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llr. 305 Zweites Blatt Jahrgang

Erschein! kSzlich nM Ausnahme des Sonntags.

Die»ietzener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich be,gelegt, das llreirblitt für den «reis Sietzen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschastlichei, Lett-

fragen" erscheinen monatlich zwennal.

ießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Dienstag. 2l?. Dezember

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Schriltleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul­strabe 7. Geschäftsstelle u.Berlag: LgM bl,Schrift- leitung: e=@112. Adresse liir Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Aus dem Reiche.

friegsfursoigc des deutsche» Lokomolivführerstaiidcs.

Der B-D.L. (Reichsverbaud) hat in der 9fr:. 47 der L. E. Z. das Ergebnis seiner 1. Sammlung bekanntgegebcn örfreulicherweise koimte dies mit rund 150 000 Marl au ,egeben werden. Der Kaiserin wurde die Sumnic uon 20 000 Mark für die Kriegshilfe zur Verfügung gestellt diese Summe tourde zur Einrichtung eines Lazarett, uges verwandt. Ter Lazerrefrzug konnte dereitS am . Dezember dem Betrieb übergeben werden. Der Preu fj. )ess. Landesverband opfert monatlich einen be- >eutenden Teil des Fahrgeldes für die Kriegsfürsorge. Zon diesen -summen ivird regelmäßig 1/3 dem R.-V. zur Äfüllung der von rhni übernoimnencn Verpflichtungen iberwiesen, >/, dient der Befriedigung besonderer Kriegsb» inrfnlsse im Preuß, Hess. Landesverbandsgebiet und das ctzte Drittel verbleibt den Ortsgruppen fiir die örtliche LriegSfürsorge. Von dem R.-V. sowohl als dem Landes- > erb and wurden je 50 000 Mark zur Beschaffung ivarmer Interkleidung den maßgebenden Stellen überwiesen. Schat- ungswersc hat der deutsche Lokvmotivfnhrerstmid schon über 00 000 Mark bis l)«utc für die KriegSfiirsorgc aufgebracht.

»

Demlluter st aut ssek re tärim Auswärtigen !l ni t. Wirkt. Geh. L e g a t i 0 n s r a t Z i m m e r m a n n, ft der Charakter Wirkt. Geh. Rat mit dem Prädikat Erzel- cnz verliehen lvorden. ' Zimmermann gehört dem Ails- värtigen Amt seit dem Jahre 1002 an. zuerst als Hilfs- irbeiter. dann als Vortragender Rat. 1010 wurde ihm die -teile eines Dirigenten der politischen Abteilung über­ragen. lluterstaatssekreiar ist er seit deni Jahre 1011 alS Hackrfolger Steminrichs. Zimmerinami, der als hervor-- agende Arbeitskraft gilt, ftehi im 50. Lebensjahre.

Dem Präsidenten des R e i ch S b a n k - T i r e k- 0 r i u m S, Tr. Havenstei n, wurde vom Kaiser das Lisernc Kreuz am weiße» Bande mit schwarzer Gin ajsnng verliehen. Dazu, das: der Kaiser dem Staats- nuiister v. Breitenbach und den; Präsidenten des Reichs- '<mk-Direktoriums Havenstein das Eiserne Kreuz am weißen staube mit schwarzer Umfassung verliehen habe, schreibt üe ..Börsenzeitung" Diese Kriegsauszeichnung für die bet- ich genannten Persönlichkeiten ist eine in hohem Grade »erdienie. Hat der Eisenbahuminister durch die Organisation ines Verkehrs ohne gleichen dazu beigetragen, daß die 'normen Truppenbewegungen glatt von statten gingen, so >at der Präsident des Reichsbank-DirektoriumS durch weit msblickeude Maßregeln Sorge getragen für die finanzielle -icherstellimg des Reiches. Dieses sind Taten von höchster bebeniung für die zuverlässige Durchführung der Kriegs- laue nach beiden Fronten.

Der91 ationalstiftung für oie Hinterbtie- lenen der i in Kriege Ge s al ten e n" hat die Reichs- ßostverwattung ihre Äcittvirkung dadurch geliehen, daß sie amtliche Postanst.altcn deS Reichs-PostgebietS in danlens- vcrter Weise zur Annahnie von Spenden für die Stiftung rmächtigte. Bisher sind durch die Postanstalten rund -68000 Mark an den Schatzmeister der Stistnng abgeführt vordem Einen weiteren erfreulichen Zuwachs haben die StiftnngSmittel vor turzem erfahren, indem oer National- tistung von demAusschuß der Kriegsspende von Ange- sürigcn der Reichs-Post- und Telegraphenverwaltung" ans len von den Bcrnfsgcnossen gespendeten Beiträgen die Zumine von 100001- Mark überwiesen worden ist. Mit Rücksicht auf den guten Zweck der Stiftung Versorgung oer Hinterbliebenen unserer tapferen Krieger ist zu wünschen, daß ihr die Teilnahme weiter Kreise der Be- .wlkcrnng auch fernerhin erhalten bleibt. Eine günstige Gelegenheit zu solcher Betätigung dürfte das bevorstehende Neujahrsfest bieten, indem die für die Ablösung von Neu­jahrsglückwünschen und Geschenke» bestimmten Geldbeträge diesmal in möglichst ausgedehntem Umfange der National- stijtung zugewcndet werden. Zur Einzahlung der Beträge ist überall bcqueine Gelegenheit vorhanden, da nicht nur alle Postanstalten einschließlich der Postagenturen und Post- Hilfsstellen, ja sogar auch die Landbriefträger auf den Be­stellgängen Beiträge für die Nationalstiftung vom Publi­kum" entgegennehmcn.

Ausfuhrverbot für Chemikalien. Für eine große Reihe von Chemikalien und pharmazeutischen Erzeug­nissen (darunter Veronal, Lanolin, Vaselin, Salvarsan, Fob- und Bromvcrbindungen, Guttapercha-Papier) wurde ein Ausfuhrverbot erlassen bczw. wiederholt erlassen.

Der Neujahrsbriefverkehr. Mit Rücksicht auf die große Ucberlasknng der Feldpost muß dringend empfoh­len 'werden, den 'Neujahrsbriefverkehr an die Truppen im Felde nach Möglichkeit einzuschränken, sedenfaNS aber auf die Absenkung "von inhaltslosen Schcrzkarten unter allen Umständen zu verzichten. Seitens des KricgsminifteriumS ist im Armeeverordnungsblatt ein entsprechender .Hinweis erlassen worden, der auch in der,Heimat überall beachtet werden sollte.

Au» Stadt und Land.

Gießen, 29. Dezember 1914.

»* Ein Dankschreiben vom Gießencr Re­giment. Mit dem letzten Ersatztransport hatte der hiesige Zweigvercin vom Roten Kreuz eine kleinere Liebes- gaben scn du n g. ljauptsächlich Nahrungs- und Genuß- mittel. an unser Regiment geschickt, dessen Kommandeur in sehr herzlicher Weise dafür gedankt hat. Sein Schreiben lautet:

An den Vorsitzenden des ZweigvercinS des Roten Kreuzes. Herrn Landgerichtsrat Wiener, .Hvchivohlgeborcn, Gießen, Lickrg- straße (Alte Klinik). .. ,

Euer Hochwoblgcboren bestätigt das Regiment Kaper Wilhelm de» Emvsang der mit dein letzten Eriatztransport hier eingcgangenen ichönen und hochwillkommenen Liebesgaben. Im 9!amen des Regi­ments spreche ich Ihnen und allen Beteiligten den herzlichsten Tank aus für diese letzte Sendung, sowie auch für die schon vorher eingctrosienen umfangreichen Liebesgaben, deren Ankunft ^ mit heilem Jubel begrüßt wurde. Es hat jeder Angehörige des Regi­ments aus den ihm zuteil gewordenen Gaben die große Liebe und Treue herausgesühlt, mit der seiner in der Heimat gedacht worden

ist. Ich versichere Ihnen, hochverehrtester Herr Landgerichtsrat, daß die 110 er dankbarst der Heimat gedenken und die treue Fürsorge, besonders des Vereins des Roten Kreuzes, aus das angenehmste empfinden.

Es tvird Sie interessieren, zu crsahren, daß der Gesundheits- znslaiid des Regiments trotz andauernder Nässe in den schlammigen Schützengräben ein durchaus günstiger und daß Stimmung dauernd zuversichtlich ist.

Die übersandten Grüße erwidert das Offizierkorvs und das Regiinrnt aui das herzlichste, ich bitte ergebenst, die Grüße sehr gefälligst weiter übermitteln z» motten.

Mil besondeeS verbindlichstem Gruß au Euer Hochwvhlgeboren bin ich Ihr ergebenster

R 0 t h a r t, Oberstleuttrant und Regimentkommandeur.

** Die Auszahlung der Familienunter- stützungeu für Angehörige der zum Heeresdienst Ein- berusenen für die Zelt vom 1.15. Januar 1015 findet an nachgenaunteu Tage» vormittags von 8l Uhr im Stadt­haus. Zimmer 9fr. 16, statt: Samstag, den 2. Januar, Montag, den -l. Januar, Dienstag, den 5. Januar, Mitt­woch, den 6 . Januar, Donnerstag, den 7. Januar und Freitag, den 8 . Januar.

** Opfers in». Zufällig erhielten wir Kenntnis von einer hochherzigen Gabe, welche ein junger Schulverwalter aus dem Kreis Gießen für unsere tapfere Marine gespendet. Von seinem geringen Gehalt hat er sich 70 Mark erspart und dieselben zu obigem Zweck abgeliefert. Er hatte dazu bemerkt,da es ihm nicht vergönnt sei, als Freiwilliger mitkümpfen zu können, und so wolle er aus diese Weise seine Schuldigkeit tun!"

** Unsere kriegsfreiwillige Kapelle kon­zertierte vor vollbesetztem Hause am zweiten Feiertage unter Leitung von Altmeister Krauße. Die gehegten Erwartungen wurden noch übertroffe», und wie wir hören, haben sich die Mitspieler auf dringende Bitte hin entschlos­sen, am Neujahrstage noch ein letztes Konzert folgen zu lassen. Das Konzert soll dem gleichen Zwecke dienen wie das letzte, damit den bedürftigen Hinterbliebenen unserer wackeren Streiter zur See eine namhafte Unter­stützung werde. Von den musikalische» Leistungen, die sämt­lich künstlerischen Ansprüchen standhielten, verdienen be­sonders hervorgehoben zu werden das Finale aus Lohen- grni, welches trotz erheblicher Schwierigkeiten, die die Wiedergabe bietet, in geradezu formvollendeter Weise zu. Gehör gebracht'wurde. Ein Gleiches gilt von der Ouvertüre zu Verdis Sizlliamscher Vesper, ein Stück, das ob seiner Schwierigkeiten selten geboten nstrd. Sehr wirkungsvoll gestaltete sich auch die Seleotion ans Webers Preziosa. Be­sonderen Beifall erntete Herr Herrmann in Handels Largo als Cello-Solist, und große Freude rief eine Kom­position unseres Mitbürgers Paul Ei mDes Hirten Mor- geugruß" hervor. Besonders wirkungsvoll gestaltete sich in diesem Stücke das Oboe-Solo des Herrn Währ um, der sich mit seinen Fähigkeiten als Solist bisher zu bescheiden zurückgehalten hat; hoffentlich läßt er diesen Vorwurf sich nicht noch fernerhin machen. Der dritte Teil des Konzertes, eröffnet mit Altmeister Krauß es MarschOsfiziersruf", diente mehr dem Geschmack des Freundes leichterer Musik und fand solchen Beifall, daß Wiederholungen und Zu­gaben nicht ausbleiben durften. Wenn es richtig ist, daß das Konzert a»n Neujahrstag noch bessere Leistungen und bedeutendere Ueberraschungen bringen soll, bedarf es keiner weiteren Empfehlung seines Besuches, der ja zweifel­los schon des guten Zweckes wegen, der mit dem Konzert verfolgt wird, nicht hinter dem früherer Konzerte zurück- steheu dürfte.

** Eine angenehme Unterhaltung wurde am Sonntag den in der Heil- und Pflebeanftalt unter­gebrachten Verwundeten durch Gesangsvorträge des Ge­mischten- und Frauenchors des Evang. Ar­beitervereins geboten. Die einzelnen Darbietungen, die vorzüglich in den Rahmen der Weihnachtsstimmung paß­ten, fanden bei den Zuhörern, die Weihnachten nicht zu Hause feiern konnten, allseitigetl Beifall, so daß sich der Chor zu verschiedenen Zugaben entschließen mußte.

** Die Ortsgruppe Gießen der Lokomotiv­führer-Verbände, bestehend aus den Lokomotivfüh­rern und Anwärtern der Detriebs-Werkstätte Gießen, so­wie der Bahnhöfe Laubach, Londorf, Dützbach und Grünberg, gab für Zwecke der Kriegsfürsorge aus her Vereinstasse 100 'Mark, während durch Sammlung 3520 Mark aufge­bracht wurden. Hiervon sind 1442 Mark dem Reichsverband, 830 Mark dem Landesverband und 1250 Mart der örtlichen Kriegsfürsorge überwiesen. Hiervon erhielt die Städtische Kriegsfürsorge für Liebesgabenfonds für die bedrängten Grenzgebiete 380 Mark, das Rote Kreuz 200 Mark, Marine- Verein 50 Mark, Prof. Völzing 50 Mark, Gardeverein 20 Mark, Volksküche 100 Mark, während 180 Mark zur Unterstützung bedürftiger Familien verivandt wurden. Der Rest soll zu weiteren Unterstützungen Verwendung finden. Tie Sammlungen werden fortgesetzt.

** Aus dem Gefangenenlager. Am Trieb sind jetzt nahezu 6000 Gefangene interniert, die alle franzö­sischer und belgischer Nationalität sind. Die cingebrachteu Engländer und Russen, sowie die exotischen Völker werden von Gießen nach anderen Lägern abgeschoben, sobald sich dafür eine Gelegenheit bietet bezw. sobald ein größerer Transport zusammen ist. Unter den Gefangenen in Gießen befinden sich etwa 25 Frauen, die in einer von dem übrigen Lager durch einen hohen Zaun getrennten Baracke unter­gebracht sind.

** Verkehrte Welt. Ein Freund unseres Blattes war Zeuge folgenden heiteren Zwischenfalles: Vom Ge­fangenenlager ivurden vor einigen Tagen sechs gefangene Franzosen zu irgend einer Arbeit hinter das Kasernen- gelände transportiert. Eine Frau aus der Zuschauermenge wollte den Franzmännern anscheinend mit ihren franzö­sischen Sprachkenntnisseu imponieren und rief ihnen aus französisch eine ihrer Ansicht nach diesem Zweck entsprechende Bemerkung zu. Wie mußte sie enttäuscht sein, als ihr einer der also in seiner Muttersprache Angeredeten mit einem echt GießenerMißgeburt" antwortete, ein Sprachfortschrilt, den er wohl dem regen Verkehr mit un­serem bjedcren Landsturnr verdankt, dem die Gefangenen

den KraftauSdruck Ivohl schon oster entlocken. Natürlich, war die Heiterkeit im Publikum groß.

Landkreis Gießen.

O Da » bringcn, 2-. Dez. Unter reger Beteiligung machte der Männer-Tur» verein (E. B.l am vergangenen ötimSinq seinen Jahresabschluß, der einen lieberschuß von 37,28 Mk. auiweisen konnte. Die Einnahmen betrinen .545,37 9111., ie Ausgaben 508,09 'Ult. Von dem Kapnalocrniögen von 400 Mark wurden im September 100 Ali. abgehoben und dein Zweig- verein vorn Roten Kreuz zur Beriüqinig gestellt. Zurzeit dienen 31 'Mitglieder dein Baterlandc. 2 slaibcn bereits den Helden­tod. Für die im Felde känipsendcu Mitglieder wurden vor einiger Zeü Ltsbesgaben abgeschickt.

Kreis Lauterbach.

O Ilbeshausen, 28. Dez. In einigen Gemeinden des Kreises ist cs vorgekomnien. daß Einwohner die Gelegenheit be­nutzten, beim Eintreste» einer irischen Sendung Petroleum bei», Krämer ein größeres Quantnnl auskanlten und zu Hanse auf- slapelte», um fiir alle Fälle bei einem Versage» der Pet>oleum- zninhr gerüstet zu fein, während dieiemge», die beim Krämer zu ivät erschienen, mit leeren Händen abziehen und zu Hause ün Tunkelu sitzen ninbten. Diesem Umitq ha! nun das Jlreilaml dadurch abgeholien, daß cs beslimmte, daß in den betreffenden Biirgermeinereie» das Petroleum »nr nach einer von diese» at>s> gesletlien Liste über den tatsächlichen Bedarf jeder einzelnen Haus­haltung verausgabt werde» dnr>

Kreis Schotten.

O Bolkartshai», 8. Dez Aui dem Eise lie! der zehn­jährige Sohn des Schneideriiieislers Weber von hier so unglück­lich gegen eiiien Baum, daß er eine» Arm brach.

Kreis Wetzlar.

R. Lützellinde», 28. Dez. Für bewiesene Tavserkeii und Umsicht vor dem Feinde erhielte» das Ei lerne Kreuz 2. Klaffe Pionier Al öglich und Trago»eruniero>f>zier Weber von hier. Eine hier abgehaltene Sainniliing des Goldgeldes ergab die Eumine von 4 300 Mk., ivclche der Reichsbank über­mittelt ivurde. Ten Heldentod ans dem Felde der Ehre starb der Lehrer Unleroisizier Wilhelm Wenzel von hier.

Märkte.

Gießen, 29. Dez. Marktbericht. Aut den, bentiqen Wochenmarkte kostete: Butter das Ptund 1,200,00 Mk.: Hühner­eier l Stück 13j4 Pia., 2 Stück 00 Pig.: Enteneier I St. 0 Piq.

2 St. 00 Pig.; Gänseeier 1 St. 0-0 Psq.. 2 St. 00 Pig.; Käse das Stück 78 Psq., Käsemalte 2 Stück 60 Psg.: Tauben das Paar 1,001,40 Mk., Hühner das Stück 1,002,50 Mk., Hahnen das Stück 1,00 - 2,50 Mk., Enten das Stück 2,503,00 Mk., Gänse das P!d. 6575 Psg.: Welsche 45Mk.: Ochsenfleisch dazPsd. 8696 Pig., Rindfleisch das Pfund 8094 Psg., Kuhfleisch 8090 Psg., Schweine­fleisch das Psund 8090-96 Psg, Kalbfleisch das Pld) 80-8g Pig., Hammelfleisch das Pluud 7090 Psg.; Kartoffeln 100 Kilo 7/>0 Alk., Weißkraut das Stück 815 Psg.: Zwiebeln der Ztr 12,0015,00 Alk.: Milch das Liier 22 Psg.: Aepiel der Zentner

1520 Alk.; Birnen das Pinnd 1215 Psg., Nüsse 100 Stück 4050 Psg. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

kc. Franksnrt a. M. Viehhoimarkibcricht voin 28. Dez. Austrieb: Rinder 804 (Ochsen 79, Bullen 16, Kühe und Färsen 708), Kälber 181, Schafe 60, Schweine 1478.

Tendenz: Rinder langsam, Kälber nnd Schate rege, Schweine lebhaft.

Ochsen.

Vollfleischige, auSqemäslele, höchsten Schlacht-

wer:es, 47 Jahre alt ........

die noch nicht gezogen haben (nngejochie) . . Bullen.

Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.

"ollfleischige, jüngere.........

Färsen, Rübe.

Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Dollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht­wertes bis zu 7 Jahren.......

Mäßig genährte Kühe und Färsen Kälber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber Geringere Alast- und gute Saugkälber Schate.

Siallinaslsckiase:

Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.

Vollfleischige Schiveine von 80 bis

100 leg Lebendgewicht.....

Vollfleischige Schweine unter 80 kg

Lebendgewicht........ 60.0062.00

Vollfleischige Schweine von 100 bis

120 kg Lebendgewicht.....

Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht

Preise für 100 Psd. Lebend- Schlacht­gewicht Mk. Mk.

5458

50-53

100-104

9197

5053

4447

83-88

80-83

5053

90-95

4446

40-44

38-42

30-35

8286

77-85

7078

6070

46-50

4145

7885

70-76

40-41

8688

60.00-62.00 77.00-78.00

75.00-77.00

60.00-62.00 77.00-78.00

te. Frauksurt a. M., 28. Dez.

60.0062.00 77.00-78.00 tOrig.-Telegr. desGieß.

Anz»"> ülmlliche Notierungen der heutigen Fruchtmarkivreise. Weizen thieflger) Mk. 21.5000 00, Kurhesnscher Mk. 27.50-00.00, WeNeraner Mk. 00.00 - 09.00, Roggen (hiesiger) Mk. 23.50 -00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 23.50 - 00.00, Gerste, Franken, Psälzer, Ried Alk. v0.00-0v.00, Haser Mk. 22.30-00.00, AlaiS Mk. 00.00 bi« Alk. 00.00. Weizenmehl 0 Mk. -13-44.50, Roggeninehl 0 Mk. 35.5036, Biertreber Alk. 3030.50. Die Situation aus dein Fruchiniarkt ist unverändert. Angebot in Weizen und Roggen genügt der Nachträge nicht. Tie Preise verstehe» sich ab Station zuzüglich zngelaffener Provision.

te. Frankfurt a. M., 28. Dez. lOriq.-Telegr. deSGießenec Anzeigers") Kartosselmarkt. Man notierte: Kartoffeln

n, Waggons Mk. 7,00-8,00, im Kleinhandel Mk. 8,009,00 fite je 100 Kg.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Dez.

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29.

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5 7 1 4,2 61

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Bew. ,

Höchste Temperatur am 27. bis 28. Dez. 1911 - -s- 7,0 C. Niedrigste 27. , 28. 1914 -- -j- 1,2

Niedersckilag: 11,1 mn.

Verantwortlich fürFeuilleton",Gerichtssaal" u.Vermachtes"- 3. V.: August Gvetz.