h Rur dM Reiche.---
'SJectiff, 7. fltuguft. Tie der Berliner Bereinigung an gehörige» hiej lgen großen Ba nten und Bankfirmen haben beichlossen, größere Geldbeträge sowohl sur dw Pflege der kanten und Verwundeten, als zur Airsorge für die zurückgebliebenen der Familien der *um Seeres- incnfte Einberufenen zur Verfügung zu stellen Bk haben biete Beträge dem Zentralkonritee des Deutschen Vereins vom Roten Kreuz zur Verwendung für das gesamte Deutsche Reich überwiesen.
Frankfurt a. M., 7. Lug. Tie Borberritungen für die Ausnahme von Verwundeten sind hier in vollem Gange. Anmeldungen zur Ausnahme von Verwundeten in Pnvalwobnungen gehen fortgesetzt in großer Anzahl bei der Kriegssürsorge,teile ein. Turch Herrn Hohenemser wird ein Haus zur Krankenpflege in zweckmäßiger Weise eingertch- iet werden, ebenso stellt Frau Wcrtheimer-de Barn ein zu Lazarett,wecken eingerichtetes Haus bereit. — BiS jetzt sind bereits 7000 Lagerstellen und 1300 Belten angemelder.
Köln. 7. Aug. Prinz Max von Sachsen, der als Professor am Prieften'emtnar in Köln tätig ist, stellte sich soiorl nach der Mobilmachung als Feldgeistlicher dem Militärkommando zur Verfügung. Er suhr mit den anderen Sol baten, der .Mln. Bolksztg " zufolge, in einem Abteil dritter Klasse von Köln nach Dresden, um bei den sächsischen Truppen als Militarscelsorgcr Dienste zu tun.
Wiesbaden. 7. Aug. In der heutigen Sladtverord- netensitzung wurde ein K r e d i t m unbegrenzter Höbe bewil- ligk zur Lebensmittelversorgung der Stadl Wiesbaden, zur Fürsorge sür Kranke und Verwundete und zur Unterstützung jnS Feld gezogener Bürger bezw. deren Angehörigen.
München. 7. Aug. Tie b a n e r i s ch e n Rechts- anwäl te beschlossen, während der Kriegszeit Recht «- auskunftean Angehörige der zum Kriege Einberufenen nicht zu berechnen. Frau Prinzessin Witwe Arnulf von Bayern und Prinz Heinrich von Bayern haben dem Kriegsministerium zuaesagt, ihren Landsitz Holzen im Isartal neben acht Landhäusern als Verwundeten und Genesenden zur Berfügimg des Chefs der Hosverwaltung zu stellen.
München, 7. Aug. In München ist eine Bewegung un Klange, goD'oene Frauenrr'nge aui den Altar des Vaterlandes zu legen. Tie ersten'Ringe Find bereit- zum Lpscr gebracht worden. — Die Münchener Bäckermeister werden aufgesordert, in dieser schweren Zeit alle Lurusbäckereien zu Unterlasten und nur Schwarz- und Weißbrot zu backen.
München,?. Aua. Das Königspaar erössnetc die Limmlungcn sür die Vcrwundelensürsorge und Angehöri- gciifürsorgc durch Spenden von 10000 Mark.
Nürnberg, 7. August. Tie Lehrer haben beschlossen, 33.Prozent ihres Gehalts zur Hilfe der in den Krieg Biogenen abzuführen.
Karlsruhe, 7. Aug. Der Broßherzog und die Grobherzogin haben sür die Sammlung des Roten Kreuzes 10 000 Mark und die Grobherzogin Luise 3000 Mark gespendet. Außerdem bat der Großhcrzog dem Roten Kreuz das Prinz-Karl-PalaiS zur Verwendung als Lazarett zur Verfügung gestellt. _
An» StaSt unö LanS.
Diesten, 8. August 1914.
** Empfang. Der Großhcrzog empfing am 7. August den Generalleutnant Noell. stellvertreienSer Kommandeur der 49. Jnsanlrrie-Briqade, den Oberstleutnant von Westrcll, Kommandeur des Reserve^Jniaitterie-Regtinents Nr. 118, den Major v. Westrrnhagen. Kommandeur des 1. Bataillons Reserve-Inionterie-RegimenlS Nr. 116, den Major v. Brauconi, stellvertretender Kommandeur des Land- wehrbezirls 1 Tarmstaül.
' GewerbeauSsleliung. Am SamStag abend (I.Aug.) wurde direkt nach Bekanntgabe der Mobilmachung die Gewerbe- au'rftcllung durch den Vorstand geschlossen. Tie AiiSräummigS. arbeiten setzten sofort ein und wurden Dienstag früh beendet, da die AuSstrllungSgebäude für Zwecke des Roten Kreuzes benutzt werden sollen. Das AnSstellungSburean bestndet sich für die allernächsten Tage noch im ÄcwerbehanS (Kirch- straste). Tort können auch von 9—1 Uhr bie Diplome abgeholt werden.
" Newerbebank Gießen. Der Aussfchtsrat der Ge- werbchmck hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. den zu den Fahnen einberusenen Beamten der Bank die Gehälter werter zu Mblen. Die seitherigen Kassenstunden (von 8—12 und von 2 —5 Uhr, Samstag bis 1 Uhr) sollen beibehalten werden.
** Eine Mahnung an bie Quartiergebrr. Dir werden darauf aufmerksam gemackit, daß zahlreiche Frauen, die an der Dahn dei der Vervilegmrg der Truppen mrnmrken. oftmals zu Hmife die eiuauarncrlcii Landwehrlente vernachläsfigcn, indem sie glicht in genügender Weste sür deren Vervileglmg sorgen. Wir mesticn. daß e5 nur dieses Hinweifes bedarf, um Abhilfe eürtretcn zu lassen.
*• Die Erfrischung der am hiesigen Bahnhof durch ko m m enden Truppe» ist vom Roten Kreuz in vollkommener Weise organisiert worden Die ihm gessendeten LicbeS-
? laben waren außerordentlich reichlich, ja vielleicht zu reichlich, o daß weitere Liebesgaben leicht verderblicher Art nicht erforderlich find: dagegen werden Liebesgaben, die dem Bewerben ind» auSgefetzt sind, an der LicbeSgabensammelstelle gern entgegen genommen ; sie werden Verwendung finden, wenn demnächst Lazarrtt- züge durchkommen.
" Ichuldranstnachricht. Erledigt: Eine mit einem evangAischen Lehrer' pi besetzende Lehrersteile an der Volksschule zu Evvclsheim, Kreis Worms. Mit der Stelle ist Orgamstcndlmst veichunden.
' An die Krankenkassen-Mitglieder. Die zu den Fahnen einberusenen Kasjenmitgliedec können ihren Familien die Wohltaten der Krankenoersichernug erhalten, ivenn sie von dem Recht der freiwilligen Weiterversichcrung Gebrauch machen. Aus die amtliche Bekanntmachung in heutiger Nuunner wird hingewiesen.
•• Soldatendank an bie Stadt. Ter Bürgermeisterei ist eine Feldpo'ikarte unter der Adresie: An die ivohllöbliche Stadt Gießen zn.egangeii folgenden Inhalts: »Für die freundliche Bewirtung sagen wir Ihnen unferen herzlichsten Taut. Nu Gott für König und Daterlaud! Ti« ganze 8. Kompagnie 82, Arolsen. Wir werden in Ehren kämpfen oder sterben. x. Ball. 83.*
** Deutscher Soldatenhumor. Tie prächtige Stimmung. von der unsere braven Krieger aui ihrer Fahrt st, Femderi- land beseelt sind, svicqell sich in den Aufichriiten widen, die sie, zum Teil unter Zuhilicnahinc bildlicher Darstellungen, den sie beiördernden Eisenbahnwagen mit Kreide gegeben haben. Wir lassen einige in bunter Reihe folgen: Aus nach Paris! — Auf nach London! — Kleine Runen 2 Stück 5 Psg. — Die Franzoien iressen wir zum ersten Frühstück — Väterchen Zar. n.nnn dich ur acht, sonst wirst du zu Leberwurst gemacht! — Nikolaus, mit dir ist'S aus! — Relervekaiender wird veriängert — Achtung, deutscher Benzin! — Immer lustig über'» Rhein bis nach Frankreich hinein — Jeder Schuß ein Rufs, jeder Stoß ein Franzos'.
— Svciiekartc: Französisches Beeisicak. ulll englischer Sauce und russischem Salat, deutsche Hüli'enstüdile. — Allgemeine Geldnot in Rußland. Nächste Woche wird Fersengeld bei beu Runen aus- gegeben, — Engländer, Franzosen, Runen. Serben, alle müssen sterben. — Bei ungünstiger Wülerung ''indel der Krieg im Saale statt. — Evern shoot a man! — Rette sich wer kann, die Preußen kommen. — Den Deutschen das eiserne Kreuz, den Russen das Eisen ins Kreuz! — Ellgut nach Frankreich. — Immer feste druff!
— Enrazug jum Schutzeniest nach Moskau. — Russische Eier, französischer Sekt, deunche Hiebe, wie das schmeckt! — Es lebe der Teufel und die 4. Kompagnie! — Wir wollen daS Lind schon schaukeln.
Kreis Büdingen.
Büdingen. 7. Aitg. Für die Ausnahme von Verwündetrn im Fürstlichen Schlosse. Lberhos. Pallns des Prinzen Alfred. Dlotbitdenhospital und Gemciiidepslegrhcun slnd zirka 100 Betten zur Berfügimg gestellt worden.
Kreis Friedberg.
44 Bad-Nciitheim, 6. August. Der ,.Genercrl-Anzeiger der Stadt Betd-Nauheim" hat während der Dauer des Krieges sein Erscheinen eingestellt. Es wird ersucht, die Bezieher zu verständigen.
Starkcnburg und Nhrinhcssen.
O k f e n b ach. 8. Aug. Der D. u. Lest. Atpcnvercin, Sektion Lümbach, machl bekannt, daß das für den 30. u. 31. Jan. 1913 aeplainc große Fest auSsällt. Ter dafür anzeiammelle Grundstock von 1000 Ml. wird je zur Halste dem Roten Kren; und dem städtischen Ausschuß zur Unterstützung I.ilsSbedüNtiger Frauen und Kinder überwiesen.
ch. Aus R h e i n h e s s c n, 6. Aug. Das Geschäft auf den Rheinhessischen Obstmärklen stockt augenblicklich last vollständig. Tic Abfuhr gestaltel sich infolge des Krieges recht schwierig, i« daß sich augenblicklich nur wenig Käufer auf dem Markte ein- sinden. Die Preise sind allgemein stark zurückgegangc». Sobald sich die Verkehrsverkältnisse günstiger gestalten werden, was wodl in kurzer Zeit der Fall sein dürfte, wird daS Geschäft ivobl auch etwas lebhafter werden. Tie Preise werden dann zwar etwas in die Höhe gehen, doch wird daS Obst wohl auch dann billig bleiben.
Sessrn-Nasfa«.
Wiesbaden, 6. Aug. Der Polizeiprästdenr macht bekannt, daß aus allgeineimm sicherheitSvvlizeilichen Gründen sür sämt-- licko Gast- und Schankwirtschrsten des Stadtkreises Wiesbaden Polizeistunde auf 11 Uhr abends festgesetzt wird.
Zeppelin.
Aus unserem Leserkreis geht uns folgendes Gedicht zu: Graf Zeppelin, Gras Zcvvelin Mein deutsches Volk, bewnndre ihn!
Als wir acknzehnhundertiiebzig Sind auf Frankreich losmarschiert.
Har ein junger, kühner Reiter UnS das Borspicl ausgefübrt.
Sprengt der Zcpp'lm dicvch die Lande,
Hat den Feind uns aufgespäht.
Den wir daun mit unfern Waffen In der Fcldschlacht hingemäht.
Nun wir ncunzehnhundertvicrzehn Wieder nach Paris marschieren.
Wird ein greiser, kühner Flieger UnS das Borspiel neu aufführen. Fährt der Zepv'lin durch die Lüfte, Wird den Feind uns bald erspähen, Ten wir dann mit unseren Wasten
t tt der Fetdschlachl niederniahen.
ras Zepvelin, Gras Zeppelin: Mein deutsches Volk, verehre ihn!
L. H.
StandescnntsnaÄirichten.
Gießen.
Eheschließungen: August 1. Michael Seifen. Schneider in Gießen, mit Anna Auguste Elisabetha Luise Heger in Gießen. — 2. Heinrich Möller, Bankbeamter in Hanau, mit Margarete Weisel in Gießen. — Franz Karl Bogt, Kaufmann, mit Martha Plane Elise Köhler, beide in Gießen. — Tr. Johann Heinrich Robert Schütz, LehramtSreserendar, mit Emilie Lina Schädel, beide in Gießen. — Earl Christian Hühner, Schlosser, zurzrii Musketier in Gießen, mit Katharina Elisabethe Bender in Tarm- sladl. — Emil Kart Otto Wilhelm Müller, Hoboist, Sergeant, mit Franziska Helene Nebl, beide in Gießen. — Johann Philipp
Schiander, Elektromonteur, zurzeit Musketier »in Gießen, mck Dorothea Lorenz in Damrstadt. — Albert Glarner, Anstreicher, zurzeit Gefreiter in Gießen, mit Eva Elisabethe Pauliue Lenz in Seel dach. — Heinrich Peter Wilhelm Hermann Graulich, SanitätS-Uirleroffizicr in Csteswn, mir Anna Wagner in Rülfenrod. — 3. Pbllipp Paul Nies, Lizeseldwebel za Gießen, mit Anna Henriette Reetz in Usingen. — Peter Joseph HauSrurh, HUssheizer in Gießen, mit Wllhelmine Milller in Philippstein,
— Georg Friedrich Kreuzburg, Lotomotivbeizer, mit Marie Goß, beide in Gießen — Wilhelm Müller, Schmied, mit Amalla Becker, beide in Gießen. — Hermann Ludfpig Karl Ewald, Vizc- seldwcbel in Gießen, mit Marie Christine Schiller in Herdorn.
— Hermann Amend. Sergeant, mit Luise Heß. beide in Gießen.
— Friedrich Jakob Willzelm Sdzliner. Sergeant, mit WUhelmin« Pdillpmuc Luise Torn, beide in Eßesien. — Fritz Liktor Ludwig Adam. Gerichtsassessor in Wiesbaden, mit Flora Sckzweitzer in Hadamar. — Ludwig Frey, Maurer, mit Elise Johannetle Temper. dcide iir Gießen. — Joicok Pianin Hubert Mions Eute. neuer, prost Arzt, mit Helene Wilhelmine Mathilde Becker, beiüc- in GKfcn. — Jvhliim Friedrich Haas, Geometer 2. K!., mi, Frieda Wagner, beide in Gieße». — Karl Pliiüvv MooS. Eisenbabn-Obericknüner in Gießen, mit Marie Eliiabctd Fischer in Lick» — Ernst Martin Herrlich. Handlungsgehilfe, mit Johanna Elisabeth Arnold, beide in Gießen. — -I. Johann August Renz. Bäcker, mit Elisabethe Größer, beide in «'Sieben. — Georg Tamm. Metzger, mi, Anna Pia st, dcide in Gießen. — Friedrich Jakob Lobnianii. M,iblenarbeit-n. zurzeit Hornist in Mw. nrit H-lem- DeiS in Osllwfen. - Withelm Wols. Le'rgeant in Gießen, mn Entilie Marie Helene Anna Lina Merbotd in Hirzenhain.
— Georg Willelm Vogel. Mgurer, zurzeit RäuSketier in Gießen, mn K,itharine Armdnist in Vilbel - Ludwig Körber. Vizeield. webe! in Gießni. iml Katharina Eliiabetha Stroh in Reiskirchen.
— Franz Eduard Aniini idurl Roie. L.mtuant. mit Ernie Iba Vena Helene von Jhermg, beide in Gießen. — Karl Wiste «Schlosser, mit Eliialxthe Augnsre Wilkx'Imiiie Schweitzer-, beide in Gießen. — Gustav Fischer, Vizeieldwebcl in Gießen, mit Liskttc Heck in Hartenrod. — Karl Albert Adolf Emil von Grolman, Lcutnailt. mit Ennna Ottilie Hildegard König, beide in Gießen. — 5. Augnn Han stein. Postbote, mit Sophie Ritvverr beide in Gießen. — Gevra Franz Adolf KocitigSseld, Studeirt der Ttekerinäianedizin in QHriVii, mit Margareta Hereriette Fuck>s in Düsseldorf. — Heinrich Riegel. Werknieister, mit Elisabeth' Pfatt, beide in Gießen. Heinrich Karl Rinner, Scktnozder. mit Philippmr Röth, beide in Gießen. — Heinrich Dames Georg Sauer. Sergeant, mit Christine Antonic üro»i!>ach, beide in Gießen. — Philipv Willi Hosmann, Zigarrensortierer, zairzeit Musketier in Gießen, mit Helene Rinn in Henchellieim.
Ernst Keller, Maurer, zi«rzeit Muskeller in Elleßen, mit Anna Elisabethe Bonner in Grälen hausen. — 8. Mathias Wilhelm Giegerich. Schreiner, zurzeit MuSkeller i» Gießen, mit Anna Katharina Ha sunt in Franksurt a.M. — Wilhelru Arnold Eute- neuer, Lokomotivheizer, mit Marie Käthe Veronika SadowSki. beide in Gießen. — Karl Fink. Ler>wam. mit Elisabetha Jüng, beide in Gieße». — Peter Karber, Sergeant, mit Marie Luise Walter, beide in Meßcn.
Friedberg.
Eheschließungen: August 2. Dr. Gustav Schneider, Tierarzt, «nit Otlllie Katbastna Maria Steinhäußer, beide in Friedberg. — 3. -Adam Emil Haustein, Kaufmann, mit .ffntba« rine Marie Schneider, beide in Friedberg. — Johannes R>wo, Installateur, mit Anna Elisa Katharina Ham buck:. l»eide in Fwied- berg. Ludwig Peter .Kricgba«tm, «Sergeant, mit Anna Dorothea Friederike Mülle«:, beide in Friedberg. — Walter Paul Friedrich Wiese, Feldwebel in Friedberg, «nit Christine Marie Büttner m Wetzlar. — 4. Schaim Vinzenz Koller, Weißgerber. iml Marie Kul'ino, beide in Friedberg. — Heriiiann Rcuß, Kaufniann in Friedberg, mit Emilie Kirchhof i» Ober-Lckunilleii. — August Wilhelm Peter-, Gest etter in Friedberg, link Rtarie Elisabethe Thorn in Grosz-Karben. — ö. Karl Jakob Knoch, Eleklro-Mvn- teur, nnt Charlotte Philipvine Müller, beide in Ftrebberg.
Geborene: Juli 27. Dem Gärtner Johann Heinrich Friedrich Baiser ein «Sohn, Jodanil Heinrich Gustav. > -»
2 l e r bc f ä l l e: Augnst 2. Otto Welle, Bäcker. 26 Jahre alt.
— Heinrich Karl Müller, Landwirt, 65 Jahre alk. — Johann Friedrick,- Meub, Landwin. von Stammheim, 41 Jahre alt. —.
3. Start Walbert Le gar, Gärtner, 41 Jahre alt.
Sanvel.
§ Fraiizosifcher Bankdiskoiit. Tie letzte» Meldungen,
die ii»S Paris ,«ach Teutschlaud getomnik» ünd, bezifferte» den Bankdiskoiit mit iü Proz. »nd de» LonibardzinSIntz mit b'l, Prozent. Es war allgeincin a»geno»,n,en worden, daß inzwischen eine weitere Erhöhung vorgenoiiiuieil ivorden ist. Tatsächlich stellte sich I nach einer, der .Franst. Zig.* direkt au» Pari« ziiaekommeneii; J»>orn>at,oi> bereits am I. August der olßzielle Wechseldiskont der, Wert- voll Frankreich auf 6 Prozent u«,d der Loml-ardsiiiSsuß ans 7 Prozent. _
KriegSer frischnn gen. Schwere Tage voller Entbrh- rmtgcn stestnl unseren Liebe», die für >ms ins Feld gingen find, bevor. Die Daheimgeblicbenen gedenken der Femen mit banger Sorge und wohl bei den meisten nnrd der Wunsch rege, die Strapazen des Feldzuges zu mildem, soipeit es in ihrer Macht steht. — Zu bcnimiffoi Nahmngsnllltetn, denen die Wisfmschaft eine besondere tzkährkrast zugesprockien hat. gehört vor allm 'Dmgen die.Schokolade. Sic hat sich schon in früheren Kriegen tresikich bcwiU-rt und sie wird in dm kommenden Zeiten im Felde eine noch größere Rolle spielm. Sie nimmt ivmiq Platz ein und läsü sich darum leicht im Tornister »erpackim. Aus anstrengenden Märschen unterdrückt sie nicht nur dar H-imgergefüh!l sondern beugt «ruck, der vorzeitigen Erschlaffung vor. Diesem Umstande Rechnung ttagmd, lat die bekaimtc «Schokoladenfabrik von Gebrüder Stollwcrck A.-G. in Köln eine besondere Abtellung, die K.-Ablcunng, einererickitet, bei der Bestelllmgeit auf Nachfendung nicht nur von guter Schokolade, sondern auch von ersrischmdm Psefscmiün-,-PaitiUm an die im Felde stehmdm «Soldaten an» gcnommm werden. Die Abteilung versmdet diese Warm in srankiertm Feldooilbricieli vvu zirka 250 törantzm und zwar auf Wunsch- mir Schokolade oder nur Pfesscrniünz oder auch beide« abwechselnd oder beides gemischt. So ein Doppelbrief kostet ein« Mark. Air machm auf die heutige Anzeige der genannten Firma ausmerksaui, aus der alles Nähere hervorgekt. */«Di
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Ihre »m 3. August in Kaltennordheim rolliogene | Vermahlun« beehren sich ergebenst auzuzeiaen
Oheramtarlchter K!ärl PiärtlDSIlIl i CäTOlsL ficirtlllällll geh vonSlünchow
Kaltennordheim (Rhön), August 1914.
[9119]
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