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Erstes Blatt
m. Jahrgang
Samstag. 5. Dezember
General-Anzeiger für Oberhessen
Rotationsdruck und Verlag der vrühl'jchen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung. Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. ^«cd!
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Feindliche Angriffe im Westen und Osten abgewiesen.
Fürst Bülow Botschafter in Rom.
WTB.) GrvtzesHauvtouartier. 4. Dez., vorm. fAmtlich.) Auf dem westliche» Kriegsschauplatz wurden ftAnzösische Angriffe gegen unsere Truppen in Flandern wiederholt abgewiesen, ebenso in der Gegend nordwestlich Altkirch, wo die Franzosen bedeutende Verluste batten, ^A uf dem östlichen Kriegsschauplatz sind feindliche An- «risse östlich der masurischen Seenplatte unter großen Verlusten für dir Russen abgeschlagen worden.
Unser« Offensive in Polen nimmt normalen Verlauf, Oberste Heeresleitung,
WKhrerü» eine scheinbare Ruhe auf den Kriegsschauplätzen eingetreten ist, erklingen die feineren Waffen der Diplomatie, Gs trifft sich glücklich, daß nach der Klärung in der italienischen Kammer und der Prograninirede Sa- landvoL die kaiserliche Order den früheren Reichskanzler, Fürsten Bülow, an die Spitze der römischen Botschaft berufen hat, Unerwünschte und müßige Dcutirngen sallen damit weg. und die Mitwelt hat wenigstens einige sichere Anhaltspunkte dafür, was Fürst Bülow in Rom ivird vollbringen können und was nicht. Große Hoffnungen auf Italiens Bundes- genoffenschaft werden wir vorläufig nicht hegen dürfen: die 'Erörterungen der Parlamentarier in der italienischen Kammer, die man in einer der nachsbehende» Meldungeit nach- lesen kann, sind nicht danach angetan, uns freudig zu stimmen, Wenn aber ein Diplomat in den italienischen Stimmungen für uns Nützliches zu erwirken vermöchte, so ist dies Fürst Bülow, der seit 1909 in Italien lebt, eine Tochter des Landes zur Gattin hat und alle erforderlichen Beziehungen alsbald nutzbar zu machen in der Lage ist.
Bon englischer Seite war vor einiger Zeit daran gezweifclt worden, daß im deutschen Volke wirklich volle tsinmütigkeit bestehe. Die „Times" schrieb nämlich neulich folgendes: ,Jn Deutschland lebt ein fleißiges, gescheites, ein großes Volk, Dieses Volk aber wiU in uns den Glauben erzeugen, daß seine Glieder, alle, gleich fühlen, denken, haw- deln, und läßt sich von seiner Regierung deshalb die Meinungen, die es haben darf, in den Mund legen. Ihm fehlt der Wille zur Freiheit, Deren Wesen sehen wir darin, daß jeder einzelne glauben darf, was er selbst für wahr hält, und tun darf, >oaS ihm selbst richtig dünkt,"
denn wissen wir nstht, ob es von der „Times" für politisch besonders zweckmäßig gehalten wird, daß einige ihrer Kolleginnen eifrig bemüht sind, der britischen Admiralität anseinanderzusetzen, Wie der Kampf zur See eigentlich geführt werden müsse uud inwiefern darin bisher schwerwiegende Fehler gemacht worden seien. Das Gezanke aus hochgestellte Persönlichkeiten in den englischen Kriegsämtern hatte nicht eimnal ästhetisch genommen ein vorteilhaftes Aussehen, Ganz gewiß wünschen auch wir, und mit uns jede deutsche Zeitung, eine gelinde Handhabung der Zensur, aber zu behaupten, daß grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten in Bezug aus die Füknmng des Krieges bei uns herrscht«n und daß die Zensur sie nur unterdrückte, das ist denn doch ein arges Stück, Wir dürfen denientgegen auf den deutschen Reichs tag verweisen, wo jeder erwählte Vertreter des Volkes seinen Standpunkt offenkundig l>atte vertreten können Aber die Einmütigkeit, d-rc daraus hervoraeht, hält jeder Kritik stand. Der Abgeordnete Dr, Liebknecht, der eitizig rmd allein einen Sonderstandpunkt eingenommen hat, findet bei keinem Menschen in Deutschland Gegenliebe
Der „Vorw," teilt init, Liebkneckst habe dem Präsidenten des Reichstags nachträglich eine Erklärung zitgehen lassen, die seine Abstimmung über die Kriegskredite motivieren sollte. Eine solche Erklärung zu der Klbssimmung abzugeben, sei zulässig und sie sei in das Protokoll auszunehmen, Der Reichstagspräsident habe jedoch die Aufnahme der Lieb- knechtschen Erklärung äbgelehnt, iveil sie so abgefaßt sei, daß sie, wenn sie in der Sitzung öffentlich vorgetragen worden wäre, unbedingt Ordnungsrufe nach sich gezogen hätte. Auch dieses Ereignis wird in der parlamentarischen Geschichte keine Spuren hinterlassen, abgesehen natürlich davon, daß aller Voraussicht nach Liebknecht die längste Zeit Abgeordneter gewesen ist. Er soll selbst angckündigt Inrben, daß er sein Mandat niederlegen roerde,
Uebrigens ivird in militärischen Dingen die englische Zensur kaum weniger energisch geübt als der uns. Ein Beweis dafür ist der Unwille in der englischen Bevölkerung darüber, daß der Untergang des Linienschiffes „Audacious" amtlich verschwiegen worden ist. Daß die Londoner Autori- räten ein bißchen ilturnmel und sogenannte Volksmeinung in üer Presse etwas weitherziger zulassen als wir, spricht doch keineswegs dafür, daß der Freiheitsgedanke dort etwa entschiedener hochgehalten würde als bei uns. Wir haben in diesen Zeiten nicht das Bedürfnis, zu mäkeln und zu streiten, und es regt sich bei ums niemanid darüber aulf, daß die deutsche Eigenart unbeirrt ilrren Weg geht und von dem englischen Muster keine Notiz nimmt.
Fürst Bülow Botschafter in Rom.
(WTB.) B e r I t n , 4, Tez, (Amtlich.) Tie ,,Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ineldet: Ta der kaiserliche Botschafter in Rom, von F l o t o w, aus Gesundheitsrücksichten einen längeren Urlaub antrcten muß, hat Seine Majestät der
! Kaiser den Fürsten von Bülow mit der Führung der
Geschäfte der kaiserlichen Botschaft in Rom beauftragt,
B c r l i » , 4, Dez, (W, B, Nichtamtlich ) Dir „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Die Erklärungen des italienischen Ministerpräsidenten 2 a l a n d r a werden als eine bedeutende, sür die Politik Ilaliens die Richtung gebende Verlautba runq, wie in Italien selbst, so auch in Europa großen Eindruck machrn. csalandra Hot großen Wert daraus gelegt, sestzustellen, daß Italien seine bisher beobachtete Neutralität aus eigenem sreicn Entschluß eingeleitet und durchgesuhrt habe. Die gleiche Freiheit des Entschlusses will der italienische Staatsmann seinem Lande tür den Fall gewahrt wissen, daß die weitere Fortdauer der Neutralität etwa mit den Lcbensintercssen dcS Königreichs nicht mehr vereinbar scheinen sollte. Würden infolge der großen euro- väischen Verwicklungen schwerwiegende Aendcrnngen im Besitzstände der Großmächte wahrscheinlich werden, so würde Italien sich zu einer Politik drr Enthaltsamlett nicht silr gebunden erachten, Für die Freunde und Verbündeten Italiens hat diese entschlossene Wahrung seiner Großmachtstellung nichts lleberrasätendes. Wir hatten solche teste und starke Töne schon von dem Marquis dt San Giuliano öfters vernommen und erwarteten von vornherein, daß auch nach scincni Heinigong sich sür die von ihm begonnene Politik ein kräsriger Fortsetzer finden werde. Einer Mehrheit sür diese nationale patriotische Politik wird das Kabinett Salandra in der italienischen Kammer sicher sein, Bri den Verbündeten Italiens besteht volles Einverständnis dafür, daß sich das apenni- nische Königreich bei den europäischen Entscheidungen nicht ausschalten lassen kann,
Berlin, ü, Dez, Zur Entsendung des Fürsten Bülow nach Rom schreibt der „B e rl i n e r L o kal-An ze i ger": Damit ist emcr der weitaus fähigste » deutschen Staatsmänner aus einen der gegenwärtig schwierigsten Posten unserer diploma- ttschen Vertretungen im Äüislande berufen. Dies ivird in den wci- lcstcn Kreisen des deutschen Volkes nür großer Genugtuung begrüßt werden. Wieder hat Kaiser Wilhelm bewiesen, daß er die Forderungen des Tages mit klarem Blick erkennt und dafür toird er vielen Dank und Zustimmung in unserer großen, aber auch ernsten uud schweren Zeü rinden. D I italienische Politik von ihrem' soeben erst aus berufenem Munde erklärten gesu-.den Egoismus abzubringen, kann nicht die Aufgabe des Fürsten Bülow sein, er könnte sie auch nicht erfüllen. Die politische Situation in Italien ist jetzt schwieriger als noch vor Wochen und wir dürfen nicht zu viel erwarten, Jchcnfalls wird es dem ungewöhnlich geschickten Mann gelingen, den Treibereien der in Rom beglaubigten diplomatischen Vertreter der ims feindlich gegenüberstehenden Staaten wirksam entgegeirzutreteir. Was er sonst erreichen kann, hängt viel von dem Gange der großen historischen Ereignisse ab, die sich vor unseren Augen abspielen. Aber man kann wohl eines sagen: Was überhaupt in Rom zum Nutzen Italiens und Deutschlands erreichbar ist, wird Fürst Bülow erreichen.
Das ,I8erliner Tageblatt" schreibt:
Fürst Bülow selbst wird nicht wünschen, daß an seine Entsendung Erwartungen geknüpft werden, die über das Maß des Erreichbaren gehen. Auch er kann mit allen seinen großen Fähigkeiten, mit all seiner Klugheit und diplomatischen Geschicklichkeit nicht von heute aus morgen eine Situation umwandeln. Er hat mit dem Widerstand derjenigen Kreise zu rechnen, denen die üalienischc Neutralität nicht genügt und denen ein akttves Eingreifen zugunsten Englands, Frankreichs und Rußlands erwünscht erscheint. Fürst Bülow leistet in dieser Stunde Deutschland einen Dienst, den man ihm zu danken hat.
Die „Kreuzzeitung" .hält die Entseniklrng des Fürsten Bülow für eine äußerst glückliche und- ist überzeugt, daß es den diplomatischen Fähigkeiten des Fürsten Bülow gelingen wird, die deutsch-italienischen Beziehungen in Bahnen zu erhalten, die den Interessen beider Mächte entsprechen, Daß die Bedingungen dafür auch auf italienischer Seite vorläyen, habe erst jetzt wieder die Rede Salandras bewiesen. Die „D rutsche Tageszeitung" meint: Der Umstand, daß Deutschland den vorigen Reichskanzler auf den römischen Posten schickt bedeutet eine Aufmerksamkeit sür Italien, die dort gewürdigt werden wird.
Aus der italienischen Kammer.
Rom. 4, Dez. (WTB, Nichtamtlich.) Die Kammer trat heute in die Erörterung der Regierungserklärung ein. Der unabhängige Sozialist Labriola vertrat die Ansicht, daß die Verantwortung sür den europäischen Krieg auf Deutschland falle und daß die italienischen Interessen gegen-, wärtig durchaus von denen der Zentralmächte getrennt werden inüßlen, Eavagnari stellte fest, daß die Regierung, als sie bei Kriegsbeginn die Neutralität erklärte, nicht nur ihr Recht ausübtc, sondern ihre Pflicht ersülllc. Eugento Chiesa von der republikanischen Partei wünschte eine Intervention Italiens in dem ungeheuren Kampfe. Italien könne nur mit ungeheurer Svmpathic aus die Sache der Mächte sehen, di« die Grundsätze der Freiheit und der Zivilr- sation verteidigten, V a c c a r o gab auch im Namen mehrerer anderer Deputierter der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Erklärungen der Regierung dem Gefühl und den Interessen des Landes entsprächen, Alfredv B a c ce l l i billigte die Haltung der Regierung und die Neutralität, Was die Zukunft anbeträfe, so würde Italien seine Aüsgabe erfüllen, wenn die Entwicklung der Ereignisse eine neue Lage herbeiführen sollte, die eine längere Wahrung der Jntcresien Italiens fordern würde. Inzwischen müsse man der Regierung ohne Unterschied der Partei die Macht und die Autorität geben, den Ereignissen gegenüberzutreten, (Lebhafter Beifall.)
Der Sozialist Treues erklärte sich im Namen seiner Parteigenossen für eine Tagesordnung, die die Erklärungen der Regierung nicht billigt. Er stellte fest, daß, während die Neutralitätserklärung die einmüsige Zustimmung des Landes gefunden habe, man verschiedener Ansicht darüber sei,
was diese Neutralität alles in sich schließe. Er und seine Freunde seien Anhänger der absoluten Neutralität, Das brauche keine Gleichgültigkeit gegenüber dem größten der historischen Ereignisse zu bedeuten, Sic könne und müsse sür Italien ein Mittel sein, seine große Mission der Humanität und Gerechtigkeit während des Krieges und auch später ans zuüben. Tie europäischen Sozialistenkongrcsse hätten sich gegen den Krieg ausgesprochen, ivenn er nicht ein nationaler Verteidigungskrieg sei. Der Redner schloß mit der Ver sicherung seines vollsten Vertrauens in die Wiederherstellung der Arbeiter-Internationale. (Beifall aus der äußersten Linke»,)
Ein Zeugnis spanischer Gelehrten für deutsche Kultur
Berlin, 4, Dez, (WTW, Nichtamtlich.) Einem Berlin e r ll n i v e r s i t ä t s p r o s e s s o r ist ein Schreiben zu gegangen, das in der llebersetzuirg unter Auslassung unwesentlicher Stellen folgendermaßen lautet:
Barcelona, 21. 9tov, Hochgeehrter Herr! Ta ich vor mehr als einem Jahr das Vergnügen halte, der Vertreter Sva niens ans dem Berliner Kongreß sür Aesthetik zu sein, ivende ich mich an Sie als dem Präsidenten des ständigen ?i«s schufses sür ästhetische Kongresse, dem ich gleichfalls anzirgcböWN die Ehre habe, um im Verein mix den Gelehrte». deren Unter • schritten sich an die meüiigc anschließc» and die alle Prosessorcz der »iiiversüät in Barcelona sind, anläßlich der Lage, in de, sich das große deutsc1>e Volt besmacl, die Bewunderung zn bezeugen, die >oir sür dre Wissenschaft und Kultur Ihres Landes empfinden, eine Bewunderung, die gewiß alle gebildeten, von Vorurteilen fteien Spanier mit uns teilen. Tic Veranlassung zu einer Kundgebung m den gegenwärtigen Verhältnissen gibt meinen Kollegen und mir den Wunsch, daß sic als Prolest gegen die ungerechten Anschutdraungen dienen möge, die eine vartciitche und von der Leidenschaft verblendete Presse anläßlich dieses ge ioaltigcn Krieges gegen das deutsche Volt erhebt, iiiid gegen! die Bezeichnung „Barbaren", mit der die gebildetsten Männer der Erde belegt werden. Wer die Liebe zu Kiiiisldenlmälern: kennt, in der wder Deutsche erzogen torrd, wer die niioerglcich- ticken Musern Deutschlands besuckche, wer da weiß, daß es in Deutschland keine Analphabeten gibt, daß Männer und Frauen, selbst bescheideneren Standes, die Verse ihrer hervorragendsten Dichter und die Werke ilzrer unvergleickstichen Ton- künstler mlswendig kcirneii, und wer nun jetzt sieht, >vic dies ganze deutsche Kulkirvolk sich erhebt, um das Vaterland mit seinem Blute zu verteidige», ohne daß das Heer aus Sötdiieriz oder Nolonioltruppen besteht, der ist dessen ganz siäicr, daß, ivenn die deutschen Truppen sich gcznmngen saheil, irgendein KnnsLeiikmal zu zerstören, sie es jedenfalls nur taten, um das eigene Leben zu verterdigeiz. Ich zeichne, Herr Professor, hoch- ächtungsvoll ergebenst Pros, Tr, Jos« Jordan de Urries y Azara, Angeschlossen sind die llnterichristcn der mich in Teutschland bekannten Professoren: Eduards Percz Agudo, Martiniaiio Mar- ünez, Ei>smc Parpal, Jose Llmoros, Claudio Miralles des Imperial, I. I, Boro y Eomas, Pedro F-ont h Puia.
Aus dem Elsaß.
Berlin, 4, Dez, lWTB. Nichtamtlich ) Zu der amtlichen Pariser Meldung vom 2 . Dezember, daß sranzösischc Truppen im Elsaß Oberaspach und Niedcraspach erobert hätten, erfahren wir von maßgebender Seite, daß es sich bei Oberaspach lediglich um eine Postierung handelte, die von unseren Truppen ftciwillig geräumt wurde. Das Ereignis ist ohne jeden Belang, Niederaipach ist nach wie vor in deutschen Händen.
Tapfere Landwehr an dev Grenze Schlesiens.
Breslau, 4 Dez, (WlTB. Nichtamtlich,> Wie die „Schles, Ztg," berichtet, teilte General d, F, v o n W o y » rach, der vom Kaiser bei seiner Amvesenhcit bei der ihm unterstellten Arureeableilung zum Generalobersten ernannt worden ist, dies dem Obcrpräsidenten der Provinz Schlesien in einem Briefe mit, in dem cs heißt: Ich weiß es und ich bin stolz daraus, daß ich diese erneute Auszeichnung lediglich der allergnädigstcn Anerkennung der guten Leistungen meines braven Landwehrkorps zu verdanken habe, das treue Wacht hält an der törenze unserer lieben Heimatprovinz Schlesien,
Eine Auszeichnung des Prinzen Foachim von Preußen.
Berlin, 4, Dez, (WTB, Nichtamtlich,- Tein Prinzen Joachim von Preußen ist sür seine Tapferkeit in dem Gefecht bei Kutno von Kaiser Franz Josef das österreichisch-ungarische Militärvcrdicnstkrenz init der Kriegsdckorg- tion verliehen worden, Prinz Joachim besitzt bereits das Eisern: Kreuz Erster Klasse.
Sin Schlachtenbericht der Ocsterrcicher.
Wien, 4, Dez, (WTB, Nichtamtlich.) Amtlich ivird oerlautbart, 4, Dezember mittags: In den Karpathen, in Westgalizien und in S ü d v o l e n verlief der gestrige Tag im allgemeinen ruhig. Die Kämpfe in Nordpolen dauern fort.
Da« Vordringen in Serbien.
Wien. 4 Dez, >WTB, Nichtamtlich ) Vom südlichen .Kriegs- ßbauplatze wird amtlich geschrieben: 4, Dezember, Die Besitzergreifung von Belgrad criolgte gestern in feierlicher Weise, Der Vormarsch unserer Krastc geht an, nördlichen Teile ' der Front kampstos vorivärts, toobei gestern 800 Mann zu Gefangenen gemacht wurde». Westlich und südwestlich von Ärand relowatz stellen sich dem Vordringen imsercr Truppen starke f.ür-


