** R ii 8 b a IL Am Soimtaa l»i«tte bie I. Mannschaft beS Sport oet«tn« Merkur gegen bie 1. Mannschaft bes Gleßener Ballspiel-Klubs von 1904. Trotzbem ber Eichener B.-Kl. »»-„ iebv schnwch niilrot. konnte ec mit 3: ü Soccn gewinnen. IValbjeit 2:0 (üc ben B.-Kl. 19041.
CanC>trirt!d>nU.
•e* Langsdorf, 26. Juli. Bei ber vor einigen Tagen im Lanhwirtichattskammerbezirk Hnnaen abgeballenen Stallschau für Simmentaler Rindvieh wurden folgende Landwirte unseres Dorfes mit Preisen bedacht: In Gruppe 2 Be ider mit 10—20 Stück Bich: erhielt Ludwig Schmidt den l. Preis -lO MI 1 Adalbert Kehler den 2. Preis (30 Mk.). in Gruppe 3 (Beiitzei mit 5—9 Stück Vieh) Christian Bausch II. den l Preis 30 Mk Wilhelm Bendec II.. Jakob Rap IV. Karl Kühl und Heinrich Kleinkurt III. je einen 2. Preis 20 Mk. . in Gruppe 4 Heiiper mit I—< Stück Biehi Johannes Kühl eine Anerkennung (5 Mi
-m. Hungen. 25. Juli. Ter schnitt bes Getreides (Korn und Gerste! I»at hier begonnen, man ift mit dem Ertrag im allgemeinen recht zusricben. Durch die schweren Niederschläge der letzten Zeit bat sich die üppig entwickelte Frucht. nannmilich der Hafer, vielfach gelagert, so daß die Mähmaschine aus die Kn Feldern nicht vi-l »errichten kann und man gezwungen ift. wieder zu der alten Methode, zu dem sog. Ress, ,u greisen. — Das Grummet hat durch die feuchte Witterung einen guten Ansatz und verspricht einen guten Erttag. _
500-jährige Jubelfeier der vüdmger Schützengesellschatt.
Büdingen, 26 Juli.
Zum 500iährigen Jubelfeste der Schützengesellschaft kamen schon geftern nachmittag zahlreiche Schützen der Schützenvereine Hessens und Heislir.Nassaus an. Die Fahnen wurden vom Schüvenverein unter Lertung der Schützenmeister Eberling, D-irck und Schn,r er ins Schloß gebracht. Fürst Wolfgang von Isenburg- Büdingen begrüßte die Schützen und überreichte den Ehren- trunk Um 8 Uhr fand großer Zapfenstreich statt, wobei die Kapelle der 61er Artillerie spielte Die Feier im „Fürsteuhos" begann kurz nach 9 Uhr unter Mitwirkung des Gesangvereins „Liederkranz". Ter Schutzherr Fürst Wollgang erSNnete die Feier und begrüßte die Gäste. Im Namen der Feststadt Büdingen sprach Bürgermeister Fendt. Kreisral Gcheimerat Böckmann iibcr gab die vom Großhcrzog der Sckwtzengescllschast verliehene Fahnenschleisc und den vom Kaiser genisteten Kaiservreis, einen prachtvollen Becher. Schützenmeister Eberling dankte und ernannte den Funken zum Ehren-Lberscknitzenmeisier
Äm Sonntag vorrnittag 8 Uhr fand die Abholung des „Ritters" im Schlosse statt. Um 8 1 . Uhr war Festgottesdiknst im Hain, wobei Psarrcr Göbcl die Festprcdiat dielt. Im histo- rischen Fcstzug hatte mau geschichtliche Bilder zu wirkungsvoller Darstellung gebracht Das Hautnverdienst am Fcstzug ge- dühtt dem Verfasser des Festspiels. Rest iMünäxm. und dem Oekonomierat Andrae von hier. Mehr als 200 Personen, Mitglieder der Schützcngcsellschast^oder deren Angehörige, hatten sich, wie zum Festspiel, auch zum Fcstzugc freudig zur Verfügung gestellt. An Fürstlichkeiten nahmen am Feste teil: die hiesige Fürsten- samilic, Gras Kuno von Stolberg zu Otteirherg, der Fürst von Kirstein, die Grasen von Rechtcrn-Limpurg,! Freiherr von Hehl zu Herrnsheim und andere mit der hiesigen Fürstcnsamilic verwandle Standcsherrcn. Fürst Wolfgang überreichte der Schützen- aeiellschast eine Fahnenschleisc in den schwarz-weißen Isenburgi- lchcn Farben Mit dem Festessen in-der Festhalle war um 2 Uhr ber eigentliche Festakt verbunden. Der erste Schütze,i- weister Eberling erklärte, daß durch die füns Jahrhunderte des Bestehens der Schützengesellfchail sich die Liebe und Sorgfalt des Hauses Isenburg zur Schützcngcsellschast wie ein goldener Faden durchs deren Geschichte ziehe, jederzeit habe baS Haus Isenburg der schützengesellschatt Schutz >mb Unterstützung gewährt. Auch ber jetzige Fürst Wolfgang bringe bem Verein bie geätzte Geneigt- heit entgegen und habe gern die Ghrenherrschaft über bas Jubcl- scst übernommen. Begeistert stimmte die Festvcrsammlung in das
Hoch aus den Fürsten und sein Haus ein. .Kreisrat Neheimrat Bock Ui u n it brachte ein Hoch aus Kaiser und Großherzog aus. Daraus sandte man an Kaiser und Großhcrzog Ergebendeitstcle- grammc. Der Fürst erklärte, daß er ber schützcngesellschait zum Zeichen seiner Anhänglichkeit bie Festhalle, die aut seine Kosten erbaut war, als Tchützenhcim schenken wollc. Sein Hoch galt der schützengcsellschast.
rcrmifdiU».
* Ein llnsall bes Herzogs von Cumberland ! Aus Gmunden wirb gemeldet: Als der Herzog von Tumder- laich heute im Automobil zu Kaiser Franc Joseph nach Bad Ischl fuhr, glitt das Automobil aus der neu asphaltierten Straße aus! und fuhr gegen ein Eisengelänber, ivvbei das Automobil zcrtrüm mett wurde. Der Herzog wurde herausgcschleudert, blieb jedoch unverletzt
' 50 000 Mark unterschlagen. Ter 27 Jahre alte - Buchhalter Alfred Dorn, der in einer Berliner Brauerei beschäftigt war, ist mit 50 000 Milk., die ihm zur Bezahlung der Braustener: übergeben ivorden waren, flüchtig geworden.
*• 2 00 Häuser abgebrannt. Aus Krakau wird gemeldet : In der Stadt Burtu» sind 200 Häuser abgebrannt. Bier Kinder sind verbrannt, viele Personen wurden verletzt. Ucber 300 Familien sind obdachlos.
6miecl.
kl Lollar, 26. Juli. Die seit eiwa einem Jahre aus den hiesigen Bndcrusschen Eisenwerken herrschende S I o k. kung ist behoben. Feierschichten, die bei vielen Arbeitern einen bedeutenden LohnanSsa» vernriachte», gibt cs keine mehr. BcsorcherS groß ist soeben der Absatz in Rabiat.,rcn. Täglich gehen 20—30 Wagen mit der Eisenbahn ab. zum ioeitaus größten Teil in das Inland. Der Vorrat in diesem Artikel, der während drr ruhigeren Zeit hergestellt wurde, und die täglich verscriiitcn Stücke reichen nicht aus, um alle Bestellungen sofort erledige» zu können, so daß die Leute dieser Wtcilung täglich 2 Uebcrstnuden machen müssen. TaL Werk sieht sich daher genüligt, seinen Betrieb durch Errichtung einer tvcitcren großen Radiatorcnfabrikanlage mid durch Arbeitercinstellimgen z» vergrößern. Tie Arbeiterzahl soll nunmehr 1500 überschritte» haben. Auch ist der Bau eines Iveuercn größeren Lagers für Radiatoren beschlossen. Bei Einttstt e^icr Ichlechtcren Lage des Arbcitsmarktcs solle» tägliche vorhandenen Lager gefüllt werden, um alsdann dadurch plötzlich in größerem Umfange cinsetzenden Anforderungen genügen zu können.
Märkte.
I, Fricbbcrg, 26. Juls, Der gestrige Markttag war, da in Ockstadt das PatroiiatSsest nekelecl wurde, schwach beschickt, Rur Verkäufer aus den vorderen TaunuSdörier» und Viltzet waren mit itzemülen und Obst erschienen. Kirschen sind setz, »i,r »och Ivärlich da, das Pluiid zu 18 Plenum. Erd- und Himbeeren kofteteu 35 Ptg-, Stacbelbeereii 16 uub Johannisbeeren 16 Plg. dns Ptunb, Hcibetbeeren 3b Pfg. der Liter: Birnen bas Plnnb 30 Psg, Viel Avrikolen, wenig Alirabelleu wnrben teilgebote». Bohnen 14 Plg das P!nnb, Eimnachgurke» Ib Psg. doS Stück. A6e 2lrten Gemüse nnb Suppenkränter ivare» ba. Kartoffeln kofteien b Mk. der Zentner. Butter wurde niit 1,40 Mk. bas Psunb, Eier mit 8 Psg. das Stück verkauft
eh. Ntcber-Fngrtheim, 25. Juli. Ob st markt. Kirschen 15-25 Mk., Stachelbeeren 6—7,40 Mk„ Johannisbeeren 10 Mk,, 2Ipr,kosen >4—22 Mk., Pßrstche 10—22 Mk„ Frnhbiiwk» 10—11 Mk„ Finhäpicl 10—20 Mk, Pflaumen 16—22 Mk. ber Zentner.
fe Frankfnrt a. 211. D i e h b o l Nt a r k t h e r I ch t voin 27. Jtilk. Auftrieb: Rtnber 1169, Ochsen 414. Bulleit 78, Kühe unb Färsen 636, Kälber 345. Schate 62, Schiveine 2'75.
Tendenz, Rinder, Kälber, Schase unb Schiveine rege.
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Lebend- schlacht- Dollfleiichlge, anSgemästets, höchsten Schlacht- gewicht wettes, 4—7 Jahre alt....... 48-54 88-92
Jiimof steilchige, nicht ousgemästete und ältere
auSgemästel«............42 —47
Mäßig genährte junge nnb gut genährte ältere 38—44 Bullen.
Vostllestchkge, anSgewachsene. höchsten Schlacht,v, 44 —47
Bollsteischig«^ jüngere..........33—43
Sitten. St fl 6 c.
PoNstetlchig« auSgeni. Färle» höchst. Schlachtw. 43—48
L ollste,schiae a»rgen>asteleKühe höchsten schtach-
wettes d,s z» 7 Jahren........40—45
wenig gut entwickelte Färsen.......37—42
ältere autzgemästete Kühe........34—39
Mäßig genähtte Kühe »nd Färsen.....23-32
-- enim genährte Kühe und Färsen.....18—24
Kälber.
Rfinde Mastkälber ... ..... 58 6 >
Mittlere Mast- >md beste 8a»>kälbw. ... 54 58 Geringere Must- nnb gute SauzkÄirr . . 46 50
Geringer« Saugkälber.........42—45
8 chn'
74—85
70— 75
73- 78 63-72
77—83
74- 81
71— 81 61-72 56-64 41—55
96-13
92 -83 18 -85 71-70
Mastlämmer uno tüngere Mastirmmtzl ... 42 43 92 94
S ch >vel ne.
Boklstellchig» Schwein: vo»30 — 1» ,
kebenbqewicht........ 48.01—50.0) 63.00—63 >1
kollfteilchii« schwetn» unter 31 c;
Ledendiewt.cht........ 47.01—48.00 61.00— 63 »
koUstcffchtge Schwein« von 100—100 stx
Lebensgewicht . 43.00—50,0 ) 60.00 - 62)1
Pollstetschige Schweine oon 120—150:»
LtveuSgewicht ....... 48 01-50 00 60 )1-62 0)
WScyentl. Uedersicht der Todesfälle!. d. Stadt Sieheü
28, Wollte. l ! om 5. bi-5 11. Juli 1914. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 9)0 (inkl. 1600 Mann Militär) Lter'. lichkeitSziffer: 23,70 °i„ nach 2lba»ui von 8 üiliicc uoeit 11,06 ° „ v
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr:
2.-15. Jahr :
Tuberkulose
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Lungenentzündung
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Herzleiden
2
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Darmlähinung
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i dt
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Selbstmord
1 (1)
1(1)
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Leben-öschwäche
3(3)
3(3)
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Summa:
15(8)
10 (5)
4(3)
1
.A n m.: Dte in Klammern gesevlen Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betrefsenden Krankheit aus von auswärts nach Kieken gebrachte Kranke kommen.
Ü!?0' e rw arme der Lahn am 27. ^ u 1 1 l 4 R.
Meteoroiogische^eodachtungcn der Station Stehen.
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