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Der Sletzener Anzeiger

erscheint täglich, anher Sonntags. - Beitagen: viermal wochentliä! SietzrnerZamilienblätter, zweiinal wöchenlt.Uiei;- blalt jiir den «reis Sichen ( Dienstag nnd Freitag): ziveinial inonatl. Land wirtschaftliche seitsragin Feriöprech - Ätiischliisie: iürdle Tchri>tleiiu>>gl12 Verlag,Gcschäüsstelle51 Adresse kür Dradtnach- richten: Anzeiger Kietzen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnninnier bis vormittags 9 Uhr.

J64. Jahrgang Sonntag. 27. Dezember IM

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und 5teindruckerei R. Lange. Zchriftleitung. Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7.

Vez» gsn reis:

monatl. 75 Pk., oiertel- äbrl. Alk. 2.20: durch übhole- rl. Zweigstellen monatl 65 durch dicPost Mk. 2. viertel- sährl. ausschl. Lesleilg. Zeilenpreis: lokal15Ps mrsto 20 Bi. paupt- schriitlcitcr: Auq. Goetz. Berantivortlich ?nr den polil. Teil: Aug. Goetz; kür .Fcuüketou", .Ver­mischtes" nnd.oicrichts- saal": üarl Ülcuralh; kür .Stadt und Land": Ovo Braun; s»r den Anzetgenteil: p. Beck.

Eine schwere Schlappe der Engländer. Mißglückter englischer Vorstoß zur See. Russische Angriffe in Ostpreußen abgeschlagen.

(WTB.) Großes Sauptquartier. 24. Dez. vor­mittags. (Amtlich.) Der Feind wiederholte gestern in Ge­gend Nieuport seine Angriffe nicht. Bei B i r s ch o o t c mach­ten unsere Truppen in den Gefechten vom 2t. Dezember 230 Gefangene. Sehr lebhaft war die Tätigkeit des Feindes wieder in der Gegend des Lagers von Chälons. Dem hef­tigen feindlichen Artilleriefcu.r auf dieser Front folgten in Gegend Souain und Perthes Jnfantericangriffe. die at>- gcwiesen wurden. Ein vom Feinde unter dauerndem Ar- tillericfeucr gehaltener Graben wurde uns entrissen, am Abend aber wieder genommen. Die Stellung wurde nach diesem gelungenen Gegenstoß aufgegeben, weil Teile des Schützengrabens vom Feuer des Feindes oft cingeebnct waren. lieber 100 Gefangene blieben in unserer Sand.

Unsere Truppen haben von So ldau und Nri- denburg her erneut die Offensive ergriffen und in mehrtägigen Kämpfen die Russen z u r ü ck g c w o r s e n. Mlawa und dir srindlichcn Stellungen bei Mlama sind wie­der in unserer Sand. In diesen Kämpfen wurden über 1000 Gefangene gemacht.

Am Bzura- und Rawska-Abschn itt kam es bei unsichtigem Wetter, bei dem die Artillerie wenig zur Gel­tung kommen konnte, an vielen Stellen zuheftigenBa- jonettkämpfen. Die Verluste der Russen sind groß. Auf dem rechten Pilica-Ufrr, in Gegend südöstlich Tomaszow, griffen die Russen mehrmals an und wurden mit schweren Verlusten von den verbündeten Truppen zurückgeschlagen. Weiter südlich ist die Lage im allgemeinen unverändert.

Oberste Heeresleitung.

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(WTB.) G roßcs Hauptquartier. 25. Dez. vor­mittags. (Amtlich.) In Flandern herrschte gestern im all­gemeinen Ruhe. Oestlich Fest»dort wurde den Engländern anschließend an die am 20. Dezember eroberte Stellung ein weiteres Stück ihrer Befestigungen entrissen. Bei Chivy nordöstlich Vailly hoben unsere Truppen eine feindliche Kompagnie aus. die sich vor unserer Stellung ringenistet hatte. 172 Fran­zosen wurden hierbei gefangen genoimnen. Bei dem Versuch. die Stellung uns wieder zu entreißen, hatte der Feind starke Verluste. Französische Angriffe bei Souain und Perthes, sowie kleinere Vorstöße nordwestlich Ver­dun und westlich Apremont wurden abgcwiescn. Im Osten blieb gestern die Lage unverändert.

Oberste Heeresleitung.

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(WTB./ Trotzes Hauptquartier. 26.Dez. mit­tags. (Amtlich.) Bei Nieuport sind in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember Angriffe der Franzosen und Eng­länder abgcwiescn worden. Der Erfolg der Kämpfe bei F e st - ubert mit Indern und Engländern läßt sich erst heute über­sehen. 19 Offiziere und 819 Farbige und Eng­länder wurden gefangen genommen. 14 Ma­schinengewehre. 12 Mincnwerfer, Scheinwerfer und sonsti­ges Kriegsmaterial erbeutet. Auf dem Kampsseldc ließderFeindüber3000Tote. Eine von den Eng­ländern zur Bestattung der Toten erbetene Waffen­ruhe wurde bewilligt. Unsere Verluste sind verhältnis­mäßig gering.

Bei kleineren Gefechten in Gegend Li ho ns. südöstlich Amiens und Trarh-le-Val und nordöstlich von Compicgnc machten wir gegen 200 Gefangene.

In den Vogesen südlich Dicdolshausen und im Ober- Elsaß westlich Sennheim, sowie südwestlich Alrkirch kam cs gestern zu kleineren Gefechten. Die Lage blieb dort unver­ändert.

Am 20. Dezenrber nachmittags warf ein französischer

t Neger auf das Dorf I n o r 9 Bomben, obgleich dort nur azarette sich befinden, die auch für Flieger als solche ganz deutlich erkennbar siirö. Nennenswerter Schaden wurde nicht angerichtet. Zur Antwort auf diese Tat nnd auf das nculichc Bombenwerfen auf die offene, nicht im Operationsgebiet lie­gende Stadt Frrwurg wurden heute vormittag einige in der Position von Nancy liegende Orte mit Bomben mittleren Kalibers belegt.

Russische Angriffe auf die Stellungen bei L ö t - zen wurden abgeschlagen. 1 000 Gefangene blieben in unseren Händen. In Rordpolcn. iwrdlich der Weichsel, blieb die Lage unverändert. Südlich der Weichsel schritten unsere Angriffe am Bzura-Abschnitt wie auch am rechten P i l i c a - ll fe r fort. Südöstlich Tomaszow war unsere Offensive von Erfolg begleitet. Weiter südlich ist dir Lage unverändert. Oberste Heeresleitung.

(WTB.) Berlin. 26. Dez. (Amtlich.) Am 25.2*;. vormittags machten leichte englische Streitkräfte einen Vorstoß indiedeutscheBucht mit mitgcführ- ten Wasserflugzeugen, gingen gegen unsere Flußmündungen vor nnd warfen hierbei gegen zu Anker liegende Schiffe und einen in der Nähe von Curhavcn befindlichen Gas­behälter Bomben ab. ohne zu treffen und Scha­den anzurichten. Unter Feuer genomMcn. zo­gen sich die Flugzeuge in westlicher Richtung zurück. Unsere Luftschiffe und Flugzeuge klärten gegen die englischen Strcitkräfte auf. Hierbei erzielten sie durch Bombenwerfen auf zwei englischen Zer st ü -

rern und einem Bcgleitdampfcr Treffer. Aus letzterem wurde Brandwirkung beobachtet. Aufkommendcs nebliges Wetter verhinderte sonstige Kämpfe.

Der stellvertretende Chef des Admiralstabcs. gcz. B e h n ck e.

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Die Weihnachtstage sind auf allen Kriegsschau­plätzen nicht ohne Kämpfe gewesen, aber glücklicherweise sind sie für uns Deutsche siegreich abgelaufen. Im Vorder­gründe der Ereignisse steht ein ohnmächtiger Versuch der Engländer, uns an unserer deutschen Küste Augst einzu- jagen. Mit leichten Streitträften unternahmen sie einen Vorstoß in die deutsche Bucht, wo sie Wasserflugzeuge gegen die Flußmündungen losließen. Deren Bomben richteten jedoch keinerlei Schaden an, denn unsere Wacht an der Nord­see hat bald die nötigen Maßnahmen getroffen. Unter deut­schem Feuer mußten die englischen Flieger fliehen, und deutsche Luftschiffe und Flieger traten in Tätigkeit. Zwei englische Zerstörer und ein Begleitdampfer wurden durch unjere Bomben getroffen. Tie Angreifer haben also selbst den Schaden gehabt, und ihr Versuch, uns den Vorstoß an die englische Ostküste zu vergelten, ist kläglich gescheitert.

Auch zu Lande hat es in den letzten Tagen für die Eng­länder tüchtige Hiebe abgesetzt. F e st u b e r t, das als Schau­platz dieser englischen Niederlage genannt wird, liegt in Nordfrankreich, bei Bethune. Tas letzte Treffen mitFar­bigen und Engländern", wie eS immer treffend in der deutschen amtlichen Meldung heißt, hat am 24. Dezember stattgefunden. Dabei wurde dem Feind ein weiteres Stück seiner Befestigungen abgenommen. Ob an diesem einen Tag 300 0 Engländer getötet worden sind, oder ob sich dieser Verlust des Feindes auf die wiederholten Ge­fechte verteilt, läßt sich nicht genau sagen; da in der Mel­dung vom Ersolg der Kämpfe bei Festubert gesprochen wird, ist es wahrscheinlich, daß es sich um ein zusammen­fassendes Ergebnis handelt. Kennzeichnend für die Art der Kämpfe ist, daß 3000 Feinde getütet wurden, während nur 19 Offiziere und 819 Mann gefangen genommen worden sind.

Von erfreulicher Bedeutung ist ferner, daß ein russischer Angriff gegen die ostpreußische Seenplatte, bei Lötzen, für die Russen verlustreich abgewiesen worden ist. Hierbei wur­den 1000 Gefangene gemacht. Auch weiter südwestlich, von Soldau und Neidenburg her, waren die Kämpfe der Unseren von gutem Erfolge: Mlawa siel wieder in unsere Hand. In Nordpolen, am Bzura- und Rawska-Abschnitt, gab es heftige Bajonettkämpfe, wobei die Russen große Ver­luste erlitten. Auch in Südpolen wurde der Feind zurück­getrieben.

Ans Galizien melden die Oesterreicher, daß dort die Russen wieder mit einer Offensive eingesetzt undmit starken Kräften" Teilerfolge errungen haben. Das Becken von Krosno und Jaslo (in Mittelgalizien, südöstlich von Tar- now) ist leider wieder in ihre Hände gefallen.

Im ganzen oürfen wir mit den Ergebnissen der letzten Tage zufrieden sein. Unser Reichskanzler hat dem.fran­zösischen Ministerpräsidenten auf seine vhrasenhaften und unwahren Beschuldigungen, wie dieNordd. «Allg. Ztg." mittelst (siehe die nachstehende Meldung) treffend erwidert. Erfreulich ist auch, daß die derzeitige Regierung Japans im Volke keinen Rückhalt mehr hat. Es ist nicht daran zu denken, daß Japan auf dem Kriegsschauplatz im Westen eingreifen wird. Das japanische Parlament ist aufgelöst worden.

Der österreichisch-ungarischen Tagesberichte.

Wien, 24. Dez. (WTB. Nichtamttich.) Amtlich wird verlautbart: 24. Dezember, mittags. Im oberen Nagn-Ager- Tale bei Oekoraszö steht der Kampf. Im Laroreza-Talc wir­sen unsere Truppen gestern mehrere Angriffe unter großen Verlusten für die Russen ab und zersprengten ein feind­liches Bataillon bei Also-Vereczkc.

Im oberen Ung-Talc gewinnt unser Angriff allmäh­lich Raum gegen den Uszokcr-Patz. Am 21. wurden im Ge­biete dieses Karpathentales 650 Russen gefangen ge­nommen. Tic Kämpfe an der bekannten galizischen Front dauern fort. An der unteren N ida machten unsere Trup­pen in einem Gefecht am 22. Dezember über 2000 Gefangene.

Im Raume von Tomaszow und an der Rawka- Bzura-Linie wird weiter gekämpft.

Pom 11. biszum 20. Dezemberwurden von uns insgesamt 430 0 0 Russen gefangen ge­nommen.

Im Innern der Alonarchie befinden sich jetzt bereits 200 000 kriegsgefangene Feinde.

v. Süfer, Fcldmarschalleutnant.

Wien. 25. Dez. Amtlich wird verlautbart: Wien, 25. Dez. mittags: Auf dem nordöstlichen Kriegsschauplätze wurde gestern an einem großen Teile der Front weitcrt gckümpst. Unsere Kräfte im N a g y - A g - und L a t o r c z a- Gebiete wiesen mehrere Angriffe unter schweren Ver­lusten des Feindes ab. Nächst des Uzsoker Passes nah­men wir eine Grenzhöhc. In 6) a l i z i e n wurde der Gegner weiter gegen Lisko zurückgedrängt. Zwischen Wislok und B iala hingegen setzte er seine Angriffe den ganzen Tag

und mit besonderer Intensität am Weihnachtsabend und in der Heiligen Nach! fort. Am Dunajec und an unserer unveränderten Front in R u f s i s ch - P o l r n fanden teils Artilleriekämpfe statt, teils herrschte Ruh.'. Auf dem Bal­kan k r i c gs sch aup l a tz c hat sich nichts ereignet.

Im Norden wie iin Süden gedenke» unsere bravem Trupven dankbar der Heimat, die sa reiche Weihnachtsgabcr sandte Daß sich auch die Fürsorge dc-s Deutschen Reiches an diesem Werke mit großen Spenden beteiligst. wurde als neuer Beweis der innigen Zusammengehörigkeit der ver­bündeten Heere warm empfunden.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabrs v. H ö f e r, Feld marsch al leutnaut.

Wien, 26. Dezember. (WTB. Nichtamllich.) Amtlich vird vcrlautbart 26. Dezember mittags: Gcstcrn nahmen

anjcrc Trupven nach viertägige» hcldtiimiitigc» Köiiiv'eii den Uzsokcr-Pnß. In Galizien führten die Russen ihre vor cinigc» Tagen begonnene Offensive mit itarfeu Kräften fort und gclniiglcn wieder in dcn Besitz de« Beckens von Krosno nnd Jaslo. Tic Lage am unteren Dnnajcc und im der Nida ift nnneräuDert. Südlich Tomaszow gewann uiiscr Angriff ostwärts Raum.

Auf dem Balkan-Kriegsschauplatze herrscht seil zehn Tagen Ruhe. Nur an der Save uni) an VerDrina komnil es zuweilen zu unbedeutenden Plänkeleien. Die Festung Bilcea wies am 24. Dezember einen schwachen An­griff der Montenegriner ab.

Der Skellvcrtreter des Chefs des Gcncralstabcs v. Hofer, Feldmarschalleulnant.

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Ter amtliche französische Bericht.

Paris, 26. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Be­richt von gestern abend 11 Uhr: Bor Nieuport machten wir einen leichten Fortschritt. Ein feindlicher Angriff gegen Notre dame de Lorettc nördlich Lens ift zuruckqewiesen worden. Heute morgen haben wir einen neuen Schützen­graben in der Nähe von Puisaleine erobert und uns dort trotz mehrerer Gegenangriffe behauptet. In der vergan­genen Nacht griff der Feind Töte de faux in den Vogesen heftig, aber ohne Erfolg an.

Ein Weihnachtscrlaß des Kronprinzen.

Berlin, 24. Dez. Der Berichterstatter derVoss. Ztg." schreibt vom westlichen Kriegsschauplatz: Viel Freude hat folgender Erlaß des Kronprinzen an die Mannschaften hervorgcruscn:

,)Weihnachtcn in Frankreich in engster Fühlung mit dem Feinde. Solche Feier wird uns allen unvergeßlich bleiben. Da­zu wünsche Ich sämtlichen Angehörigen meiner tapferen Arm« Gottes reichsten Segen, bis wir uns mit dem Soldaienglück pflichtbewußter Streiter einen Frieden erkämpft haben, auf den wir und unser geliebtes Vaterland stolz sein können. Wie mein Großvater, der Kronprinz Friedrich Wilhelm, Weihnach­ten 1870 seiner braven Armee, Euren Vätern nnd Grvßväter», so sende Ich jedem einzelnen meiner treuen Mitkämpfer als bescheidene Erinnerungsgabe an die gemeinsame Weihnachts­feier in Deutschlands größter Zeit eine Tabaks- 0 f e i s e mit Meinem Bilde. Gez. Wilhelm, Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen."

Ein deutsches Flugschifs über Dover.

London, 24. Dez. Ein deutsches Flugzeug kreuzte heute früh über Dover und wart eine Bombe ab, die in einen Garten stel und explodierte, aber keinen Schaden anrichtete. Das Wetter war unsichtig und das Flugzeug nur einige Sekunde» sichtbar. Es kehttc sofort über das Meer zurück.

Bier englische Schiffe versenkt?

Schanghai, 24. Dez. (Ctr. Bin.) Tie Bersicherungs- Aocntur von Pangtsekiang meldet, der deutsche Hilft, treuzer ..Prinz W i l h e l m" habe an der Südostküstc Süd-

aw.erikas vrercngrlicheHandelsschiffevcrscnlt Ei» norwegischer Dampfer von dcn Engländern angehaltcn.

(WTB.) Kopenhagen, 27. Doz. (Nichtamtlich.) Ter norwegische DampferNomsdal', von Neiv-Pork nach Däne- inark nnd Norwegen unterwegs, ist von englischen Krieg?, schiffen ausgebracht nnd nach Kerkwall geführt worden. Der Danipser ist mit Getreide und einer großen Menge Aluminiinn beladen, da? nach Norivegen bestimmt ist. Die norwegische Regierung soll die Garantie leisten, daß das Aluminium in Norwegen verbraucht wird.

Reue Liebesgaben.

TieNordd. Mg. Ztg." schreibt: Tic bisherige iegeirs- reiche Tätigkeit der Sammelstcllen iür Liebesgaben in Deutschland vermochte trotz der hochherzigen Beihilfen aS dem ganzen Reich iticf» alle im Felde stehenden Truppen ge. nügcnd mit Gaben zu versehen. Besonders unter den Reserve- und Landlvehrsormationen sowie unter oen Landsturmbataillonen befinden sich einige, die nur spärlich bedacht sind. Um hier Pen erwünschten Ausgleich zu schaifen. stellten die vrcußislin'n Slaats- minister gemeinsam mit dcn kaiserlichen Staatsiekrewren eine Weib nachts gäbe von 30000 Mark zur Verfügung. Staatssekretär Tr. Soli hat bereitwilligst die Beschaffung und Verteilung der Sachen übernommen. Mit Hilfe des Armee­oberkommandos sind die Truppenteile sestgestcltt, die in Frage kommen, sowie die Beträge, die den einzelnen Truppenteilen »u-