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Nr. 17,

Zweites Blatt

,64- Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

TieSietzener Zamilienblätler" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das llreisdlatt für den Kreis Sieh«»" zweimal wöchentlich. Dierandwirtschaftlichen Zeit­srogen" erscheinen monatlich zweimal.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Cberhejsen

5reitag. 2§.)u1i,9,4

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Stemdruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: lHHuk- straße 7. Expedition und Verlag: e^bl. Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen.

Die fremden Gäste bei denttaisermanövern.

Schwere Wolken fliegen vor der Sonne. Immer dichter umzieht sich der politische Himmel und die konvulsivischen Zuckungen, in denen Europa nun schon seit Jahren liegt, werden fast zur Unerträglichkeit. Wir leben in einer Zeit, die Nerven von Stahl brauchS, und in der vor allem dem Deutschen jene leidenschaftslose Beharrlichkeit vonnöten ist, die Fürst Bülow gepredigt hat. Während von allen Seiten her der Sturmlauf gegen seine wachsende Stärke immer von neuem einsetzt, geht das Deutsche Reich in harter Arbeit seines schweren Wegs. Die. die cs Störenfried der Welt­geschichte nennen, vergessen die langen Jahrzehnte des Frie­dens, die wir trotz aller Hetzerei und Fährlrchkeit durchga- halten. Vergessen, daß cs die surchtbarste Kriegsmaschine der Welt ist, die in all den Krisen seit 1871 trotz aller Versuchung manch günstigen Augenblicks von ihrem Maschinisten nicht ein einziges Mal in Gang gesetzt wurde. Es ist zweisclhast, ob im Lager der andern Nationen solche Selbstbeherrschung gehandhabl worden wäre.

Wie alljährlich soll auch diesmal fremden Besuchern von Distinktion gezeigt werden, was im Frieden schon dies« Maschine vermag. Unser Kaiser liebt diese Jnstruklions- stuirdc, deren Lehren denn auch kaum jemals ihre Wrknna verfehlten. Politischer Freund und politischer Gegner werden geladen und sind Gäste unseres Höchstkommandicrcndcn, Die Liste dieser Besucher gibt immer auch einen gewissen Anhalts­punkt für die Konstellation in der großen Schachpartie der Mächte, die eben im Gange ist. Nun sind auch die Einladun­gen für dieses Jahr ergangen. Sie sind so zahlreich wie nie zuvor und an vornehmen Persönlichkeiten reicher als je. Zwei Könige, ini Schachspiel ein schwarzer und ein weißer, treten aus: der König von Italien und der von Griechenland. Zwei Thronfolger hätten erscheinen sollen. Den einen, Franz Fer­dinand von Oesterreich ereilte inzwischen die Mördcrkugel. Ter andere ist der türkische Thronfolger Jussufs Jzzedin, ein aUer Mann, der ein Leben voll banger Sorge hinter sich hat und erst durch den gewaltsamen Verzicht seines Vetters Abdul Kamid aus dem Dunkel seines Palastes getreten ist. Für Oesterreich wird nun Erzherzog Friedrich erscheinen. Zahllos ist dann noch die Menge der Generalstabschefs, der Generale und Attachecs, denen entweder eine persönliche Einladung zugegangen ist oder denen der Manöverbummel von vorn­herein zur staatlich konzessionierten Pflicht gemacht wurde: Einigermaßen pikant ist es, daß sich auch der Griechcnkünig mit dem türkischen Thronerben trifft. Auch sic sind harte Gegner. Noch ist die Jnselfrage nicht gelüst, noch immer ist die Gefahr eines neuen Konflikts nicht behoben. Auch mit Viktor Emanuel Nstrd König Georg sich zu unterhalten Ge­legenheit haben, und die albanische Speise in dem Manövcr- menü wird reichlich mit diplomatischer Phrasensauce über- gossen werden müssen, um nicht verstimmend zu wirken. Man könnte vielleicht aus diesen fürstlichen Reisen folgern, daß der Himmel doch nicht so sehr mit dräuenden Wolken ver­hängt sein Mag, als es den Anschein hat. Jndeß was besagt es etwa, wenn der König von Italien vom 10. bis zum 18. August friedlich aus Schloß Homburg weilt, statt in Rom zu dirigieren? Kaum mehr, als daß man für die allerlc nächsten Wochen nicht mit der großen euroväischen Konsla- gration rechnet und daß man bis dahin nirr di? österreichisch- serbische Fehdei sei es als Notenkrleg, sei es ein wirklicher mit Donner und Blitz gewärtigt ... So schnell entwickeln sich in unserem vorsichtigen Zeitalter die Krisen nicht, da ein verlorener Feldzug in den meisten Fällen auch den Zu­sammenbruck, der Nation aus schicksalsschwere Jahrzehnte hin­aus bedeutet.

Ein anderer, tieferer Sinn liegt aber diesmal wohl in der großen Zahl vornehmer Geladener. Der Kaiser will vor Europa seine Heerschau halten: er will, daß man sieht, wie der deutsche Michel über seiner anderen Arbeit, über dem vielbcschricenen neuen Luxus der Lebensführung nicht die Arbeit mit der Waffe, nicht die Zucht der alten friederi,- zianischen und der Zeit von 1870/71 vergessen hat. Daß das Reich den Frieden gehalten hat aus dem Gesühl der Verant­wortlichkeit heraus und dem Wunsche nach den Siegen in Industrie und Wissenschaft, die ihm höher dünken als ein frivol vom Zaun gebrochener Triumph auf Feldern voll Leichen1 das tckill der Kaiser zeigen. Aber auch dies eine im Svmbol: der deutsche Gedanke vergißt heute längst nicht mehr über den Idealen die Güter der wirklichen Welt. Für seinenPlatz an der Sonne" neben den anderen Eilfertigeren und Glücklicheren hält er, wenn es nicht anders geht als im guten Kampf ums Recht, die besten aller Waffen be­reit: Neben den Maschinen der Zerstörung den Glauben an die Zukunft seines Vaterlandes und das sicher-ruhige Be­wußtsein seiner Pflicht!

Aus Hetzen

rb. Darmstadt, 23. Juli, Als Abschiedszeichen des zu Ende gegangenen 35. Landtags sind noch zwei Kam­me rd r u cks a ch e n erschienen: Ein Verzeichnis der legten noch an die Kammer gerichteten Gesuche und Beschwerden und die übliche amtliche Mitteilung des Großh. Staatsmini­steriums, in welcher den Abgeordneten als Drucksache 656 das Protokoll über die am 9. Juli im Thronsaal des Residenzschlosses erfolgte Schließung des 35. Landtags,

zugleich mit der Thronrede des Großherzogs und dem! Landtags-Abschied übermittelt wird. In dem schon beim Kammcrschlujse bekannt gegebenen Landtags-Abschied I werden zunächst die 29 Gesetzentwürse namentlich ausgeführt, welche die Zustimmung der Regierung bereits gesunde» haben und veröffentlicht ivorden sind, ivelter die vier Ge­setzentwürfe, betreffend 1. die Tagegelder und Reisekosten der Ständcmitglicdcr: 2. die Revision der Gesetze über die reli­giösen Orden usw.; 3. die Aendcrung der Dienstbezüge der staatlich bestätigten Forstmartc und 4. die Losgesellschaste», zu denen bemerkt wird:

Es hat uns zur besonderen Befriedigung gereicht, daß bezüglich der genannten Gesetzentwürfe übereinstimmende Beschlüsse gefaßt worden sind, aus Grund deren der dem nächstige Erlaß der betreffenden Gesetze in Aussicht genom men werden kann."

Die Auszählung des Hauptvoranschlags und weiterer 27 Vorlagen, sowie einer Anzahl Anträge und Wünsche dev Kammern vervollständigt das amtliche Verzeichnis über die gesetzgeberische Tätigkeit des Landtags.

In der» Verzeichnis der eingrgcrngenen Gesuche und Be­schwerden befind«: sich noch eine' Anzahl von Gesuchen in Betreff des Besoldungsgesetzes, ferner Gesuche um Aende- rnng der Pensions- und Gchaltsverhältnissc usw. Weiter werden zuin Ordensgesetz noch Kundgebungen der Ab- geordneten-Vcrsaminlung des Hessischen Hauptvercins des Evangelisckwn BtindeS und der Zweigvcrcinc des letzteren aus Bensheim, Aucvbach, Schwanheim, Zwingenberg, Hep­penheim, dann als Trm.cksacl>e Nr. 415Weitere 75 Vor­stellungen" und als Drucksache 421Msitere 254 Vorstellun­gen v. d. 19. Juni 1914" verzeichnet, ch.i denen die evange­lischen Kirchenvorstände in Hessen zum Gesetzentwurf und den Verhandlungen über die Ordcnsgesctzrevision Stellung nehmen.

Der Vorstand des Bundes deutscher Gemeindebeclintcn in Frankfurt a. M. ersucht um Verleihung des passiven kom­munalen Wahlrechts an die Gemeindebeamten, der Vorstand des Vereins Neustadt in Mainz um Abänderung der Besteue­rring städtischen Haus- und Gruichbesipcs nach dem Gc- meindesteuergesetz, der Haus- und Gruiidbesitzcrvercinc in Mainz-Mombach um Besteuerung der Grundstücke nach dem gemeinen Wert oder Ertragswcrt, der Vorstand des Vereins Großh. Geometer 2. Kl. um Erhöhung der Tagegelder und Ueberuachtungsgebühren, sowie Anrechnung der abgeleiste- ten Militärdienttzeit auf das Patcntalter nff. Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Runrpj in Bonn hat Vorschläge zur Lokalisierung der Prostitution eingereicht. Alle diese Gesuche sind nicht gedruckt, sondern durch Verfügung des Präsidenten direkt den Ausschüssen überwiesen worden. Soweit sie nicht noch bei den jüngsten Kammerverhandlungen mit beraten wurden, sind sic sämtlich durch den Schluß der Kammer als erledigt zu betrachten.

Aus Albanien.

Paris, 23. Juli. Turkhan Pascha reist heute nach Wien»ab. DasEcho de Paris" meldet zu seinem hiesigen Besuche: Turkhan Pascha, der Fürst und Turkhans Ministerkollegcn haben begriffen, daß das Hauvthindernis für eine albanische Anleihe in dem Umsiand zu suchen sei, daß Oesterreich-Ungarn für sich und Italien in der künsligen albanischen Raiionalbank eine bevorzugte Stellung be­anspruche. Nach dem Von der Regierung von Durazzo ge­nehmigten Entwürfe, dessen Annahme Turkhan Pascha in Wien empfehlen wird, sollen die Mächte in dem Auffichts- rcrte der albanischen Nationalbmrk eine gleiche Anzahl von Stimmen besitzen. Der Präsident der Bank würde ein Alba­nese, die Vizepräsidenten ein Franzose und ein Engländer und die leitenden Vcrwaltungsräte ein Oesterreicher und ein Italiener sein. Es scheine, dgß dieses Projekt in Paris an­genommen würde: falls auch Oesterreich ihm zustimme, dann sei dessen Verwirklichung gesichert. Man werde eine von den Großmächten garantierte Anleihe von 75 Millionen aus- gebcn, zu deren Zinsendeckung die Zolieinnahmen, die Salz- stcucr usw. dienen könnten. Fürst Wilhelm und seine Mi­nister seien überzeugt, daß sie mit einer solchen Summe ge­nügend Freiwillige finden und vvr allem die Zahl ihrer Feinde verringern könnten.

Die 8 reikunr'.ihen in Nufsland.

Petersburg, 23. Juli. Nach den amtlichen Berichten war die Zahl der Ausständigen einschließlich der Druckereiarbcitcr und Straßcnbahnangeste.lten gestern 120 009. Der Straßenbahuverkehc ist säst eingestellt, nur 46 Wagen verließen die Depots und ver­kehrten unter dem Schutze der Polizei bis zuni Abend. Aus ver­schiedenen Plätzen sangen die Streikenden, indein sie rote Fahnen mitsührten, revolutionäre Lieder. In dem Stadtteil Wiborg zer­störten die Ausständigen die Tclegraphenanlagcn, warfen einen Holzwagcn um und errichteten Barrikaden, von denen aus sie mit Steinen warfen. Vereinzelt schossen sie auch aus die Polizei und die Truppen, denen es aber durchweg gelang, die Demonstranten zu zerstreuen und die Barrikaden zu zerstören. An vier Stellen der Stadt nuirden die Polizei und die Inippeii angegriffen, von Steinhagel verwundet und gezwungen, gegen die Demonstranten zu feuern. Die Zahl der verwundeten Ausständigen ist unbekannt, da die Arbeiter sie verbergen. Bis jetzt ist bekannt, daß fün> Ar­beiter getötet und acht verwundet worden sind: drei Polizeibeainte wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Verwun­dungen der Beamten sind größtenteils leichter Natur: sie rönnen weiter ihren Dienst tun. Die Streikenden haben versucht, die

Samsonbrücke anzuzünden und die Wasserwerke zu zerstören, was jedoch die Polizei verhinderte.

Petersburg, 23. Juli. Tic Strciklagc ist unverändert. De! der Vertreibung der Streikenden von Barrikaden wurden gestern 17 verwundet. Bei dem heutigen Zusammenstoß in dem Peters­burger Stadtteil wurde ein Frau getötet und ein Schutzmann ver­wundet.

vermischte».

sWas wird aus Helgoland? Bon der Waterkant wird uns geschrieben: Es ist kein Gebeinmis mehr, daß die sommerliche Besucherzahl des scliünrn Fest ncilandes in der Nori>- see in der Abnahme begriffen ist. Das hau ich bei mrinrat dics- läbrigc» Besuche so recht feststrllen können. Die Zahl der zn ein,Ml längeren Aufenthalte dort weilenden Kurgäste errcickst längst nicht die der Voriahre, sodaß die Helgoländer in der Hauptsache aus die Vercinc angewiesen sind, die immer noch regelnräßig bon Bremen oder Hamburg aus ilne eintägigen Fahrten dorthin nntcr- Kehinen, oder auf die zahlreichen Binnenländer, die im Sommer an die Tee reisen und wenigstens für einen oder zwei Tage aut .Helgoland bleiben, um dieses Nordleegibraltar kennen zu leimen. Die fortiHkatorischen Arbeiten greisen immer weiter >rm sich, und es Ivird nicht mehr lange dauern, so ist ganz Helgoland eine große Fcstrrng. Wie mir von Insulanern erzählt wurde, rechnet man damü, daß das Oberland im Jahre 1917 ganz gesperrt Ivird. Tann bleibt nur noch das kleine Unterland, das sür Spazier­gänge fast gar keinen Raum mehr bietet. Was wird dann ans den Insulanern werden, irrem, dieFrcmdcnindttstric" immer Mehr auf- hört? Natürlich machen sie zunächst noch ein gutes oicichäft durch den Verkauf ilirer Häuser und filrundstücke an den Fiskus. Dann ist aber auch wobl so ziemlich das Ende da. Natürlich läßt sich zu denr Ausbau Helgolands zu einer Riesenscstung nichts sagen, denn die Insel bildet schon jetzt einen eminent wichtigens Flottenstützpunkt, und diese Bedeutung wird sich immer noch mehr steigern. Der Naturffcund aber Ivird es bedauern, daß er schon in absehbarer Zukunft die wundcrherrlichen Spaziergänge ans dem Lberiande, dem künftigen Reich der Blaujacken, nicht mehr genießen kann.

Märkte.

fe. Wiesbaden, 23. Juli. Pen- und Etrohmarkt.

Angeiahren: 16 Wagen Heu, 9 Wagen mit Stroh. Bezahlt wurde kür Heu 8,203,V0 'Ulf., neues 2,102,60 Ulf., Stroh (Nichtstroh) 2,802,40 Ulf., Hrummflrof) 1,702,20 Ulf. Frucht m n r kt. Hafer 9,40 11,00 Ulf. Alles je 50 Kilo.

= Herborn, 23. Juli. 21ns dem heute abgebaitenen 3. dies­jährigen Ul « t f I e waren auigetrieben 270 Stück Rindvieh und 307 Schweine, ES wnrde bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen 1, Qualität 8890 Mk 2, Qualität 8186 Uiark, Kühe und R'nder 1. Qualität 8185 Mk 2. Qualität 7882 Mark für 50 Kilo Schlachtgewicht. Aui dem Schwcinemarkt kosteten Ferkel 5080 Ulf., Läuter 99100 Ult. und Einlegschweine 105120 Ulf, das Paar. Ter nächste Markt findet am 21. August 1911 statt.

Airchliche Nachrichten-

Jrraelilischc lleliqionrgejellschast.

Gottesdienst.

Sabbat leier am 2b. Juli 4911: Freitag abend 8.00 Ilhr.

SamStag vormittag 8.00 llür.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Eabbat-AuSqanq 0.1» Uhr.

ilLcchcnqottesdienfi: Morgens 8.00, abends 7.30 Utzr.

Meteorologische Beobachtungen der Sta iott Stehen.

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Höchste Temperatur am 22.-23. Juli !9U = -f- 21,5 \ Niedrigste . , 32.-23, , 1911 4- 15,6,

Niedeffchlag 0,3 mm.

Verantwortlich jiir de» politischen Teil i. V.: 91. 8>a nge.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

B e t r.: Feldbereinigung in der Gemarkung A l l e n d o r s an Her Lumda: hier: den allgemeinen Meliorationsvlan.

In der Zeit vom 4. bis einschließlich 19. August l. I. liegen werktags aus Großh. Bürgermeisterei Allendorl die Arbeiten des I. Abschnitts, nämlich

der allgemeine Meliorationsplan nebst ErlällterungSbcricht und Prüfungsprotokoll zur Einsicht der Beteiligten offen.

Tagsahrt zur Erhebung von Einwendungen hiergegen sind« daselbst

Donnerstag, den 2 0. August l. Js. vormittags «von 1 0>, bis 1 1 1 'i Uhr statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung cinlade, daß die Nichtcrscheinenden mit Einwendungen ausgeichloisen sind.

Tic Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen ver­sehen einzureichen.

Fricdbcrg, den 13. Juli 1914.

Der Großherzoglichc Fcldbereinigungskommissär: Schnittspahn, Kreisamtmann.

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