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Nr. |64

Zweiter Blatt

W. Jahrgang

Erschein! lögvch mit Ausvcchrn« des LoimtogL.

Di-Ki-h-u-r Liliendt-Nkr" werden dem ,Anzru,er- ocermal Ivöchenttich beigeleg!, das KreisMatt fär den Kreis «letze»" zweimal Wochen,lich. Dl-landwinlchäftUchen Seil­fragen" erscheinen inonallich zweimal.

Gietzener Anzeiger

Seneral-Anzeiger für Gberhefjen

Donnerstag, fl.)uli

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität- - Buch- und Stembvuderei, R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: e^@51. Redaktion:^K 112. Tel.-Adr.: AnzergerGießen.

Die Haltung Getzerreichs.

Wien. 15. Juli. Ta«Neue Wiener Tagblatt' stellt >n einem PriocUteleyromm fest, daß die Nervosität, ivelchc infolge der Belgrader Alarmnachrichten am Sonntag in Budapest ,n den finanziellen und politischen Kreisen Platz griff, gestern beinah^ ganz schwanb. DaS Blatt weist darauf hin, daß die Reise TiSzaS nach Wien nicht deshalb erfolgte, weil neue außerordentliche Maßnahmen notwendig seien, wo­zu keinerlei Anlaß vorliegc, sonder» ivcil TiSza, der heute u» Abgeordnetcnhaufc die an ihn gestellten Interpellationen über die Folgen de? Attentats in Scrajcivo, foivie über die Alarm» Nachrichten auS Belgrad beantivorten 101U, mit dem Minister dcS Aeußern konferieren wollte, um im Einvernehmen mit ihm vorzugchen. Selbstverständlich, sagt da? Blatt, behallen die von TiSza in der vorwächigen Rede charakterisierten Richtlinien der zu befolgenden Politik der Monarchie volle Geltung, denn es ereignete sich nichts, ivas eine Zlcnderung der Beschlüsse, oder auch nur eine Ergänzung notwendig inachen würde. Die Monarchie ivicd also auf der einen Seite die inneren Reformen Bosniens bei Ausrechterhaltung des gegenwärtigen Systems durchführen, auf der andere» Seite aber '»ach den, Vorhandensein des gesamten Unter- fuchungSmaterials und nach dem vollständigen Abschluß der Recherchen über das Attentat in Serajeivo dafür sorgen, daß die ivirklich Strafbaren, ,vo sie sich besindeu, auSgesorjcht werden. lSlcichzcitig ivird man aber auch Bürgschaft verlange», daß die auS Serbien genährte, hochverräterische Bewegung an unseren südlichen Grenzen ein Ende findet. Alan hofft, daß Serbien die Wünsche der Monarchie erfülle, ohne daß cS zu iveiteren Komplikationen kommt. Dabei läßt 'ich die östcrrcichisch.unoarnischc Monarchie von dem Grund­gedanken leiten, daß die Aufrechtechaltung dcS Friedens und die Interessen der Excstenx unseres Großstaates gleich hohe Bedeutung haben, daß also die Lösung unter gleicher Berück­sichtigung beider Gesichtspunkte erfolgen müsse, daß inan da­bei vorsichtig zu Werke geht und nichts überhastet, ist eher darnach angetan, die Oesicntlichkeit zu beruhigen, als irgend eine Nervosität zu rechtfertigen.

Budapest, 15. Juli. Im ?lbgcordnetenhause beantwortete Attnisterpräsident Graf Tifza die Interpellation betreffend die Beziehungen zu Serbien. Ter Ministerpräsident führte aus, die Beziehungen zu Serbien müßten geklärt werden. Er könne sich, da die Frage noch in der Schwebe sei, über die Methode noch nicht definitiv äußer» Er wolle nur im allgemeinen sagen, daß die verantwortlichen Faktoren sich dessen bewußt sind, welche Interessen sich an die Erhaltung des Friedens Inüpften. Tie schwebende An­gelegenheit müsse nicht unbedingt zu kriegerischen Entscheidungen iühren. Ter Ministerpräsident widerlegte die Auffassung, als ob tie Zustände in Bosnien revolutionär feie» und als ob außerordent­liche Maßnahmen getroffen werden müßten. Allerdings werde eine großferbifä^ Agitation betrieben, der mit alter Energie entgegen­getreten werden müsse. Auf die Interpellation des Grafen Apponhi betreffend die Lage der österreichisch-ungarischen Staatsbürger in Belgrad sagte der Ministerpräsident! Unser Gesandte Giesl erhielt alarmierende Aachrichten, die ernst erschienen, so daß die serbischen Behörden von ihm ersucht wurden. Vorsichtsmaßregeln zu trcfien. Doch bewahrheiteten sich die 'Nachrichten glücklicherweise nicht. Tie beiden Antworten des Ministerpräsidenten wurde» von dem Hanse zur Kenntnis genommen.

Vcutfcbss Reich.

TaSMarincvcrordnungsblatt" veröffentlicht eine vom 26. Juni datierte Kabinettsordre des Kaisers, worin die Bil­dung einer Inspektion dcS Marineluftfahr- wesenS mit dem Zitz in Kiel verfügt wird. Ter Zeitpunkt der Bildung der neuen Inspektion wird vom Rcichsmarrncamt noch bekannt gegeben werden.

TaS ziveite und dritte Geschwader der Hach­se c s l o t t e foivie die kleinen Kreuzer sind heute nacht ausgelaufen. Tie Schiffe vereinigen sich bei Stagen mit denen des ersten Ge­schwaders und den Banzcrtrenzern zur diesjährigen Sommer­übungsreise, die nach Norwegen führt.

Prinz Heinrich von Preußen wird der diesjährigen Regatta in Eowes auf seiner Jacht ..Carmen" beiwohnen. Er wird in der Zeit Gast des Marquis of Ormonde sein.

Feuerzeugfabrikanten gegen Zündholzsabri- kc n. Bekanntlich haben bisher die Streichholzfabrikantcn eine Be­steuerung der Feuerzeuge, die als Ersatzmittel für Zündhölzer dienen, vergeblich beim Bundcsrat beantragt und dies damit be- gründci, daß die Zündholzfabrikation durch die Ersatzmittel an den Ruin gebrach! wirft. Demgegenüber fetzt sich der Bcrein deutscher Feuerzeug Fal-ritanten und Interessenten E. B. in Berlin zur Wehr indem er schreibt! Auf unsere Veröffentlichung der enormen Mehr­gewinne, die die Streichholzfabrskanten seit Einführung der Zünd- holzstcucr und der damit eingeführtcn Zwangskonringentierung zu verzeichnen haben, haben jcBt die Ttreichholzfabritaiiten eine Ent­gegnung erscheinen lassen. Tas Vorhandensein der enormen Mehr­gewinne gegen früher wird von denselben nicht bestritten, sondern damit begründet, daß diese Gewinne nur in den Nebenbetrieben und durch andere Artikel erziel! werden._ Jedenfalls steht feit, daß große Fabriken der Streichholzbranchc mir llcberstundeu arbe, tat, um die Aufträge zu bewältigen, wodurch die gegenteiligen Er­klärungen der Streichholzindustrie hinfällig werden. Wenn die Fa­brikation von Streichhölzern io wenig gewinnbringend fein würde, dami würde z. B. die Stahl II. Aalte A G. in Kassel sicher keine Zundholzfabrikcn aujkanjen, »m ihre Produktion zu vergrößern. Tatsache ist weiter, daß seit Einführung der ZtvangSIontingc»- tierung eine Reugründnng von Ltreichbotzsabriken nicht mehr statt gesunden hat und daß ganz klcmc Slreschhotzsabriken ihre »an iingenlieriingsanteite iür große Summen vertan'! haben. Es wird au» einen Fall Hingelviesen, wo eine kleine Streichholziabrik ihren Anteil am Kontingent aus 6 Jahre für 200 000 Mk. bar ver laust hat. Tie Streichholzfteuer hat der Slreichholzindustrie zwciiel- los große Gewinne gebracht. lind die iortwäluenoe» Klagen dieser Industrie bezwecken nur einen Truck aut die Regierung auszu­üben, damit die Streichholzerlapmittel durch eine hohe Steuer unter- drückt werden, oder um das Manopol zu erreichen, wodurch eben salls die Erlatzindultrie lahmgelcgt iverden würde.

Handelsflaggen mit dem Eisernen .Kreuz. Tie Zahl derHandelsflaggen mit dem Eisernen Kreuz" dämlich in innerer Marine crirculictierweise ständig vergrößert. Tie Füh­rung dieser Flagge ist, wie die Berliner Neuesten Nachrichtar tiiittfilrn, den Kapitänen unserer Handelsflotte gestattet, die als Offiziere des Beurtaubtenstandes in den Lille» geführt und im Ävhilmachungsiallc entipreäicnd verwandt werden. Tie Marine- terwatmng hat in einem Erlaß, der vor einiger Zeit ergangen ist, dem Wunsch ÄuSdruct gegeben, daß die Kamtäne der Handels­marine sich in möglichst großer Zahl dem Beurlau bt im stande der Marine airrerden mochten, was den erwauffchtar Erfolg gehabt hat. Zurzest such derer rs-ioert übgp IM Kapltchrc der Handels -

ruarrne zur '.Führung der Handelsflagge mit dem Eisernen Kreuz belügt. Zum weuaus größten Teil lind sie Kapitanteulnants Tie Bedeutung dieser Maßnahme liegt ohne weiteres auf der Hand, wenn man bedenkt, daß im Ernstfälle am das Zusammen wirken der Kriegs- und Handelsflotte das grüßte Gewicht ge. legt wird.

Amrlanv.

TerBcrteidigerÄdrianovcls.SchukriPatcha, ist vor ein Kriegsgericht geladen worden.

Geschwindigkeit in 23'/, Sekunden. Zweiter wurde Tornaco aus ! Mercedes. Sieger deS Zwanziq-Kilometev-Renneus ivurde ebenfalls Joerns aus 4, Liter Opel-Grand°prix-Wageu mit 130 Kilometer Turchschnittsgeschrvindigkcit in 9 3!)iimiten 16 Sekunden. Zweiter wurde wieder Tornaco auf Mercedes. In den Tourenklasseu bis 2 Liter Zylinderinhalt. wurde Bosguct Erster ans Opel im Zwanzig-Kilometer-Rennen und bis 6X Liter Hensch, Aachen auf Opel. .

yanfi wird sentimental.

Paris, 15. Juli. Unter dein Titel .Warum ich mich nicht gestellt habe', veröffentlicht der .Figaro" cu, Schreiben des Karikaturisten Waltz, in dem dieser in der schärfsten Weise das Reichsgericht angrcift und u. a. fchrccbl: .Ich weiß, ich habe versprochen, nicht z» fliehen. Ich bm loyal in Leipzig erschienen, im Vertrauen, dort gerechte Richter z» finden. Gleich bei Beginn der Prozeßoerhandlmig aber sah ich, daß ich in einen Hinterhalt gefallen war. Ich ivurde vom Oberstaatsanwalt wie der gemeinste Apache beschimpft und die Richter fanden weder in meinem Albuin, noch in meinem Leben den geringsten mildernden Umstand. Ter Kampf war zu ungleich. Ich habe vielleicht zum letztenmale Elsaß-Lothringen gesehen. Ich habe den Deutsche» eine Summe zurückgclasfc», die etwas mehr als mein Vermöge» auSniacht, aber ich bm frei, und will Franzose w erd e n, ivie meine Väter waren.

Aus Mexiko.

Mexiko-City, 15. Juli. Huerta hat mit seiner Familie die Hauptstadt verlassen und ist nach V e r a c r u z abgereist. Einer Nachricht aus New Port zufolge ist bisher nur Huertas Familie abgereist. Darüber ivird gemeldet: Die Familie Huertas, andere Verwandte und nahe Freunde sind am Dienstag in der Richtung nach Beracruz mit einem Nachtsonderzug abgereist, der aus drei Schlafwagen und einem Gepäckwagen sich zusammen- setzte. Zwei Militärzüge mit 800 Mann fuhren voraus und ein Militärzug mit 500 Mann folgte. Auch die Familie des Vize­präsidenten Blanquet ist abgereist. Die gesanite Gesellschaft bestieg den Zug iil Sem fünf Meilen von der Hauptstadt entfernten Villa de GuaSeloitpe. Nur wenige wußten von der Abreise. Man glaubt, daß Huerta und B l a n g u e t sowie andere hohe Beamte heute abreisen werden.

Mexiko, 16. Juli. Amtlich ivird gemeldet, daß Präsident Huerta dem Kongreß heute nachmittag 4 Uhr seine Abdankung unterbreitet hat.

Gcrichtssaal.

Maßnahmen gegen das Schmiergelderunwesen im Heere.

2i B.a yreu t h, 13. Juli. Nachdem vor einiger Zeit die Preuß. Militärverwaltung ftreuge Anweisungen gegen das Schmier- gelderunwesen erlassen hat, folgt darin auch die Bayerische Heeres­verwaltung. Im Einverständnis mit den Handwerkskammern hat sie folgende Verfügung erlassen:Im Interesse der Fernhaltung des Schmiergelderunwesens ist es in der bayerischen Armee ebenso wie in der preußischen Armee den Unteroffizieren und Mannschaften streng verboten, innerhalb ihrer eigenen oder einer fremden Truppe oder Behörde gewerbliche Beihilfe irgendwelcher Art 511 leisten. Militärpersonen, die für eine Handlung, die eine Verletzung einer Dienstpflicht enthält, Geschenke oder andere Vorteile annehmen, inachen sich überSies der Bestechung nach § 140 des Militärstras- gesetzbilches schuldig. Gleich,vohl fordern bayerische und anßer-

bayerische, darunter anef) durchaus angesehene Firmen immer wieder einzelne Unteroffiziere und Mannschaften, insbesondere Feld­webel, Wachtmeister, Kantinenbnchhalter, Schreiber usw. unmittelbar brieflich auf, ihnen gewerbliche Hilfe der verschiedensten Art z,t leisten, z. B. durch Vermittlung des Verkaiifes von Ware an Unter­gebene, Vermittlung von Versicherungsverträgen, Adressen und der­gleichen. Häufig iverden dabei den Unteroffizieren für ihreMühe­waltung" Freistücke, Geldentschädigiingen oder sonstige Vorteile in Aussicht gestellt. Tie betreffenden Firmen bedeiiken hierbei wohl nicht die Tragweite ihrer Handlungsweise und die Folgen, die für sie selbst und für die beteiligten Militärpersonen eintreten können. Im Eiiiverständnis mit dein Königl. Kriegsministcrium ivird er- silcht, die Handels- und Gewerbkreise in geeigneter Weise auf diese Sachlage aufmerksam z,l machen lind ihnen nahezulegen, sich mit geschäftlichen Angeboten und Ersuchen atisschließlich an die zu- ständigen Truppenkommandos und Dienstesslellen selbst 31t wenden, Ansinnen der fraglichen Art an Unteroffiziere und Mannschaften aber unbedingt zu unterlassen".

verelnsnachrlchten.

Dcr @ i e ft e n e r Schützenvcrcin feiert nächsten Sonntag und Montag fein diesjähriges Schützenfest verbunden mit Preisfchicße». Finden die Schützen einen reichhaltigen, werlvollen Gabentempel vor, der sicherlich zu heisen Wettkämpfen aneiiert, so ist aber auch Sarge getragen, daß durch Konzerte der bicsigen Regimentskapelle. durch Schrammelmuli! in der Bayrischen Bi er Halle, durch Tanz und die übrige Ausstattung des Jur Platzes, insbesondere aber durch das statttindende Brillant

feuerwerk alle Besucher reiche Abwechselung und Unterhaltung finden.

Gietzener Turnverein von 1846. Bei den, am Sonntag und Montag in Kirchhain stattiindenden Gauturnteste er hielt der Turnverei n v o n 1 8 4 6 folgende Preise! Zwölf­kampf. A Oberstufe: 7. Rang Karl Loos, 16. Rang Theodor Spiest 8. Unterstufe! t Rang Hermann Neuster, l ! Rang Hans .Harribaufen, 61. Rang Kart Gering, SK. Rang Karl Erb, 61. Rang Georg Hosmaiiir. 62. Rang Georg Bellof, 67. Rang Karl Strack Fechten: I. Rang Otto Kratz, 3. Rang Karl Noll Tie Barren- musterriege mit 12 Turnern erhielt unter 50 Riegen den 1. Rang mit 56 Punkten.

T i e B a n e r i s äi e Bereinigung Gießen hielt am Sonntag, den 12. Juli, ihr diesjährige« Sommerfest au> der Schönen Aussicht" ab, welches sehr gut. besucht war. Ganz beson­dere Anerkennung fanden die von demB a n e r n v e r e i II B a - varia", Frankfurt a. M ausgesührte»Schuhplattler". Auch die zahlreiche Kinderfchar lauft bei den Kinderbelustignngen vollani ihr Recht. Tas Fest verlief in der schönsten Weise und die Besucher verließen befriedigt den Festplatz.

Kleeberg, 14. Juli. Zahlreiche preußische und hessisch" Kriegervereine des nördlichen Taunus gakwi: sich hier gelegentlich deS Berbandskriegerfestes ei» Slelldichein. Auch der Kriegerverein aus Butzbach nahm an der Freier teil. Ein Festzug bewegle sich durch die schön geschmückten strotzen des löebirgs dorfes Spenglermeiüer W i r t h hielt die Festrede, di- in ein Hoch aul das Teutich" Reich ucrd den Kaiser ansklang. Im Namen der Gäste sprach W a >; Oberkleen

Sport-

Neue Erfolge deutscher Wage» in Belgien.

Tas inlernationale Kilometer-Rennen >n Ostende gewann Joerns aus Liter Opel mit 153,3 Kilometer,Durchschnitts-

Preis für

100 Pfd.

Lebend-

L-chlacht-

yewicht

Mk.

54 56

90-93

50 -53

85-9 0

44 - 48

75-81

40-43

68-73

41 00

88-00

34 -00

80-00

58.00- 61 n

56.00 58 »

märfte.

A Grunbcrg, 15. Juli. Dcr hcutige Jakobimarkt war mit Jungschwemeu stark befahren. Die Otaclürage war schwach trotz der iehr niedrigen Preise. Infolgedessen schleppte der Handel. Die Preise, aus denen jetzt die Ferkel neben, waren sonst selbst von Herbnpreiseu übcrtrosscn. Man bezahlte für das Paar geringster Ferkel 2426 Mk., mittlerer Sorte 30 4) Mk. und bester 50 bis 5S Mk. DaS Paar Läufer wurde mit 607080 Alk. bezahlt.

El Lauterbach, 15. Juli. Der heutige S ch >v e i n e m a r k t zeigte einen guten Auftrieb; dagegen »nailgekte es an Käufern, was lvohl auf den gleichzeitig in -Alsfeld stattsindenhen Biehmarkt zurück' zllsühren ist. Tas Geschäft ging daher langsam und die Preise rvaren sehr gedrückt, ivas viele Käufer veranlaßte, ihre Tiere wieder mit nach ^anse zu nehmei^. Für 67 Wochen al:e Ferkel wurden 2335 Mk. für das Paar gezahlt, für 3 Monate alte Einlege- schweine 65 75 Mark

ch. Rieder-Jngcthcim, 15. Juli. Ob st markt. Kirscher 10-25 Mk.. Jobaunisbeereir 1014 Alk, Stachelbeeren 610 Mk.. Erdbeeren 15 Mk., Frnhbirnen 313 Alk., 'Pfirsiche 1525 Alk., Aprikosen 2030 Alk., Alirabellen 22 Alk. der Zentner.

lc. Frankfurt a. M. B i e h h o s m a r k t b e r i di t vom 16. Juli Auftrieb: Rinder 136, Ochsen 61, Bullen 2, Kühe und Färsen 73

Kälber 000, Schafe 57, Schweine 1685.

Tendenz: geht zurück, bei Schiveiaen Uebersiaud.

Kälbe r.

Feinste Mastkälber .......

Mittlere Mast- und beste Saugkalbs. .

Geringere Mast- und gut: Saugkäldrr .

Geringere Saugkälber.........4043

Sch a i . Stallmastfchair Mostlämmer unv jüngere Mastdrminel .

Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe

und geringere Mastlämmer......34-00

Schwei n;.

Vollflefschig? Schweine von30-100

Lebendaewicht........ 45.0)47.5)

Vollfleischig: Schwein; unter 3) k*

Lebendgewicht........ 45 0)47.00

DollfleischigeSchweine von 100120 Ic;

Lebendgewicht........ 45.0048,0) 58,0060 ))

Vollfleischige Schwem» von 130150 ::

Lebendgewicht....... 45 0)47.00 53 0)60 ))

FC. Wiesbaden. 93 ie 6 6 o f -M a rktbericht vom 15. Juli. Auftrieb: Rinder 104 (Ochsen 24, Bullen 11» Kühe und Färsen 69,,

Kälber 217, Schme 1, Schrveme 492. Preise für 100 Pfd

Geschäft: mittel. Lebend- Schlacht-

O chs rn. gewicht

Vollfteischkge, ausqemästete, böchllen Schlacht- Mk. Mk.

wertes im Alter von 47 Jahren .... 4852 8591

Junge, fleischige, nicht auSgemäsletr und ältere

ousgemästete............ 4751 8490

Mäßig genährte junge und gut ge­genährte ältere ........... 4246 7583

Bul k e >r.

Dolllleischiqe, ausgew^ höchsten Schlachtlv. 4144

Vollfleischige, jüngere........ 3840

Färsen. Kühe.

Vollfleischiqe mrSgemästete Färsen höchsten

Schlachtwertes......... . 4650

Vollfleifchige auSgemästet; Kühr höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren..... 3842 6876

Aeltere aysqemäftete Kühr und wenig gut eut-

wickelte jüngere Kühe.........

Mäßig genährte Kühe und Färsen ....

Gering genährte Kühe uns Färsen.....

Kälber.

Feinste Mastkälber........... 62-84 103-108

Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... 5458 9097

Geringere Mast- und gute Saugkälbee . . . 5054

Geringe Saugkälber..........4547

. Schate.

Weidemastschafe:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . 44,0045.50

S ch w e r n e. kollsteischtge Schweine von 80100 k? Lebend­gewicht . ............. 45-47

Dollfleischige Schweine unter 30 kg Lebendgewicht 44-48 Vollfleischige Schweine von 100120 k ' Lebend­gewicht ........... . . . 46-48

Dollfleischige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht .............. 45-4572 5657

Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 40-43 5054

Limburg a. d. Lahn, 15. Juli. Frucht mar.'!. Durch­schnittspreis vro Alalter. Roter Weizen (Nassauischer) 16,90 Mk.. weißer Weizar (angebaute Fremdsortein 16,40 Vit., Korn 12.90 M'^ Gerste (Futter) 0,00 Mk., Braugerste 00,00 ML^ üaiee 9.000,00 Aik.. Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 50 Kilo 0.000,00 M, Butter das Pfund 1,151,20 Mk., Eier das Stück 78 Psg.

40-43

3337

2932

7075

6670

84-90

7680

6268

58-51

83-90 76 -80

92-91

58-60

67-59

58-60

rLirchliche Nactirichten.

Israelitische Neligionsgemeinvr. Sotterdienjt in »er Synagoge lSüd-Anlage).

S a m 3 t (x den 18. Juli 191t: Vorab eud 7.45 Uhr.

Diorgens: 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 4.00 Ilvr.

SabbatauSgang: 0.2» Uhr.

Israelitische Neligisnsgejellschasl.

Sotterdicnft.

Sabbatieier am 18. Juli 19 14: Kreitaq abend 8.00 Uhr.

Sanrstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt.

San^sta, nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbat-AuSgauq 9.25 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.00. abends 7.30 Uhr.

Dtüllcrsche Badeanstalt.

W n>e r iv arme der Lahn ein 16. Juli 18' R.

Verantwortlich für ben politischen Teil i. V.: R. Lange.

Tausendfach bewährte Nahrung bei:

Brechdurchfall, hineermehi Diarrhöe,

-K/antoiwst Vörmkatsrrh.-Stü.