlage käufliche Karte bestens empfohlen, _

Diamantrütskl.

In die Felder nebeustehenber Figur sind die Buchstaben abcddeseh

h i 1 1 m m in u n u n n o U a

derart einzutragen, daß die wagerechten _ Reihen solgendes bedeuten:

I I. Einen Consonaiiteii.

2. Gebirgszug in Thüringen,

3. Weiblichen Vornamen,

4, Stadt in Bayern,

5, Einen Bogel,

S. Ungarischen Geschichtsschreiber.

7. Einen Consonanlen.

Die senkrechte und wagrechte Mittelreihe ergeben das Gleiche« Auslösung in nächster Nummer,

Auflösung der Skat-Ausgabe in voriger Nummer: Abkürzungen: tr Treff, p = Pique, e Event, carCarreau trB = Treff-Bube, pA Pique-, cD = Coeur-Dame u|io. Mittelhand erhielt: pH, cB, cZ, cK, carZ, carK, carD, car9, car8, car7, im Scat lagen tr7 und c7; Rest für Hinterhand. Verlaus de» Spieles :

I) V. oA M. 08 H, carB

2) H. pD B. pA M. cB

3) SOl.carK H. trB V. carA

4) H. pK V. pZ M. pB Vorderhand bekommt auch int weiteren Verlauf keinen Stich« da Mittelhand mit Coeur und Carrea» am Spiel« bleibt.

Redaktion: tk Neurath. Notattousdruck und Verlag der Brühl'schen Unlversttäts-Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Ließen