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Der Siebener Anzeiger

erscheint täglich, ander Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich SietzenerZainilienblättcr;

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(Dienstag nnd Freitag); zweinnil »wnatl. rand- wirtschaftliche äeikfragen Fernchrech - Anschlüsse: snr die Redaktion 112, Verlag n. Expedition öl Adreffe lnr Devcichen: «nzeigcr Gießen. Lnnadm« von Unzelgen iür die Tagesinnnnier bis vormittags 9 llhr.

w. Zayrgang

enerAnjeiae

Monlug, 14. September 1914

General-Anzeiger sür Oberhessen

RsLatiorrrdrAü und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such und Steindruckerei R. Lange.

Bezugs» reis: monatlich 75Bi viertel­jährlich Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.: durch die Post M.2.viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokalI5Pfi ansivärts 20 Psemiiq. Eheircdaktenr: A. Goetz. Verantwortlich sür beit polit. Teil: Ang. Goeg; sür .Feuilleton", .Ver­mischtes" und.Werrchts- saal": Karl lllcurath; sür .Stadt und Land":

Redaktion, Expedition und vrnckerei: Schnlfirahe 7. Anj-,qen>:' H? «-L

künftige Ausfichten im weffpy. - Der neue grche Aeg in Ostpreußen. - Vas Ergebnis der Schlacht bei Lemberg.

(WTB.) Großes Hauptguartier, 12. Sept. Tie Lrmce des Generalobersten v. H i n d e n b u r g hat die r n s- ische Armee in Ostpreußen nach mehrtägigem lampfe v o l l st ä n d i g g e s ch l a g e ii. D e r R ü ck >, u g d c r Ilussen ist zur Flucht geworden. Generaloberst von ,) i n 0 c n b u r g hat bei der Verfolgung die Grenze b c - :rits überschritten und meldete bisher über tOOOO unvrrwundcte Gefangene und etwa 80 tzrschütze. Autzerdem wurden Maschinengewehre, Flug ,euge und Fahrzeuge aller Art erbeutet. Die Kriegsbeute trigrrt sich fortgesetzt.

Der Generalauartiermeister von Stein.

(WTB.) Wien, 13. Sept. Amtlich wird bekannt ge­lben : In der Schlacht von Lemberg gelang es unseren in und südlich der Grodeker Chaussee eingesetzten Strcit- krSstrii. den F c i n d n a ch f ü n s t ü g i g e ni h a r t c n R i n- gen zurückzudrängen, an 10000 Gefangene zu macheii und zahlreiche Geschütze zu erbeuten. Dieser Erfolg konnle jedoch nicht voll ansgcnützt werden, da unser No rdflügelbciRawaruskavon große rUebcr- macht bedroht wurde, überdies neue russische Kräfte sowohl gegen die Armee Dankt, als ruck, i n demRaumez wische n diescrArmee und lem Schlachtfeldc von Lemberg vordrangcn Angesichts der sehr bedeutenden Ucberlegcnheit des Feindes var es geboten, unsere schon seit drei Wochen fast ununter- irochen heldenmütig kämpfende Annee in einem guten Ab­schnitt zu versammeln und für weitere Operationen bereit M stellen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. H ö f e r, Generalmajor.

lWTB.) Berlin. 13. Sept. (Amtlich.) Auf dem vrstlichen Kriegsschauplätze lmben Operationen, vorüber Einzelheiten noch nicht veröffentlicht werden können. Ul einer ncucnSchlacht geführt, die g ü n st i g steht. Die iwii dem Feind mit allen Mitteln verbreiteten, für uns un­günstigen Nachrichten sind falsch.

In Belgien wurde heute ein Ausfall aus Ant­werpen. den drei betgrsckie Divisionen unternahmen, zu­rück ge sch la ge n.

In Ostpreuhen ist die Lage hervorragend gut. Die russische Armee flieht in voller Auf­lösung. Sie lmt bisher mindestens 150 Geschütze, 20000 bis 30 000 unverwnndcte Gefangene ver­loren.

Eine Fülle von bedeutungsvollen Nachrichten, und keine einzige darunter, die von dem deutschen Borgehen etwas un­günstiges berichtet. Tcvgogen die Ha.uptmeldu.ng aus Ost­preußen, die wieder wahrhaft befreiend wirkt. Der letzte Sieg des Generalobersten v. Hindenburg war wieder glänzend, die Niederlage des russischen Nordheeres vernichtend. Die letzte der obigen Meldungen erklärt:Die russische Armee flieht in voller Auslösung"- In der Tat, diese offene Feldschlacht rmiß für die Russen in eine wilde Flucht ausgcschlagen sein, wenn wir vernehmen, daß bisher schon 20000 bis 30 000 Gefangene den Deutschen in die Hände gefallen sind. Wir wissen, daß die deutsche Heeresleitung im Osten nicht zu viel zu sagen pflogt und daß die Nachrichten gewissenhaft von Tag zu Tag cvgäryt werden. In der Meldung voin Samstag waren es 10000, heute sind es schon doppelt oder dreimal so viel Gefangene. Die Lage in Ostpreußen, die uns im Anfang am meisten Sorge bereiten konnte, ist jetzthervorragend !gut". Ata» darf aber die schlichten Worte unserer Sieger auch in ein anderes gutes Deutsch übertragen. Tie Russen, die mit zwei großen Heeren stolz den Marsch nach Deutschland, ja sogar nach Berlin cmtreken wollten, sind alsbald mit Sack nnd Pack hinausgeschmtsscn worden, soweit ihre Armee­korps sich nicht hilflos ergeben haben. Welche ungeheure Blamage für die russischen Melden", welch eine Rtesew- enttänschung für Franfkretch, das sich von seinem Berbün- deten für die Hilse gegen Deutschland so viel versprochen hatte! Die Gesamtzahl der Gefangenen, die deutschen Heeren in die Hand gefallen sind, wird heute schon 300 000 über­schritten haben!

Dem kläglichen Evgcbnis des russischen Borstoßes in Ostpreußen stehen einige Erfolge russischer Waffen in Ga­lizien gegenüber. Die Schlachtbei Lemberg hat nicht zu dem erhofften entscheide irden Stege der Lesterreicher geführt. Allein die Russen erlangten ihre Vor­

teile nur durch ihre große zahlenmäßige Ueber- legenheit. Die Petersburger Strategie ging ähn­

lich vor wie unser deutscher Generalstab. Man wollte vor allem Lesterreich-Ungarn mit großer Uebertegenhctt niedcrtverfen, wie wir es sd Frankreich zu tun gedenken. Noch ist aber nicht allzir viel geschehen. Äe österreichischen Heere sind etwas zurückgewichen, aber nicht geschlagen. Der Angriff imserer.Verbündeten in der Nähe Lembergs, auf der Landstraße von Grodek, war erfolgreich Es wurden dort etwa 10 000 Gefangene gemacht. Grodek liegt nur etwa 20 Kilometer westlich von Lemberg, und man sieht, daß die Russen in der ersten Schlacht bei Lemberg den Geg­ner keineswegs in die Flucht geschlagen haben. Nach der Art Hinüenburgs hat der General Rennenkampf noch nichts vollbracht. Auch jetzt ziehen sich die Oesterreicher in bester

Ordnung und uuö'rsolgt vom Feinde zurück. Die letzte I Meldung des Generalmajors v. Hofer ist sehr klar nnd ver­schleiert nichts. Tie Linie, in der gekämpft wurde, erstreckte I sich in gerader Linie von Lublin bis Lemberg, also beinahe 200 Kilometer. Im Norden bei Lublin mußte Tankl über­legenen Feinden gegenüber znrückweichen, nnd auch Gcnc- ral Auffenbcrg, der nach einigen Kriegsberichterstattern bei Zamosc, also in der Mitte zlvischen Lublin nnd Lem­berg stand, konnte gegen neu hcrandrängcnde überlegene feindliche Truppen nicht weiter Vorgehen. Ebenso ist der Nordflügel dcs österreichischen Heeres bei Lemberg von über­legenen russischen Truppenteilen genötigt worden, zurückzu­gehen. Rawaruska, wo die Bedrohung durch die Russen ain größten war, liegt etwa 50 Icm nordwestlich von Lemberg. Da befürchtet wurde, der Feind könnte sich zwischen Mt* öster­reichischen Heeresteile' hindurchschteben, wird das gesamte österreichische Heer in einer rückwärtigen günstigeren Stel- tung gesammelt. Tie Russen sollen etwa 370000 Mann mehr zur Verfügung haben als unsere Verbündeten. Aber die Zahl entscheidet ja nicht allein, und cs wird berichtet, daß die Russen in der Schlacht ungewöhnlich schwere Verluste er­litten haben.

lieber die Gesamtlagc auf den Kriegsschauplätzen können wir uns nur freuen. Der Generalquartiermeister nieldet wieder, daß in Frankreich eine für uns günstig stehende Schlacht sich abwickle, und wir wissen, daß wir danach angenehme Erwartungen hegen dürfen. Auch vor Antwerpen steht die deutsche Sach« gut, da ein neuer Ausfall der Belgier ersotgreich zurückgeschlagen wurde.

Die Gesamtzahl der Gefangenen in Deutschland.

(WTB.) Berlin, 12. Sept. (Amtlich.) Bis 11. Sept. waren in Deutschland 220000 Kriegsgefangene unterge­bracht. Davon sind Franzosen: 1680 Offiziere, 86 700 Mann. Russen: 1830 Offiziere, 91400 Mann, Belgier: 440 Offiziere, 30 200 Mann, Engländer: 180 Offiziere, 7350 Mann. Unter den Franzosen befinden sich: 2 Ge­neräle, unter den Russen 2 Kommandierende Generäle nnd 13 Generäle, unter den Belgiern der Kommandant von Lüttich. Eine große Zahl weiterer Kriegsgefangener befindet sich ans dem Transport zu den Gefangenenlagern.

(WTB.) Berlin, 12. Sept. (Amtlich.) In der hcirte mittag veröffentlichten Angabe über die Zahl der in den Gefangenen-Lagern in Deutschland nntergebrachten Kriegs­gefangenen sind die bei Manbengc gefangenen 4 0 0 0 0 Franzosen, sowie ein großer Teil der in Ostpreußen in der Schlacht bei Dannenberg kriegsgefangenen Russen nicht enthalten.

Kämpfe in de» Kolonien.

(WTB. / Berlin, 13. Sept. (Amtlich.) lieber Kämpfe in den Kolonien liegen wieder verschiedene englische Mel­dungen vor. In Kamerun sind dabei drei englische Offi­ziere gefallen und mehrere Mannschaften verwundet worden. Einzelheiten werden über diese Kämpfe merkwürdigerweise nicht berichtet. Aus den Namen der gefallenen Offiziere ist zu ersehen, daß Truppen aus Nigeria an den Kämpfen teilgenommen liaben.

Aus der Süd see meldet der Kommandeur der Austra­lischen Marine, daß am letzten Freitag Serbertshohe im Bismarck-Archipel van den Engländern besetzt wor­den ist. Die Funkcntciegraphcnstation wurde zerstört. Ans den gleichen Berichten ist zu entnehmen, daß die kleine Anzahl der dortigen Deutschen heldenmüti­gen Widerstand geleistet hat.

Die Schlacht bei Paris.

DTP. Berlin, 13. Sept. Der Kriegsberichterstatter desBerl. Tageblattes" berichtet über die Schlacht bei Paris aus dem Großen Hauptquartier:

Am 5. September erfolgte ein Ausfall aus Paris in nordöstlicher Richtung in die Gegend südlich von Eröny-en ValoiS, der von der Armee des Generalobersten v. Kluck znrückgeworfen wurde. Die Truppen haben dabei den Feind verfolgt bis unter die Feuer der schweren Geschütz« von Paris. Am 6. September wurde der Ausfall hier erneuert, der ein gewaltiges fianzösisches Artillericfeuer durch mit­geführte schwere Artillerie brachte. Im Anschluß daran» erfolgte ein starker Vorstoß französisch-englischer Kräfte gegen die Linie Meaux-Montmirail. ' Teile des rechten deutschen Flügels gerieten angesichts der feindlichen Uebermacht in Gefahr, so daß man aus taktischen Gründen den Flügel zurückbog. Die Kämpfe führten zu einem blu­tigen Zusammenbruch des ftanzösischen Augriffes. 50 fran­zösische Geschütze und 4000 Gefangene wurden allein hierbei erobert.

Ein Artillerieregiment, das von einer Höhe bei Verdun auf eine andere durch schwierige Gelände und eine tiefe Grube mußte, vollbrachte eine Heldentat. Es ist durch schwe­res Artillcriefeuer hiudurchgega ngen, ohne einen Mann zu

verlieren. Auf der Höhe angekommen, sagte der Adjutant zu dem Obersten: Das war schön! Im selben Augenblick trifft den Adjutanten eine feindliche Kugel tölltch.

Tic Lage der Oesterreicher.

Berlin, 13. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) Der Kriegs­berichterstatter desBerl. Lokalanz." meldet aus dem öster­reichischen Hauptpresscquartier:

Obwohl die Operationen auf dem galizischen Kriegssckmuplatz mit großen Verlusten auf beiden Seiten endeten, ist die Lage d«r Oesterreicher doch für die Zukunft recht vielversprechend. Tie Heeresleitung hat den reckten Augenblick gewählt, als sic nach dem Erfolge von Grodek die Mcrwirrung der Rüsten benutzte und ans eine best verteidigte, kaum einnehmbare Linie! zurückging, wo sich die Arniee ruhig erholen und Berstär- kungen erwarten kann, um die Offensive mit neuen Kräften aus- zunchmen. Tat, die österreichische Ofienstvc abstautr, ist nicht zu verwundern. wenn man hört, daß der Gegner 350000 Mann mehr Truppen im Schlachtraum versam­melt hat. Tie österreichischen Truppen gingen mit unbändigem Mul vor, was wohl teilweise die riesigen Verluste erklärt. Aber vermochten iie heute den Feind ans der Stellung zu werfen, morgen war er in doppelter Zahl wieder da. Manche Regimenter haben alle Offiziere verloren. Als mm die inzwischen in dem Raume um Lemberg crsckwinenden Armeen Auflenberg und Dankt plötz­lich von überraschend großen russischen Heercsmassen, die sich keilartig dazu ischen schoben, angegriffen wurden und zurückgehen mußten, blieb auch den übrigen österreichischen Gruppen, die schon in überaus btntigcn schweren Kämpfen fast zwanzig Kilo­meter an Terrain geivonnen hatten, nichts anderes übrig, als sich der R ückwä r t s b e we g u n g anzuschließen und die schon erwähnten festen Stellungen einzunehmen.

Was ims mit allem aussöhnen muß, ist die Tatsache, daß es um die russischen Truppen trotz riesiger Uebermacht weit schlimmer steht als um die österreichischen. Nach Ansiagen von Gesängen«» leiden sie die grüßte Not. Besonders übel geht es den Verwundeten, da die Scmitätsmaßnahmen sehr schlecht vorberei­tet sind.

Berlin, 13. Sept. Ein fesselndes Bild von der Schlacht bei Lemberg entwerfen die Kriegsberichterstatter der Morgenzeitungen. ES heißt in ihren Berichten:

Das ununterbrochene Geschützfeuer verdrängt jedes andere Ge­räusch. Zur Linken liegt ein Wäldchen, über dem fortwährend weiße Schrapnellwolken schweben, aus denen gelbe Blitze zucken. Ter Wald wurde gestern in einem schweren Nachtangriff genommen. Zur Rechten wird ein Fesselballon zeitweise mit Schrapncllfeuer bedacht. Im übrigen ist nichts als die berühmte Leere des modernen Schlachtfeldes zu sehen. In weiter Ferne sah man einmal einige schwarze Punkte, die plötzlich austauchten, aber gleich wieder ver­sanken. Ofsenbar waren es im Feuer vorgehende Schwarmlinien. Inzwischen machte das Streuseuer russischer Schrapnells, die nur wenige hundert Meter vor und rechts von uns explodierten, das Aufsuchen von Deckungen notwendig. Bald darauf schien sich das seindliche Artillerieseuer zu entsernen, da unser Angriff ofsenbar Ersolg gehabt hatte.

Wien, 12.Sept. (WTB.) Amtlich wird bekannt- gegeben: 10.September, abends. DieSchlachtbeiLem- berg dauert an. Unser Angriff gewinnt all­mählich an Raum.

Die Nachrichten von dem südöstlichen Kriegsschau­platz lassen erkennen, daß Teile der serbischen Armee, während wir die Drina überschritten, in Svrmien ein­brachen, wo die Abwehr eingeleitet worden ist.

Der Stellvertreter dcs Chefs des Generalstabs: v. H ö f e r, Generalmajor.

Die Kampfesweise der Serben.

Prag, 12. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) DieBo- hem i a" bringt die Erzählung eines bei Sch ab atz schwer verwundeten Hauptmanns über die Kampfesweise der Serben, die besagt:

Tie serbilche Infanterie ist sehr tapfer, schießt aber schlecht. Nur ihre guten Schüben und Komitadschis werden dazu verwandt, auf Bäumen versteckt hauptsächlich die österreichisch- nngariscken Offiziere zusammenzuschießen. Tie serbische Ar­tillerie ist vorzüglich, was sich ganz natürlich aus dem Umstande erklärt, daß sie im eigenen Lande kämpft, jede Distanz genmi kennt und von der heimischen Landbevölkerung sehr gut unterstützt >vird. Wohin die österreichisch-ungarische Infanterie sich bewegt, da sieht man überall Strohtzanfcn und Häuser in Flammen aufgehen; hierdurch wird der serbischen Artillerie die Richtung angegeben. In der Gruft einer Kirche in Schabatz fand ein Mann eine Telephonzentrale vor, von der tinterirdische Kabel nach den verschiedensten Stellungen der Serben gingen. Der serbische Soldat ist nicht feige. Zwar haben sich viele ge­fangennehmen lassen, jedoch zu dem Zwecke, uns durch falsche An­gaben zu täuschen oder zu mcuchelmörderischem Zweck. Es ist vor­gekommen, daß Gefangene versteckt gehaltene Handgranaten ans die sie begleitende Patrouüle 'warfen und dann, die Ver­wirrung benutzend, slüchtetcn. Weiber kämpften mit Genwbren, Kinder wmsen aus dem Hinterhalt Handgranaten. Ein zwöll- jähriges serbisches Mädchen, das mit Gewehrschüssen in den Beinen in dem Spital von Neusatz liegt, rühmt sich, scchzehnBom b e n aus österreichisch-ungarische Soldaten geworfen zu haben. Tie Serben beschießen auch Verbandplätze.

Der Reichskanzler über die englischen Verdrehungen.

Kopenhagen, 13. September. (WTB. Nichtamtlich.) Ritzans Bureau hat vom Reichskanzler v. B e l h m a n n Ho llweq mtchstehcnde Mitteilung erhalten:

Der englische Premierminister hat m der Guildball in einer Rede für England die Rolle des Beschützers der Neinerrn, schwächeren Staaten in Anspruch genommen und von der Nentrali-